Mannheim
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  1. 1934-05-29 · 43 (29.5.1934) · page 1

    …lles und Unwertes; insofern, hat sie eine schwere erzieherische Aufgabe zu erfüllen, die bewußt erfüllt werden muß. Was Hermann Cohen von der Ethik sagt, das gilt auch von der "Zeitung; „Sie hat keine andere Aufgabe als gegen das "Irrewerden und ' frrem…

  2. 1934-05-29 · 43 (29.5.1934) · page 5

    …sie?, was taten sie? Wir haben erfreulicherweise aus der frühen Zeit der Berliner Juden eine ganze Reihe von Urkunden — Ludwig Geiger hat viel davon gesammelt und zusammengestellt —, die uns einige Kenntnis vom jüdischen Leben jener Zeit vermitteln. ■ -…

  3. 1934-06-01 · 44 (1.6.1934) · page 3

    …l der zur Ausstellung zugelassenen Kunstwerke wurde von den Malern Bato, Bloch und Spiro vorgenommen. U. a. werden sich Max Liebermann, Ludwig Meidner, Eugen Spi ro, Julie Wolfthom, Martin Bloch, Paula Neufeld, Josef Bato, Alexander Opp- 'ler, Aschheim u…

  4. 1934-06-01 · 44 (1.6.1934) · page 4

    …schen Welt viel von sich reden gemacht. Ergebnis der Rudolf-Mosse-Versteigernng Bei der Versteigerung der Kunstsammlung Rudolf Mosse, die zwei Tage dauerte, wurden Preise erzielt, die zum Teil bis zum doppelten und dreifachen über den taxierten Werten …

  5. 1934-06-05 · 45 (5.6.1934) · page 6

    …Leben zu rufen, ging von' dem damaligen Stadtverordneten Sanitätsrat Neumann und dem Berliner Universitätsprofessor Dr, Ludwig Geiger aus. Sie wurde mit 5000 Bänden in einer kleinen Mietswohnung in der Oranienburger Straße begonnen. In den ersten vierze…

  6. 1934-06-15 · 48 (15.6.1934) · page 3

    …ng der Berliner Darlehnskasse und für deren zehnjährige ehrenamtliche Leitung, die er gemeinsam mit dem verdienstvollen Hermann Aron in Händen hat, genannt werden. Ein Jahrzehnt lang hat auch Adolf Schoyer sich um das Wohl der Darlehnskasse als Vorstan…

  7. 1934-06-26 · 51 (26.6.1934) · page 3

    …d gestiftet haben, ist nicht “gering — sie ist vielleicht größer, als man wcilLund als es die Juden selber wissen. Wenn Hermann Cohen zu . einem der bedeutendsten Kantforscher wurde, dann war das keine jüdische Wissenschaft, die er betrieben hatte, sond…

  8. 1934-07-03 · 53 (3.7.1934) · page 5

    …st in seiner geschichtlichen Entwicklung“ von J. Elbogen, die „Religion der Vernunft aus den Quellen des Judentums“ von Hermann Cohen. In Vorbereitung befindet sich ein besonders wichtiges, um' nicht zu sagen aktuelles Werk von A. Lewkowitz: „Das Judent…

  9. 1934-07-10 · 55 (10.7.1934) · page 2

    …schen Kulturkreise hat dann die katholische Messe Kaddisch und Seelenfeier angeregt oder beeinflußt. Und ohne Kant wäre Hermann Cohen nicht der Vollender der jüdischen Weltanschauung im letzten Geschlecht geworden. Ganz besonders aber ist im 19. Jahrhun…

  10. 1934-07-20 · 58 (20.7.1934) · page 5

    …chkeit einer künstlerischen Gemeinschaftsarbeit zwischen Arier und Nichtarier. Kleines Gedenkblatt Zum 25. Todestag von Gustav Karpeles In der Ehrenreihe des Weißenseer Friedhofes-liest man . inmitten anderer erlesener und unvergeßbarer Namen: „Gustav Kar…

