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Jüdisch-liberale Zeitung · 1934-07-10 · 55 (10.7.1934) · page 2

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
55 (10.7.1934)
Date
1934-07-10
Page
– (sequence 2)
Language
German
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tenden Konsequenzen (die sich hier natürlich nicht aufzeigen lassen) und ihre Probleme! Eine zweite große Synthese liegt im Begriff des jüdischen Gesetzes! Die Form des Gebotes ist ja mit “dem-Sittlichen und insofern mit der Uroffenbarung verbunden; denn das Sittliche tritt stets in der Form auf: Du sollst, und du darfst nicht! Wenn aber nun im 3. und 4. B. M. das spezifisch Religiöse, die symbolischen Bräuche nicht bloß dieselbe- Form bekommen, sondern in juristisch exakte . Gesetze mit Einzelbestimmungen und Strafandrohungen verwandelt werden,' so ist ein wissenschaftlicher und Zahlen liebender Geist hinzugekommen! Dies mathematische Denken stammt' aus Babylonien, und nicht minder der juristische Geist, der dort seit den Tagen Hammurapis gepflegt worden ist. So ist die Denkweise des Talmudismus eine Synthese israelitischer und babylonischer Geistesart! Ähnlich -weittragende Synthesen lassen sich in vielen Einzelheiten aufzeigen: Die Sintflutgeschichte und die Bußpsalmen, ja so^ar den Sabbat hat Israel möglicherweise aus babylonischen Elementen erarbeitet, ebenso wie die Spruchweisheit aus ägyptischen, nur daß es sie kraftvoll in sein eigenes ethischreljgiöses System ein geordnet hat. In Alexandria hat die Synthese des griechischen und jüdischen Wesens Septuaginta, Philos Philosophie und Gnostizismus hervorgebracht, die allerdings mehr nach außen gewirkt haben. Aber die ganze Religionsphilosöphie des Mittelalters ist nicht nur eine Auseinandersetzung zwischen jüdischem und griechisch-arabischem Denken, sondern auch in ihrer Denkrichtung selbst auf dem Boden mohammedanischer Geistigkeit erwachsen. Arabisch ist auch die poetische Technik der jüdischen Dichtung im Mittelalter. Nicht bloß seine Versmaße hat Gabirol von seiner Umwelt entlehnt, sondern die ganze Freude am Spielerisch-Formalen selbst, die der ganzen mittelalterlich jüdischen Dichtung eignet (bis zu den Alphabeten in unserer Festtagsliturgien), ist durch das arabische Kunstprinzip mitbestimmt, das neben dem Ernst und der Abstraktion der reinen Gottesidee alle Künste zum schönen Spiel herabdrückt! Aus dein nordeuropäischen Kulturkreise hat dann die katholische Messe Kaddisch und Seelenfeier angeregt oder beeinflußt. Und ohne Kant wäre Hermann Cohen nicht der Vollender der jüdischen Weltanschauung im letzten Geschlecht geworden. Ganz besonders aber ist im 19. Jahrhundert die Jüdische Wissenschaft eine Synthese jüdischreligiöser Geschichtsfreude "einerseits und modern kritischer Forscherfreude und deutscher Gründlichkeit, und der' religiöse Liberalismus des Judentums ist eine Synthese jüdischen Freiheitsstrebens und der deutschen Bibelwissenschaft. .Vielleicht darf man auch den Zionismus als eine Synthese des europäischen modernen Nationalismus und der messianischen Idee, die der Uroffenbarung des ethischen Monotheismus entstammt, begreifen: So hat jeder Kulturkreis auf das Judentum abgefärbt, und die-dadurch entstandenen Synthesen sind weittragend und ■ schöpferisch gewesen. Man kann geradezu sagen: die Judenheft ist das Volk der Synthesen! Natürlich! Es hat ja auch mehr als irgend ein anderes. Volk