Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 14 (1934)
- Issue
- 69 (28.8.1934)
- Date
- 1934-08-28
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Fortsetzung von der ersten Seite Weg? Schließlich: Geschichte erleben heißt noch nicht Geschichte verstehen. Auf die rechte Deutung kommt es an. Hier hat der religiöse Liberalismus seine moderne Aufgabe. Man wende nicht ein, daß der religiöse Liberalismus damit die Ebene „objektiver“ Erkenntnis verlasse und sich mit ihm wesensfremden Erscheinungen gemein mache.' Geschichtsdeutung ist freilich nichts Objektives und darf es auch nicht sein, aber die Verwandtschaft von Religion und Geschichte entrechtet zu haben, ist nicht das Verdienst unserer Tage, sondern der Ruhm des jüdischen Prophetismus, der darum mit Recht als Urheber des Begriffes der Weltgeschichte gekennzeichnet worden ist. Freilich nicht an jenen schwärmerischen' Historismus ist gedacht, der die Vergangenheit mit dem Glorienschein der Gottgefälligkeit idealisiert und aus ihr den Maßstab für den Fortgang der geschichtlichen Entwicklung gewinnt, auch nicht an jene eigenwillige Geschichtsdeutung ist gedacht, die in den Triebkräften der Gegenwart das Ideal der Geschichte und ein perpetuum mobile verherrlicht, sondern an jene Auffassung, die — wie von Hermann Cohen gcsagt_.wurdc — in keiner wie immer auch gestalteten kurzen Vergangenheit noch überhaupt in einer politischen Wirklichkeit, sondern allein in der Zukunft die Wirklichkeit der Geschichte und den Beruf Israels gefunden hat. Es ist das bleibende Verdienst des jüdischen Proplictismus, die Zukunft in der Geschichte und die Geschichte in der Zukunft entdeckt zu' haben. Diese Zukunft f re i 1 ich j.s t kein Ortsbegriff; sie liegt in keinem noch so berückenden Bezirk der politischen Landkarte als ein bescheidener Beitrag zum Kapitel geschichtlicher Willkür; diese Zukunft liegt in der Zeit und mehr noch in der dauernden Verpflichtung zu einer moralischen Lebensführung in allen Zeiten und allen Völkern und — falls cs nötig ist — zu einem lebendigen Protest gegen alle Kräfte, die sich zur Vernichtung der geistigen und sittlichen Ordnung verschworen, haben. Das ist die Erkenntnis, die unsere Jugend braucht, das ist aber 'auch; die Wahrheit, der sie schon heute nidht fern ist, wenn sie frei von aller falschen Romantik sich als Am Kadosch, als heiliges Volk, fühlt, wenn sie voll Mut zum ge fäll rl ic h en L eben ist, ohne oft zu wissen, daß dieses Leben nicht nur eine historische Notwendigkeit, sondern auch eine religiöse Pflicht sein kann, daß cs geschichtlich und moralisch geheiligt und jüdisch gerechtfertigt ist. So liegtdie Aufgabe des religiösen Liberalismus von heute darin: das Bewußtsein der geschichtlichen Situation zur Erkenntnis der geschichtlichen Aufgabe emporzusteigern, dieses unbewußt religiöse Geschichtsbewußtsein zu einer freudig bekannten Religiosität umzuformen. Eine solche Leistung verbürgt Realität und Totalität. Gewiß die Jugend fordert, und niemand ist gehindert, aus pädagogischen Gründen daran Anstoß zu nehmen. Aber: ist Forderung denn nur Kritik? Bekundet sie nicht,,gleichermaßen die Bereitschaft zum persönlichen Einsatz, 'wenn auch unter anderen Bedingungen? Ja, liegt nicht in der Konkreti-' sierlieg dieser Forderungen vielleicht schon ein praktischer Beitrag zur Gestaltung? Bringt nicht die Jugend selbst in ihrem .klaren Blick für Realitäten, in ihrem hündischen Werk und in ihrem starken historischen Empfinden nicht die stärksten Fundamente für Realität, Totalität und Geschichtsbewußtsein mit, und wird sie'es nicht einst sein, die den Neuaufbau des religiösen Liberalismus errichten hilft, die nicht nur Geschichte gestalten, die Geschichte sogar schreiben wird, die das erste große jüdische Geschichtswerk ihres Sinnes und ihres Schicksals schreiben wird. anders als Graetz, anders ■ als Dubnow und sogar anders als Geiger? Jede große Bewegung, hat ihren Revisionismus erlebt! Soll nur der Liberalismus konservativ bleiben? Keine Bewegung hört heute so oft und so stark den Vorwurt der Zeitgebundenheit wie gerade der Liberalismus. Bet dem eiligen Bemühen, sich vor dem Kreuzfeuer des Spottes und der Feindseligkeit zu retten, hat er sich falscher Waden -bedient, hat-er — recht wenig selbstbewußt — Kompromisse mit Ideen geschlossen, die nicht mir abseitig, sondern geradezu gegensätzlich waren. Der Wert einer Bewegung aber besteht nun einmal nicht in ihrer Verwandiimgsfähigkeit, sondern in der Dauerhaftigkeit ihrer Inhilte. Diesen Nachweis hat auch der religiöse Liberalismus zu erbringen, wenn nicht jetzt, dann