Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 45 (5.6.1934)
- Date
- 1934-06-05
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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9 Zwischen 64000 Büchern ln den Magazinen der Jüdischen Gemeindeblbliothek — Band Nr. 1 Die ersten Besucher — Viele Reihen Talmud „Der..Herr Doktor läßt bitten!“ Ein Bibliotheksbeamter öffnet die Tür zu einem Raum, der auf den ersten Eindruck wirkt wie Fausts Studierstube in einer schlechten Provinzinszenierung. Eine Mischung von Arbeitsräum, Forschungsstätte, Archiv, Büro und Bibliothek. Rings an den Wänden Bücher, verstaubte alte und unaufgeschnittene neue, Nachschlagewerke, Mappen, Akten. Briefordner und Kartothekkästen, Bücherrechnungen und Papierscheren auf den Tischen. Eine Bronzebüste thront einsam in der stolzen Höhe eines Bücherregals, fn dem Werk-Durcheinander eines Diplomatenschreibtischs Spuren verbotener Zigarrenasche. Hier ist das Reich des neuen Leiters der Berliner Ge- _meindebibliothek, dem die Obhut über 64 000 Bände anvertraut ist. Dr, Eugen Pessen macht keineswegs den sischen, polnischen Bibelausgaben und -Kommentaren, alten und modernen, vorbei. Da stehen in mehreren langen Reihen geschlossen die gewaltigen Talmudfolianten und Mischna- Ausgaben in vielfältigen Variationen, in der Urfassung und in Übersetzungen, in altehrwürdigen, abgegriffenen Exemplaren und in modernem Dünndruck. Auch der vierteilige Schulchan Aruch in den mannigfachsten Ausgaben hat seine besondere Abteilung. Hier verstauben alte jüdische Kalender in unübersehbarer Menge, da ragt ein Karäisches Gesetzbuch, Konstantmopel 1530, hervor. Buch neben Buch, Rücken neben Rücken, schwarzer Einband mit protziger Goldschrift neben rissigem Pergament- Einband, 64 000 Bücher — eine Welt jüdischen Geistes, deren Weite sich erst in der Enge dieser Bibliotheksmagazine so recht offenbart. E. Ta. t: sc - Eindruck eines Bücherwurms, obwohl er. seit 23 Jahren unter diesen Büchern lebt. Er hat in Breslau und an der Berliner Hochschule für die Wissenschaft, des Judentums Theologie studiert und kam, schon als junger Mensch, an die Gemeindebibliothek. Ein liebenswürdiger, weltgewandter Mann, von umfassender jüdischer und allgemeiner Bildung und einer großen Kenntnis des Bibliothekswesens, der für die Wünsche der Bibliotheksbenutzer volles Verständnis hat und allen Beschwerden nachgeht, um nach Möglichkeit für Abhilfe von Mängeln im Betrieb zu sorgen. „Es ist allerdings nicht leicht,“ meint Dr. Pessen resigniert lächelnd, „unter den heutigen schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen die Bibliothek fortlaufend so zu ergänzen, ■ wie es wünschenswert und erforderlich wäre. Während früher : jährlich für“ diesen Zweck zehntausend Mark zur Verfügung standen,- ist" es heute bei weitem nicht die Hälfte, wobei zu —berücksichtigen ist, daß das Binden der Bücher allein 1300 Mark im Jahr erfordert. Die Buchhandlungen und Verlage schicken uns natürlich alle Neuerscheinungen zu, aber es heißt da unter den gebotenen Verhältnissen eine strenge Auswahl zu treffen. Es gibt Bände, die unbedingt angeschafft werden müssen, wie Fortsetzungswerke, Lexika, selbstverständlich alle in Deutschland erscheinenden Judaica wissenschaftlichen Charakters und alles, was an Belletristik herauskommt, an der stärkste Interesse besteht. Im vergangenen Jahr konnten wir uns noch dadurch helfen, daß wir uns aus dem Verkauf von Dubletten Mittel beschaffen konnten. Es werden uns mitunter auch Bücher gestiftet, aber davon ist leider nicht alles für uns brauchbar/!, - —! Dr. Pessen deutet auf riesige Körbe hin, die bis zum '• Rand „mit Büchern angefüllt sind. „Das ist für uns wertlos. Ein Teil davon, soweit er brauchbar ist, wird den Schulen für ihre Büchereien zur Verfügung gestellt. Vieles davon ist auch Makulatur. Es fehlt aber nicht nur an Mitteln, es mangelt uns auch an technischem Personal, das ein so vielfältiger Apparat erfordert. Früher waren sieben bis acht Beamte in der Bibliothek tätig, heute sind es noch drei bis vier. Dabei - wurde die Bibliothek damals durchschnittlich werktags von zwanzig, Sonntags von fünfzig Lesern besucht, heute sind es etwa hundert, an Sonntagen haben wir die Rekordzahl von 185 zu verzeichnen.