Beziehungen zu anderen Völkern und Kultürkreisen gehabt! Die Synthese ist der Ausdruck für die Beziehung des Judentums zum Fremden! Sie ist die notwendige Folge und die Form der Auseinandersetzung mit wertvollen andern Kultur-Elementen!1 Nur einmal war die Judenheit allein, am Anfang, in der Wüste: Da hat es seine U r o f f e n b a r u n g empfangen und, wenigstens keimhaft, kristallisiert. Seitdem lebt es in steter geistiger Berührung mit anderen. Und das wird auch für die Zukunft kaum je anders werden. Und wenn die Judenheit in Palästina in einer fernen Zukunft in einem noch so autarken Staatswesen abgeschlossen wäre, — die Welt würde sich hineindrängen! Neue Uroffenbarung wäre auch dort nicht zu erwarten! Synthese aber bedeutet schließlich nicht Aufgabe des Eigenen, nicht verwerfliche Assimilation. Gegen diese ist in der Geschichte des Judentums stets sehr bald eine starke Reaktion eingetreten, — in biblischer Zeit nach den 4 Assimilationsperioden unter den Richtern-und den Königen Salomo, Ahab und Manasse, dann zur Zeit der Makkabäer, im Chassidismus und in der Ablehnung des christlich - orientalischen Synkretismus des Paulus, wie in der Neuzeit im Vereinswesen gegenüber Taufbewegungen usw. — Aber eine vernünftige Synthese hat sogar zu der-merkwürdigen Erscheinung geführt, daß das Fremde manchmal bald nach der. Uebernahme als das eigentlich Jüdische angesehen wurde, z. B. die Seelenfeier — auch das Jiddisch, das doch größtenteils Deutsch _ist, heißt längst „die Sprache unseres Volkes“;~die Barockformen der Sabbatleuchter gelten als der eigentliche jüdische Stil, und die Melodien der Völker in Gottesdienst und Haus als jüdische Musik. Jedenfalls ist daraus ersichtlich, wie wenig sich.das Judentum vor Synthesen gefürchtet hat. Es weiß, daß es die Kraft hat, sein Eigenes zu wahren, und mit seiner Hilfe sich das Fremde in würdiger Art einzuverleiben, . entweder indem es dies umformt, bis es zu-seiner Uroffenbarung paßt, oder indem es das von vornherein Unschädliche einordnet in sein System. Dem wird auch unsere Haltung in Gegenwart und :Zukunft entsprechen dürfen, ja wenn wir unsere geschichtliche Eigenart bewahren wollen, entsprechen müssen: Nicht geistige •Ghettoisierung entspricht unserm Wesen, sondern eine Offenheit, die durch die Synthesevom .Eigenem und Fremdem schöpferisch wirkt und unser jüdisches Sein bereichert! ~ Es wird gemeldet: Aus Deutschland von Frau He.ilbut-Kalker besorgt, einer der eifrigsten Die „Deutsche Zeitung“ berichtet: „Die Deutsche Zei- VorkämPferinnen für das religiös-liberale Judentum in tung erhob soeben Einspruch gegen die Wiederaufführung von Holland. Filmen mit jüdischen Darstellern. Wie wir erfahren, ist daraufhin der Film „D erträumen de Mund“ mit Elisa- In Amsterdam wurde eine Pro-Marannen-V e r - betli Bergner in der Hauptrolle vom Programm ab- Einigung gebildet, die sich die Förderung der Marannenr gesetzt worden. bewegung insbesondere in der Gegend von Braganza zur , Aufgabe gesetzt hat. In Breslau wurden nach einer Verfügung des Polizei- ... - präsidenfen folgende Straßen umbenannt: die Heinestraße in *n ^onl jm Alter von 73 Jahren der Begründer der- Leibnitzstraße, die Landsbergerstraße in Friedrich-Hebbelanthropologisch-biologischen Bewegung in der Kriminologie, Straße, die Heimannstraße in Röntgenstraße, die Oskar-Heyder jüdische Gelehrte Professor Salvatore Ottolenghi, mann-Straße in