Mannheim
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  1. 1933-01-01 · Editorial · p. None

    …eutschjüdische Bauernsiedlung. — Eine Erwiderung............. 49 Picard, Jakob: Auf der Winterbrücke (Gedicht) .... 455 Pinsk, Johannes: Der Priester in der katholischen Kirche 111 Reich, Ernst: Das gute jüdische Herz. Ein Lebensgefühl in drei L…

  2. 1933-02-01 · Heft 6 (Februar 1933) · p. None

    DER MORGEN 8. Jahrgang Februar 1933 6. Heft Begründet von Prof. Dr. Julias Goldstein, Darmstadt Sdiriftleitung: Max Dienemann, Offenbach/Main und Margarete Goldstein, Berlin W 15. Zuschriften und Manuskripte an Margarete Goldstein, Berlin W 15, …

  3. 1933-02-01 · Heft 6 (Februar 1933) · p. 439 · Staat und Nationalismus

    …s. Das Papsttum gelangt zeitweilig unter die Kontrolle der französischen Könige, und zwar während des langen „Exils" in Avignon, namentlich während des Schisma, das dem Papsttum allen Kredit raubte. So entsteht der absolute Staat, gestützt auf die…

  4. 1933-04-01 · Heft 1 (April 1933) · p. 39 · Eine kulturgeschichtliche Skizze

    … Familien rechnen, wie die im Jahre 1670 in Berlin aufgenommenen Wiener Exulanten, oder die seit Generationen in Kleve, Halberstadt, Fürth oder Frankfurt wohnenden altbekannten Geschlechter. Weiterhin gehörten zu ihm die Juden mit großem Vermögen, die…

  5. 1933-06-01 · Heft 2 (Juni 1933) · p. None

    PER MORGEN 9. Jahrgang Juni 1933 2. Heft Begründet von Prof. Dr. Julius Gcldstein, Darmstadt Schriftleitunj»: Max Dienemann, Offenbach/Main und Margarete Goldstein, Berlin W 15. Zuschriften und Vanuskripte an Margarete Goldstein, Berlin W 15, …

  6. 1933-06-01 · Heft 2 (Juni 1933) · p. 120 · Der Priester in der katholischen Kirche

    …schen Bonifatius-Einigung arbeilet auch die seit fünf Jahren bestehende „Religionshochschule" (Silz Elkeringhausen Post Winterberg i. Westf.), deren Leiter ein früherer Studentenseelsorger, Rektor Lutz ist. Die Religionshochschule veranstaltet grunds…

  7. 1933-06-01 · Heft 2 (Juni 1933) · p. 126 · Palästinische und alexandrinische Schriftforschung

    …int sind, weiß natürlich auch die Philologie: zweifellos beklagt Hosea den Abfall Israels im Bilde einer untreuen Frau, Jesaja im Vergleich mit einem Weinberg, der die Hoffnung des emsigen Winzers enttäuscht. Aber die Schrifterforschung sieht oft…

  8. 1933-06-01 · Heft 2 (Juni 1933) · p. 127 · Palästinische und alexandrinische Schriftforschung

    …e Erklärer des Altertums selbst haben sich freilich weit mehr als Schöpfende denn als Schöpfer empfunden. Auch wenn die Alexandriner vom „Untersinn", die Rabbinen von „Andeutungen" der Schrift sprechen, so glauben sie doch in der Regel, daß die Bibel s…

  9. 1933-06-01 · Heft 2 (Juni 1933) · p. 128 · Palästinische und alexandrinische Schriftforschung

    …ihn in der Tat in dem Sinne, daß neben dem einzig wahren Wortsinn nur ein unverbindliches Spiel möglich ist Ganz anders Nachmanides, der Führer der mystischen Bewegung. Nach ihm' darf und soll neben den Wortsinn die Auslegung, und zwar die vielfältige…

  10. 1933-06-01 · Heft 2 (Juni 1933) · p. 136 · Palästinische und alexandrinische Schriftforschung

    …atur nicht rezeptiv, sondern ,.schaffend und gestaltend" verhält, so ist die Selbständigkeit der Midraschlehrer wie der Alexandriner zweifellos noch großer; weniger auf die Deutung des Schriftworles, als auf seine Bedeutung für den Leser scheint es ihn…