“ Dr. Pessen greift zu einem großen Schlüsselbund. „Und nun darf ich Sie vielleicht mit der Organisation unserer Bibliothek bekannt .machen.“ ' I Hinter dem Lesesaal tun sich schmale Gänge, enge Zimmer und weitverzweigte Labyrinthe' auf, die durch künstliches Licht erhellt sind-. In drei durch knarrende Stufen miteinander verbundenen Stockwerken bis unter das Dach. Hier sind die Magazine der Bibliothek. Man kennt die Anekdote von jenem Herrn Raffke, der sich zur Auffüllung seiner Bibliothek iin Warenhaus zwanzig Meter Bücher bestellt. Hier in der Oranienburger Straße ziehen sich viele hundert Meter lang Bücher "hin. 64 000 Bände. Werke aus allen Zeiten, allen Ländern und allen jüdischen Disziplinen. In übermannshohen Regalen eine über-, wältigende Parade' von'Werken, zu Kompagnien und Regimentern geordnet. Altgedicnte Exemplare, in Ehren vergilbt, eben neu in Dienst gestellte. „Im allgemeinen,“ erläutert Dr. Pessen, „werden die Bücher nach dem Eingang registriert, und fortlaufend aufgestellt, nur die großen Formate finden unten in den Regalen _ 'ihren Platz.“ ' - Stoße d)euische üüer das Judentum „Keineswegs haben alle Vorfahren von Juden im Ghetto gesessen und Stubenhocker-Traditionen -gepflegt, sondern gerade am Rhein haben sich viele jüdische Familien jahrhundertelang als Hausierer, Viehhändler, Ackerwirte und Landärzte (dies letzte trifft auf Mombert zu) betätigt, sind also in eben so stetem Zusammenhang mit der „reinen“ Natur geblieben wie irgendein germanischer, keltischer und slavischer Landbewohner. Am Oberrhein und Bodensee gibt es sogar ein paar Dörfer, in denen seit Olims Zeiten nur jüdische Bauern sitzen; ich habe dort ein Laubhüttenfest feiern sehen und möchte nur wünschen, daß alle deutschen Bauerngemeinden sich einer so urwüchsigen, harmlosen und schmucksauberen Lebensfreude befleißigten. Ferner kann man der jüdischen Rasse; soweit sie -nicht durch Mißkultur verdorben ist, den rein poetischen, durch keine Philosophie getrübten Natursinn durchaus.nicht absprechen, wenigstens nicht von vornherein. Beim alttestamentarischen Judentum liegt das auf der Hand: Dichtungen wie das Buch Ruth, das Hohe Lied, viele Psalmen, die Bücher Samuelis, Stücke aus Jesaja, Hiob können sich an naiver Bildkraft mit allen Märchen, Mythen und Bardenliedern der arischen Stämme messen.“ Richard Dehmel. An Wilhelm Schäfer am 23. 5. 1902. ftus dom <Ealmu6 'Der <Erojl Israels Ein König verlobte sich einem sehr schönen Mädchen und begab sich dann auf eine lange Reise. Die Monate und die Jahre vergehen, und der König kehrt nicht zurück. Die Genossinnen der Braut wiederholen mit boshaftem Mitleide: „Arme Verlassene! Der König wird nie mehr zurückkehren.“ Das Mädchen kränkte und bekümmerte sich ob dieser Worte und schloß sich in ihre Gemächer, um zu weinen. Dan« nahm sie die königliche Schrift zur Hand, in welcher er ihr die Krone und das Reich versprach, und scheuchte bald Heden Verdacht und ward wieder heiter und froh. - Endlich kehrt der Fürst zurück und sagt': „Wie konntest Du mir nach so vielen Jahren die Treue bewahren?“ „Herr,“ antwortete die Jungfrau, „ich hatte Derne Schrift zum Pfände; das königliche Wort trügt nie.“ So sagen die Nationen der Erde mit spöttischem Tone zu Israel: „Euer Gott hat Euch verlassen.“ Und Israel versammelt sich bekümmert und weinend in seinen Tempeln und Lehrhäusem und liest in den heiligen Büchern der göttlichen Verheißung der -Erlösung und stärkt sich wieder von Neuem. Wenn die Tage erfüllt sein werden, wird Gott zu Israel sprechen: „Wie hast Du mir so lange Zeit Treue bewahren können?“ „Mein Gott,“ wird Israel antworten, „ich hatte zum Unterpfand Dein Gesetz.