Dietrich-Eckardt-Straße sowie der Fränckelgestorben. Er war in jungen Jahren Assistent Cesare Lomplatz in Fonateplatz. brosos, der ebenfalls Jude war. Die. von Ottolenghi in Rom begründete erste Hochschule für Kriminologie hat er bis zu Aus dem Ausland seinem Tode geleitet. Wie aus London berichtet wird, hat dort die Trauung * - des Hilfsrabbiners der Jüdisch-liberalen Synagoge in London, Wie aus Lüttich gemeldet wird, haf der Senat der dor- Leslie E. Edgar, mit der Tochter des ersten Rabbiners tigen Universität dem holländisch-jüdischen Pharmakologen, Dr. Mattuck, Dorothy Mattuek, stattgefunden. Professor Dr. L. van Itallie, Inhaber der Lehrkanzel für Pharmakologie an der Leydener Staatsuniversität, das Ehrenin Seitignano bei Florenz wurde im Beisein der Führer d o k t o r a t verliehen. der faschistischen Partei ein Denkmal für den jüdi- * sehen Studenten Gino Bolaffi enthüllt, der 1920 Nach Zeitungsberichten aus Wien hat MaxR e i n h a rd t im Kampf für den Faschismus gefallen ist. Die den- Entschluß gefaßt, aus der Leitung der Salzburger jüdische Gemeinde war durch Mitglieder des Vorstandes ver- F e s t s p i e 1 e a u s z u s c h e i d e n. Wie verlautet, sei Rein-, treten, die alle das Faschistenhemd trugen. hardt an die Schweizer Behörden, herangetreten, um ihre * Unterstützung für den Plan zu gewinnen, seine Salzburger Das bekannte Buch Dr. Claude G. Montefiores Festspielarbeit in die Schweiz zu verlegen. Es heißt, daß über religiöses Judentum ist soeben in einer holin dem Schloß Trevano bei Lugano eine Konkurrenz für I ä n di sc h en A usg a b e erschienen. Die Übersetzung wurde Salzburg aufgezogen werden soll. Wieder Beschädigung von Grabdenkmälern in Hamburg Hamburg. Auf dem alten, inmitten der Stadt liegenden Friedhof der Deutsch-Israelitischen Gemeinde an der Rentzelstraße wurden wiederum starke Beschädigungen an Grabdenkmäler vorgenommen. Ganze Reihen von Grabsteinen wurden umgestürzt und zum Teil zertrümmert. Im Ganzen erstreckten sich die Beschädigungen auf 96 Grabdenkmäler. Die Polizei hat sofort die Suche nach den unbekannten Tätern aufgenommen. Der Vorstand der Ham-' burgischen Deutsch-Israelitischen Gemeinde hat eine Belohnung für die Namhaftmachung der Täter ausgesetzt. Um das alte Testament im deutschen Religionsunterricht Der sächsische Religionspädagoge Hermann T ö g e 1, der schon seit einem Jahrzehnt für ein deutsch geprägtes Christentum eingetreten ist, hat im Verlag Klinghardt, Leipzig, unter dem Titel „Der Religionsunterricht, im neuen Deutschland" eine Schrift herausgegeben, in der er natürlich auch auf das Alte Testament zu sprechen kommt. Vom Alten Testament will Tögel die der vorchristlichen Religionsform des deutschen Volkes nicht unähnliche altisraelitisohe Volks- und Bauernreligion im deutschen Religionsunterricht aut sich beruhen lassen. Die jüdische Gesetzesreligion indessen mit dem Buch Esther, mit Jakob und den Rachpsalmen ausgeschieden oiler aber bekämpft wissen. Dagegen sollen die der prophetischen Religion entstammenden „Menschlieitsstofte“ (Mose, die zehn Gebote, die Ursagen, Abraham, Joseph, Amos, Hosea, Jesaja, Jeremia, der babylonische Prophet, Ruth, Jona. Hiob, die schönsten Psalmen und Sprüche) durch Vermittlung eines Biblischen Lesebuchs der Jugend dargeboten werden, während das Alte Testament als Ganzes für Kinder völlig unbrauchbar sei, aber auch dem erwachsenen Christen nichts nütze.