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' des zweiten Jahrtausends. 31 ist daher, um sich verständlich zu machen, breit, mischt auch in die einfache Erklärung Streitigkeiten und Versuche, verschiedene Stellen in Einklang zu bringen, und zieht größtentheils am Ende einer jeden Ver…
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3S H. Die zwei ersten Jahrhunderte über seinen Großvater beschwert, daß er seinen Com? mentar zur Bibel auf eine verkehrte Weise unternommen habe Er dringt mit dem größten Nachdrucke auf das Recht einer freien Eregese, und mag diese auch ko…
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…rbeiteten und die religiöse Philosophie mächtig förderten, zeigen sich besonders dreir^Ppchai ben Joseph der Ältere *), Juda ben Samuel Hallevi, beide aus Cordova, und Abraham ben Meir, berühmt unter seinem Familiennamen Ebn Esra, aus Toledo, alle im zwei…
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34 H. Die zwei ersten Jahrhunderte ihrem Begriffe gemäß ein außergewöhnliches Eingreifen Gottes aussagen, auf der andern Seite — so strebten, sage ich, diese beiden Gegensätze einander aufzuheben oder zu durchdringen. Es war aber durch die …
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des zweiten Jahrtausends. 35 in der andern das Wissen dem Glauben sich anbequemen soll, in welchen beiden Denkweisen nicht sowohl eine wirkliche Einheit zwischen diesen beiden Momenten sich findet, sondern eine blose Versöhnung, während in …
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3« II. Die zwei ersten Jahrhunderte schiedenen Seiten ebenfalls vertreten durch den Pharisäismus, Sadducäismus und Essäismus, nur daß, sie durch den Zustand der Wissenschaft zur Zeit, als diese Parteien, sich trennten- und durch den Geist d…
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des zweiten Jahrtausends. 37 starren Stillstände dargebrachte Huldigung anrechnen. Aber gerade dadurch, daß die damaligen philosophischen Ansichten nicht rein, der Geist der Zeit im Allgemeinen trübe war, sich daher den härtesten Beschränku…
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38 n Die zwei ersten Jahrhunderte rc. läßt , daß daher der Mysticksmus niemals in der Gestalt des Pietismus und Quietismus feste Wurzel schlagen konnte, sondern nur mit der Behauptung eines absoluten Wissens, als Kabbalah, auftrat oder höch…
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m Grundlehren des israelitischen Glaubens. Einleitung. Wenn es auch wahr ist, daß der Jsraelite keine Glaubenspflichten im eigentlichen Sinne des Wortes hat, und daß seine Religion ihm nicht ihre Wahrheiten als Denknormen aufdringt, sondern…
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40 III Grundlehren des israelit. Glaubens. Gottesfurcht (Jesaias 11, 2); darum heißt es auch (H. Chron. 1,28): Erkenne den Herrn, denGotj deines Vaters, und diene ihm. Viele mosaische Vorschriften haben keinen andern Zweck, als die Aufmerks…
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III. Grundlehren des israelit. Glaubens. 41 aus üben und keinen Groll nachtragen (Levit. 19, 18); Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen (Levit. 19, 17); Ihr sollet nicht schwärmen nach eurem Herzen und nach euren Augen (Num.…
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4S M. Grundlehrcn des israelit. Glaubens. senheit der innern Überzeugung, höchstens so viel über uns gewinnen können, daß wir, aus Ehrfurcht gegen den, welcher uns die Belehrungen darbietet, uns jedes entschieden absprechenden Urtheils enth…
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III. Grundlehren des israelit. Glaubens. 43 beweisende Kraft hatten, weil, wie sich der Talmud (tlnet. Lulm NkLiuli, 59, s) ausdrückt, das Gesetz nicht mehr vom Himmel herab zu holen ist. Die höchste Religionsbehörde verlangtein Ritualsache…
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44 HI. Grundlehren des israelit. Glaubens. gingen, immer mit der Wahrheit in Einklang waren. Diese Beschränkung der geistlichen Gewalt der obersten Religionsbehörde ist auch von derselben nie verkannt worden, und es läßt sich kein Beispiel …
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HI. Grundlehren des israelit. Glaubens. 4L fallenden Beweis von der Richtigkeit dieser Behauptung dar. Fast keine zwei derselben stimmen in Beziehung auf die Anzahl und die Begrenzung der Glaubenspunkte überein, ohne daß sich je dadurch ern…
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…t habe. Der Erste, welcher eine erschöpfende Aufzählung der Fundamentalsätze des israelitischen Glaubens unternahm, ist Maimonides im Commentar der Mischnah, Sanhedrin X. 1, wo er folgende dreizehn Glaubenspunkte aufstellt: I) Es ist ein Gott, ohne d…
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…ändert habe, 4) wer keinen Messias glaubt, 5) wer die Auferstehung der Todten läugnet. In beiden Zählungen gründet sich Maimonides durchaus nicht auf den Talmud und sieht blos auf das, was nach seiner Ansicht von besonderer Wichtigkeit ist. Auch hat …
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48 IH. Grundlehren des israelit, Glaubens; ner von unbezweifelter Gelehrsamkeit und Orthodoxie sind gegen ihn aufgetreten. Gegen seine Behauptung, daß wer Gott für ein körperliches Wesen hält, ein Mm sei, sagt der Gloffator Abraham ben Davi…
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…Bedächtigkeit zu Werke gehn, weil man dabei Gefahr laufe, Männer von der anerkanntesten Frömmigkeit zu verketzern. Nach Maimonides sei R. Hillel, der keinen Messias erwartete, ein Ungläubiger, Kofer; hingegen nehme er an, es sei aus der heiligen Schr…
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50 HI. Grundkehren des israelit. Glaubens. Himmel und die Erde erschaffen worden seien. 'Diese Betrachtungen führen ihn nun zu dem richtigen Schluß, daß nur solche Wahrheiten für Grundlehren gelten können, die das Bestehen der Religion über…