“ Echa Habbali. (Obersetzt von Ludwig Seligmann.) Ich nehme das mit der Nummer 1 versehene Exemplar aus 'der Reihe heraus. Es ist eine Biblische Archäologie von Johann Jahn aus dem Jahre 1797. „Unsere Bibliothek,“ erzählt ihr Leiter, „ist jetzt 32 Jahre alt. Der Gedanke, sie ins Leben zu rufen, ging von' dem damaligen Stadtverordneten Sanitätsrat Neumann und dem Berliner Universitätsprofessor Dr, Ludwig Geiger aus. Sie wurde mit 5000 Bänden in einer kleinen Mietswohnung in der Oranienburger Straße begonnen. In den ersten vierzehn Tagen fanden 43 Besucher den Weg zu der neuen Bildungsstätte,- untF. 32 Bücher wurden in diesem Zeitraum von 16 Personen-entliehen. Als später die Mietsräume zu klein wurden, wurde die Bibliothek in das Verwaltungsgebäude der Jüdischen Gemeinde verlegt. 1912 hatte sie einen Bestand von 20 000 Bänden, an ihrem "25, Geburtstag waren es 40 000 Werke in 50 000 Bänden, daneben 500 Handschriften, wertvolle Erstausgaben und selteae-jDrucke.“ . Dr. Pessen läßt den Besucher einen Blick in zwei feuersichere Tresors tun, in denen diese besonders wertvolien und zum Teil unersetzlichen Schätze, darunter die 1520 in Venedig erschienene, herrlich gedruckte erste Talmudausgabe, die Erstdrucke Pfefferkomscher und Reuchlihscher Schriften, aufbewahrt sind. ,... Der Gang geht weiter an englischen, französischen, rus- Eliesers Heimkehr Moses erschien dem jungen Elieser im Traum. In den Händen hielt er die zerbrochenen Gesetzestafeln. Sein Blick war finster. „Warum hast Du Gottes Gesetze mißachtet?“ fragte er Elieser. „Es ist schon lange her, daß Gott uns aus Ägyptenland geführt hat“, erwiderte Elieser trotzig. r Moses sah ihn lange schweigend an. Dann näherte er sich ihm und legte die Hand auf sein zuckendes, pochendes Herz. Unter der Berührung fühlte Elieser sich wundersam erbeben. Die Erstarrung, die seine Seele umfangen hielt, schmolz. Er weinte. „Warum hast Du Gottes Gebote mißachtet?“ fragte Moses nochmals. „Ich hatte Gottes vergessen, da ich meiner Väter vergessen hatte. Nun aber weiß ich, daß. Gott in meinem Herzen ebenso lebendig ist wie das Blut meiner Väter, die für ihn in den Tod gingen.“ Da schlug Moses Elieser mit der Schärfe des Geistes, aut daß er der Stunde seiner Heimkehr nicht vergesse und Zeugnis ablege von dem Ewigen, seinem Gott. Und Elieser ward ein großer Prophet und ein gewaltiger Prediger vor dem Herrn. » Srludjt in beit grteöett Von Rabbiner Dr. Lewkowitz-Berlin In dem tragischen Erleben unserer Tage ist das Verlangen nach dem Gotteshaus in unserer Mitte wieder erwacht. Diese schlichte Tatsache läßt verschiedene Deutungen zu. Es liegt nahe, anzunehmen, daß die Not von neuem beten gelehrt hat, die deutschen Juden sich auf ihre Religion besonnen haben, nachdem sie mit solcher Entschiedenheit auf ihr Judentum hingewiesen worden sind. Das Erstarken der jüdischen Religiosität, soweit es in der Teilnahme am Gottesdienst zum Ausdruck kommt, kann aber seinen Grund auch darin haben, daß unser Gotteshaus in der radikalen Umgestaltung unseres Lebens, die sich -jetzt vollzieht, eine neue Bedeutung gewonnen hat, die seinen Wert für uns erhöht. Eine solche schöpferische Neubildung des Judentums unter dem Einfluß tragischen Schicksals hat in unserer Geschichte wiederholt Stattgefunden. Als für das jüdische Volk die Gefahr der Vernichtung seiner nationalen' Existenz immer näher kam, hat die Entwicklung unserer Religion im prophetischen Judentum ihren höchsten Gipfel erreicht. Diese Entwicklung hat zwar ihr inneres Gesetz, sie ist« durch die Genialität unserer Propheten bedingt, doch erst das äußere Geschehen in seiner wuchtenden Größe hat das religiöse Schöpfertum der Propheten geweckt. Als sich dann das Schicksal des jüdischen Volkes erfüllte und mit der Zerstörung des Tempels die bisherige Form jüdischer Gottesverehrung unmöglich geworden war, haben unsere Väter im Leid des Exils an die Stelle blutiger Opfer das Gebet des Herzens gesetzt. ' Ist eine solche schöpferische Gestaltung auch in unserem heutigen religiösen Leben vorhanden? Wir würden das mannigfache Elend der Gegenwart leichter ertragen, wenn der geistige Besitz des Judentums durch