  11. 1934-07-27 · 60 (27.7.1934) · page 4

    …igegeben, um dadurch das Eindringen in die Mannigfaltigkeit moderner Kunst zu erleichtern. So wird dieses Werk, für das Max Liebermann das Geleitwort schrieb, zu einer kleinen jüdischen Kunstgeschichte, «iie mit Absicht neben den bekanntesten Künstlern w…

  12. 1934-08-24 · 68 (24.8.1934) · page 3

    …ehme Unterbrechung. Die Unterhaltung war angeregt, war'doch. Lewandowski grade in Marburg gewesen und brachte Grüße von Hermann Cohen, seinem „Onkel"; er erzählte ausführlich von ihm und seinen Arbeiten, und gab den neuesten Klapphornvers zum besten. Zw…

  13. 1934-08-28 · 69 (28.8.1934) · page 2

    …der Gegenwart das Ideal der Geschichte und ein perpetuum mobile verherrlicht, sondern an jene Auffassung, die — wie von Hermann Cohen gcsagt_.wurdc — in keiner wie immer auch gestalteten kurzen Vergangenheit noch überhaupt in einer politischen Wirklichk…

  14. 1934-08-28 · 69 (28.8.1934) · page 4

    …eiteter Tatsachenbericht, dessen aufwühlender Wirkung sich niemand entziehen kann. . " Von der Geschichte zur Dichtung. Hermann Cohen hat einmal definiert: „In der Poesie ist Lyrik der tiefste Brunnen, denn sie ist das Erlebnis und das Bekenntnis der Li…

  15. 1934-09-04 · 71 (4.9.1934) · page 3

    …is zugunsten ebendieses Idealismus ab. Eine Fülle von Namen besten Klanges könnte genannt werden; nennen wir nur einen: Hermann Cohen. Ihrem ' Einflüsse ist es zu danken, daß sich eine religiös-liberale Gläubigkeit in aller Stille*bildete, die heute in …

  16. 1934-09-07 · 72-73 (7.9.1934) · page 6

    … sich auch in religiö's-liberalen Kreisen in den letzten Jahrzehnten arg versündigt. . Beispielsweise hat man oft einen Hermann Cohen gewissermaßen entschuldigt (um nicht zu sagen angeklagt), daß er eine Schrift „Die Religion der Vernunft“ verfaßt hat, …

  17. 1934-09-21 · 76-77 (21.9.1934) · page 4

    …In meiner Bibliothek befindet sich ein zweibändiges Werk, betitelt: „Berühmte israelitische Männer und .Frauen“ von Dr. Adolph Kohut. Auf Seite 51 des II. Bandes lesen wir . nachstehendes: Vielgefeiert und bewundert als Dramatiker, Epiker und Lyriker w…

  18. 1934-10-12 · 82-83 (12.10.1934) · page 6

    …m 12. Oktober wurde in Berlin die jüdische Toynbee-Halle eingeweiht. Die Eröffnungsrede hielt der Literarhistoriker Dr. Gustav Kärpeles. Er erörterte das moderne Bildüngsstreben und die Idee_ der Wohltätigkeit im Bunde mit der Belehrung vom Standpunkt des…

  19. 1934-10-19 · 84-85 (19.10.1934) · page 7

    …n für die gesamte. Judenheit einen schweren Verlust. Aus seinem Elternhaus — sein Vater war der unvergeßliche. Rabbiner Heinemann Vogelstein' in Stettin — hatte er Wärme der Religiosität, Weltoffenheit und Wohltätigkeitssinn mitbekommen; er hat dieses Erbe lie…

  20. 1934-10-19 · 84-85 (19.10.1934) · page 9

    …ern für die gesamte Judenheit einen schweren Verlust. Aus seinem Elternhaus — sein Vater war der unvergeßliche Rabbiner Heinemann Vogelstein in Stettin — hatte er Wärme der. Religiosität, Weltoffenheit und Wohltätigkeitssinn mitbekommen; er hat dieses Erbe lie…