  11. 1933-06-01 · Heft 2 (Juni 1933) · p. 140 · Henri Bergsons Ethik und Religionsphilosophie

    …Naturinstinkts wirken; aber sie ist eine Art \on künstlichem Instinkt, den das Leben erschafft, eine Vorbeugung und ein Selm;/., den es gebraucht, um zu verhüten, daß der Mensch allzu schnell und allzu jäh den Übergang vom Instinkt zum Intellek…

  12. 1933-10-01 · Heft 4 (Oktober 1933) · p. 275 · Solomon Schechter

    …kreis Gestalten aus der jüdischen Vergangenheit und geistige Strömungen der jüdischen Seele, wie etwa den Chassidismus, Nachmanides, den Gaon von Wilna, die „Heiligen von Safed" wieder zu beleben versucht. Er hatte ferner in einer Reihe von „Briefen a…

  13. 1933-11-01 · Heft 5 (November 1933) · p. 324 · Kulturarbeit der deutschen Juden

    … Oktober setzt eine Vortragsfolgc ein, innerhalb derer unter anderem Leo Baeck, Dr. Prinz, Max Osborn, Arthur Eloesscr, Julius Bab, Annclisc Landau über Themen sehr verschiedener Art sprechen. Die Mitgliedcrzahl des Bundes beträgt bereits über 15 000…

  14. 1933-11-01 · Heft 5 (November 1933) · p. 327 · Neuordnung im jüdischen Schulwesen

    …igkeit naheliegt. Heute gibt es höhere jüdische Schulen in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt a. Main, Leipzig, Fürth und Breslau. Alle diese Schulen haben auch die Berechtigung zum Mädchenunterricht, vereinigen also in sich eigentlich zwei Schulkör…

  15. 1934-02-01 · Heft 8 (Februar 1934) · p. 446 · Geheimnisvolle Welt

    …st offenbar ein Fluß in Medien gemeint, und diese Vorstellung ist auch vielfach in das jüdische Schrifttum eingegangen. Maimonides hat ihn näher bestimmen wollen und ihn mit dem Flusse Gezan identifiziert, der in Adiabene fließt. Diesen Fluß kennt au…

  16. 1934-03-01 · Heft 9 (März 1934) · p. 526 · Karäer kehren zurück

    …e Emigranten in Paris. Nicht ganz zweitausend Karäer leben in mehreren geschlossenen Kolonien, um Luck in Wolhynicn und Wilna, im Gebiete des heutigen Polen, wohin sie gegen Ende des 14. Jahrhunderts nach einer militärischen Niederlage durch den…

  17. 1934-03-01 · Heft 9 (März 1934) · p. 529 · [Rezension] / H. R-n.

    …phael-Hirsch-LReal-JSchule), beide in Frankfurt a. M., 3 Oberstudienräte an staatlichen Anstalten (2 in Berlin und 1 in Breslau) und 94 Studienräte, darunter 16 an den beiden jüdischen Anstalten in Frankfurt. Von 1578 Philologen in gehobener Stell…

  18. 1934-04-01 · Heft 1 (April 1934) · p. 43 · Ein Doppelgeburtstag

    …n Judesein bedeutete ihm nie ein Problem, nie ein Außenstehen. Oberall gehörte er dazu, als Schüler des alten Breuer in Breslau (dem Vorbild von Gerhart Hauptmanns „Michael Kramer*')» auf der Akademie wie im geistig bewegten Pariser Kunstleben der…

  19. 1934-06-01 · Heft 3 (Juni 1934) · p. 140 · Eine Zeit stirbt

    …r und Blumen bei Namen kennt und der weiß, von welchen Blumen seine Lieblinge, die Schmetterlinge, am liebsten naschen. Arthur Eloesser Robert Friedlaender-Preditt Am 31. Mai ist R. F.-P., wie er selbst gerne zeichnet, sechzig Jahre alt geworden. Der Dopp…

  20. 1934-07-01 · Heft 4 (Juli 1934) · p. 190 · Friedrich Nietzsche und der jüdische Geist

    …or hundert und tausend Jahren noch zu lesen gewohnt war: mit beiden Augen, mit offenen Augen und mit zitterndem Herzen. Leo Hirsch. Max Pinkus Am 19. Juni starb, 76 Jahre alt, zu Neustadt in Oberschlesien der KgL Preußische Kommerzienrat Max Pinkus. …