- Armbinden für körperlich Behinderte Der Polizeipräsident in Berlin hat an das Wohlfahrtsamt der Jüdischen G e m einde - unter Bezugnahme aut den Erlaß zur Straßenverkehrsordnung, wonach körperlich Behinderte, Blinde und Taube am linken Oberarm eine gelbe Armbinde mit drei schwarzen Punkten tragen können, um den Fahrzeugverkehr aut ihre Leiden hinzuweisen, ein Schreiben gerichtet, aus dem hervorgeht, daß auch das Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde in Berlin zur Ausgabe der gelben Armbinde als berechtigt anerkannt wird. Demzufolge werden sämtliche Körperbehinderte, aut die dieser Erlaß Anwendung findet, gebeten, zunächst ihre Adresse durch Postkarte dem Wohlfahrtsamt Rosenstr. 2 4 mitzuteilen. Bei der zu erwartenden. großen Zahl der sich Meldenden, können diese nicht an einem Tage abgefertigt werden. Vielmehr muß eine planmäßige Behandlung eintreten. Auf eingesandte Meldungen wird alsbald eine weitere Nachricht erfolgen; , . „Das neue Palästina“ — so nennt sich ein Kulturfilm, den Dr. Jodeil im Heiligen Lande aufgenommen hat. In einer großen — allzu großen — Anzahl von Bildausschnitten lernt man Stadt und Land, Industrie, Handel und Verkehr, Landwirtschaft und Natur flüchtig kennen. Zugunsten einer Verstärkung des Eindrucks Vom Aufbau Palästinas wäre es allerdings gewesen, wenn man das monotone Nebeneinander , blitzartiger Aufnahmen aus dem gleichen Stoffkreis durch mehr ins Detail gehende Komplexe ersetzt hätte. Die Technik der filmischen Aufnahme, und des Bildschnitts sind heute jedenfalls unendlich viel weiter als dieser Filmstreifen erkennen läßt. Nichtsdestoweniger fand sich das Publikum, das. die Philharmonie bis auf den letzten Platz füllte, zufrieden gestellt und hielt mit seinem Beifall bei der Vorführung, die von Dr. S c h ö n b e r g musikalisch untermalt wurde, nicht zurück. Sot-ijert -wa oft S/m ez,o l-x wiSe/t ic8;ii( au?ij ,,ctiici-.-J’,-fi6;;;;Sfitmig“ Worms, im Juli. Der Tag von Worms ist vorbeigegangen. Die Erinnerung an die festlichen Stunden der 900-Jahrfeier der Synagoge sind vom Alltag und seinen kleinen und großen Sorgen zurückgedrängtin einen Winkel des Gedächtnisses, aus dem sie aber gern hervorgeholt wird, wenn einer der vielen Fremden, die - jetzt naturgemäß hierherkommen, danach fragt, Neben Synagoge und Museum ist für die Besucher der alte Judenfriedhof ein Anziehungspunkt. Der eigenartige Reiz dieser Stätte läßt sich schwer beschreiben. Früher lag der Friedhof vor der Mauer, heute ist die Stadt um ihn herumgewachsen, und er liegt mitten in ihrem Getrfebe; hat sich aber das schwere Tor geschlossen, so glaubt man fast, man sei in einer anderen Welt. Viele Große unter den deutschen Juden haben hier ihre Ruhestätte gefunden, viele sind nicht hier gestorben, aber es war ihr Wunsch, hier, wo der berühmte Melr Maram Rothenburg, wo Maharil liegt, TISCHLEREI A S GUTE MÖBEL'" (;. I. O R E K - A. »ITT M A X X - IXNKNARCHITEKTEX I!E111,1X-SC11ÖXEI{ER(!, IVAKTBURGSTlt. 40, FERXKUF Ci 1, Oäo» beigesetzt zu werden. Wie alt diese Begräbnisstätte eigentlich ist,- kann .man genau nicht feststellen, schon oft bat man bei Abbruch oder Erneuerung alter Häuser Steine gefunden, die vom Wormser Judenfriedhof stammen. Erschwerend ist auch, daß im vorigen Jahrhundert der älteste Teil mit Erde überfahren wurde, um Platz für neue Gräber zu schaffen, und daß damals alle Grabsteine in diesem Teil mit zugeschüttet wurden. Das heutige jüdische Worms hat seine Kämpfe und Nöte wie das frühere auch.