all das Traurige, das uns getroffen hat, eine Bereicherung erfahren hätte. Doch dieser Trost ist uns versagt. So viel Neues auch auf uns eingestürmt, ist, unsere Welt religiöser Gedanken und Empfindungen ist dieselbe geblieben. In allem Wandel des äußeren Geschehens sind neue religiöse Gedanken bei uns nicht ans Licht getreten. Das Judentum hat seine bisherige Form bewahrt, seine seelische Haltung dem flutenden Leben gegenüber hat sich nicht geändert. . Heißt das, daß unser Glaube' erstarrt ist, wie ein gewaltiger Fels, an dem sich die Wellen des Meeres brechen? Hat das Judentum seine innere Verbindung mit dem Leben verloren? Gerade in der Gegenwart zeigt sich von neuem die ewige Lebenskraft unserer Religion. In unserem Gotteshaus werden noch immer die Gedanken verkündet, die unsere Bibel der Menschheit geschenkt hat Die eigentümliche Stimmung unserer jüdischen Andacht ist unverändert geblieben, aber die Wirkung, die von unserem Gottesdienst in die Seelen der Menschheit hineinstrahlt, ist stärker geworden. Wenn auch der Reichtum des Judentums an Gedanken und Empfindungen sich nicht vermehrt hat, so ist doch die Intensität, mit der es zu uns spricht, eine größere. Wir empfinden seihe Lehren jetzt tiefer und mit größerer Dankbarkeit, weil die Fragen, auf die sie die Antwort erteilen, uns mehr in der Seele brennen. Dementsprechend liegt auch die Bedeutung der Synagoge für unsere Zeit nicht darin, daß sie jetzt Aufgaben löst, die früher niemals vorhanden waren. Sie kann nur in der Steigerung, ihrer bisherigen Aufgaben und Wirkungen enthalten sein. Zu allen Zeiten hat die= Synagoge die Aufgabe gehabt, uns mit dem Leid der Welt zu versöhnen, und immer haben die Menschen sich aus der Unruhe, den Sorgen und Schmerzen des Lebens in den Frieden des Gotteshauses geflüchtet, um aus dem Bewußtsein, in Gottes Liebe geborgen zu sein, Harmonie, innere Festigkeit und neue Kraft zu gewinnen. Zu seiner vollen Wirkung gelangt das Gotteshaus jedoch erst dann, wenn aus dem Leben der Menschen auch die relative Sicherheit geschwunden ist, die es sonst besitzt. Das aber ist die Lage, in der wir uns heute befinden. Nicht nur die Wirtschaftliche und rechtliche Grundlage unseres Lebens ist ins Wanken geraten, wir haben unser seelisches Gleichgewicht auch dadurch verloren, daß wir einer völlig neuen Welt gegenüberstehen, in die unsere alten Begriffe und Vorstellungen nicht mehr hineinpassen. Weil uns aber so jede Sicherheit genommen ist, hat auch die Synagoge an Bedeutung gewonnen. Die sichere Überlegenheit und innere Ruhe, die zum Wesen der religiösen Haltung gehört, wirkt jetzt um so stärker auf uns. Je größer die dramatische Bewegtheit unseres Lebens, je mannigfaltiger und quälender unser Leid ist, desto tiefer empfinden' wir den- Frieden des Gotteshauses, wenn es auch größerer seelischer Anstrengung bedarf, um ihn zu gewinnen. Es hat immer zum Wesen unseres Gottesdienstes gehört, daß er den einzelnen Menschen von der Einsamkeit e r I ö s t, in die ihn der Lebenskampf hineinstößt, und ihn ' zugleich von seiner Selbstsucht befreit.’ Das gemeinsame Beten im Gotteshaus weckt das Gefühl der Zusammengehörigkeit und verbindet auch die einzelne Gemeinde mit der jüdischen Gesamtheit. Diese gemeinschaftbildendc Kraft der Synagoge hat im liberalen Judentum früher keine tiefe Wirkung geübt. Es war ja ein Grundsatz des Liberalismus, daß der Einzelne sich der einheitschaffenden Tradition entziehen und seine persönliche Selbständigkeit in allen Fragen des Glaubens betonen durfte. Auch in dieser Richtung hat sich die Aufgabe und Wirkung der Synagoge -gesteigert. :Mehr als jemals ist jetzt j üdische Solida ri- ' tät notwendig, und wir empfinden auch deutlicher ihren Wert. Nicht nur das gemeinsame Schicksal hat uns deutsche Juden seelisch verbunden. Seitdem wir aus der deutschen Volksgemeinschaft ausgeschlossen sind, sind wir II Chemische Reinigung Erich Krause Kaiserallee 13 Ecke Meierottostraße Wollkleid 2,50 bis 3,— Seidenkleid 3,50 bis 4,— Rufen ftla am J 3 Oliva 3341 II