-Wie in allen Mittelgemeinden, so ist auch hier die Finanzlage der Gemeinden äußerst mißlich. Schon allein die Abwanderung im letzten Jahre (die Gemeinde hat etwa ein Drittel ihrer Mitglieder verloren) hat den. Etat sehr geschwächt und Wirtschaftskrise und die besonderen Schwierigkeiten, mit denen unsere Glaubensgenossen kämpfen müssen, haben ihre Wirkung nicht, verfehlt. Im vergangenen Winter hat sich der Gemeindevorstand nach Kräften bemüht, der Not, wo es irgend anging zu steuern, er hat eine Wohlfahrts- und Beratungsstelle eingerichtet, leider aber sind die Mittel hierfür allzusehr beschränkt. Ein Ende des vorigen Jahres gegründetes Bildungswerk der Gemeinden vop Worms und Umgebung, das in Synagogenkonzerten und Vorträgen erste Kräfte hierher brachte, sorgte dafür, daß die geistigen Interessen der Gemeindemitglieder und besonders der Jugend wachgehalten wurden. Auen die deutschjüdiscjhe Bewegung ist in Fahrt gekommen und bemüht sich, .die Tradition dieser 900 Jahre deutscher jüdischer Geschidite fortzusetzen. Leider beschränkt sich ihre. Arbeit im Augenblick aut die Heimabende, da Fahrten und anderes Auftreten in der Öffentlichkeit durch eine Verordnung des hessischen Staatsministeriums konfessionellen Jugendverbänden untersagt sind. R. E-. Die Rünstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde zu Berlin eröffnet am 12. Juli in der Wielandstraße 26/27, bei Katzen: cllenson, einen Mittagstisch für', notleidende jüdische Künstler. Täglich von Montag bis Freitag wird in der Zeit von 12 bis 2 Uhr für 30 Pfennige eine kräftige Mahlzeit ausgegeben. Für besonders Bedürftige werden Freitische zur Verfügung gestellt werden. Der Mittagstisch, der von Frau Dr. London geführt wird, kann nur gegen Vorlage eines Berechtigungsscheines benutzt werden. Er wird aut Antrag ausgestellt von der Künstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde, Charlottenburg 2, Kantstraße 158, Hot III, Nebeneingang; Bismack 1066. , Berliner 0oftesbienjte Freitag, 13. Juli: Lülzowstraße 6.30 Uhr: Im Anschluß an den Haupt gottesdiensi Jugendfeier. Prinzregenienstraße: 7.15 Uhr. Alle übrigen Synagogen mit neuem Rifus 7 Uhr. Ansprachen: Neue Synagoge: Dr. .Nußbaum; Lützowstraße: Graf; Fasanenstraße: Dr. Wiener; Levetzowstraß*.: Heymann; Friedenstempel: Dr. Prinz; Prinzregentenstraße: Dr. Hirschberg. Liberale Synagoge Norden, Schönhauser Allee 162, wegen Renovierung bis 10. August geschlossen. Liberale Synagoge Osten, Kaiser Straße 30, 7.30 Uhr: Dr. Vögelst ein. Liberale Synagoge Nordost, Prenzlauer Promenade 176, 7.30 Uhr: Dr. Plotke. Liberale Synagoge Westend, Kaiserdamm 78, 7.15 Uhr: Dr. Scheuermann. liberale Synagoge Wedding-Reinickendorf, Seestraße 44, 7.30 Uhr: Dr. Brasch. Jüdische Reformgemeinde, Joachimsthaler Straße 13, 6.30 Uhr: Dr. Gqtischalk. Sonnabend, 14. Juli: Haupt gottesdiensi in allen Svn-, agogen mit neuem <Ritus 10 Uhr. ' Predigt: Ladenstraße: ' Dr. Warschauer. Außerdem Frühgottesdienst 7.30 Uhr in den Synagogen Lindenstraße, Levetzowstraße, Prinzregentenstraße. Sonntag,- 15. Juli: Jüdische Reformgemeinde, Johannis- Straße 16, 10.30 Uhr: Dr. Gottschalk. Köpenicker Wäscherei Ernst Richter Kfipenlck, Mahlsdorfer Straße 90 FJ4 Köpenick 0253 Tatet. Bestellungen täglich» außer Freitag u. Sonnabend, sebonendste Behandlung

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