niemals mehr. . Ismar Die Aufgaben der jüdischen Volksbildungsstelle der Stadt Wien Gegenden religiösen Indifferentismus Wien. Wie die „J1Z“ kürzlich meldete, ist im Rahmen des Volksbildungsamtes der Stadt Wien eine jüdische Volksbildungssteile geschaffen worden. Wie der Referent, Professor Dr. Kupfer, einem Vertreter der Jüdischen Telegraphen- Agentur mitteilt, wird sich die jüdische Volksbildungsstelie für Pflege und Studium der jüdischen Religion und Kultur durch die Jugend außerhalb der Pf iichjschule und durch die Erwachsenen einsetzen. Durch Veranstaltungen vön Kursen über Bibel, Talmud und die übrige jüdische „Literatur soll dem religiösen Indifferentismus entgcgengewiikt werden. . .r Auch in Unterrichtskursen für Erwachsene sollen Kenntnisse des Gebetbuchs, des laufenden Wochenabschnittes der Bibel usw. vermittelt werden. In diesem Zusammenhang weist Professor Kupfer auf die in Deutschland veranstalteten Kurse zur Vorbereitung für die hohen Feiertage als- Beispiel hin. Das jüdische Volksbildungsamt wolle dazu beitragen, daß der Drang nach dem Besuch der Synagogen wieder reger werde. ■ Denn Religion gebe den Juden die innere Kraft, schwierige Zeiten zu überwänden. Demnächst sollen durch das jüdische Volksbildungsamt auch jüdisch-religiöse Verbände von Mittel- und Hochschulem ins Leben gerufen werden. Professor Dr. Ismar Elbogen ist ein Kind, der Provinz Posen, jener Landschaft, in der ein Judentum ganz eigenartigen Gepräges erwuchs; Juden, die. in einem besonderen Mäße den Quellen des Judentums, den heiligen Schriften verbunden waren, denen ein gar nicht mehr naives, sondern höchst intelligentes „Lernen“ selbstverständlich war, deren Gemeinden eine solche Geschlossenheit der Lebensform.noch darstellten, daß sic eine, Welt für sich waren, und die zugleich ein hohes Maß deutscher Bildung sich erworben hatten und von einer naiv-selbstverständlichen Deutschheit waren: Er kam früh nach Breslau und genoß dort den Unterricht des ausgezeichneten Rabbiners der „Storch“-Synagoge, Ferdinand Rosenthal. Dem jungen Studenten schon merkte man die künftige wissenschaftliche Leistung an. Die Vorträge, die er. als gannz junger Student in dem „Literarischen Verein jüdischer Theologen“ hielt, erregten schon Aufmerksamkeit. Noch vor dem formellen Abschluß seiner Studien wurde er an das von Margulies reorganisierte Collegio rabbinico nach Florenz berufen, und in erstaunlich kurzer Zeit schon konnte er dort seine Vorlesungen in italienischer Sprache halten. Zwei Werke begründeten sein wissenschaftliches Ansehen. In Halevis Dorot Harischonim war eine Darstellung jüdischer Geschichte erschienen, die alle Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung, die die jüdischen Gelehrten des neunzehnten Jahrhunderts geleistet hatten, von einer dogmatischen Voraussetzung her negieren wollte. In einer in der „Monatsschrift“ 1902 abgedruckten Kritik „Die neueste Konstruktion der jüdischen Geschichte“ ging er mit so' überlegenen Waffen mit Halevi ins Gericht,' daß die Wirkung des Buches erledigt war. Die zweite Arbeit, die Auf-' sehen erregte, war seine „Geschichte des Achtzehngebetes“; sie war heryorgegangen aus einer ■ Preisangabe für den David Rosin-Preis des Jüdisch-Theologischen Seminars in Breslau, und sie hatte die Aufgabe, die Entstehung der Schemone-Esre und ihrer einzelnen Stücke zu schildern. Mit ihr aber wurde Elbogen auf das Gebiet der geschichtlichen Erforschung der jüdischen Liturgie im Ganzen gelenkt. Er war inzwischen 1903 an die „Lehranstalt für die Geschichte und Wissenschaft des Judentums“ als Dozent für jüdische Geschichte berufen, sein Eintritt in das Dozentenkollegium hatte der Lehranstalt einen neuen Aufschwung bereitet. Die Frucht der langjährigen Studien zur Geschichte der Liturgie war das im „Grundriß der Gesamtwissenschaft des Judentums“ erschienene große Werk „Der jüdische Gottesdienst in seiner geschichtlichen En t Wicklung“. Es ist das Werk über jüdische Liturgie geworden. Erschöpfend ist das Werden des jüdischen Gottesdienstes geschildert, das Bild des Gottesdienstes in seiner Totalität, wie die einzelnen Stücke sinngemäß zueinander gefügt wurden, und welchen Schicksalen ihr Text unterlag,’ ehe er so wurde, wie wir ihn kennen. Von der Fülle des Dargestellten kann nur eine äußerliche Vorstellung die Tatsache geben, daß es einen Umfang von 510 Textseiten hat, ohne die Anmerkungen und Erklärungen. Bei aller gründlichen Wissenschaftlichkeit ist es in einer klaren, leicht lesbaren und in das Verständnis eingehenden Sprache geschrieben; Obgleich das Buch als eine Leistung reiner und voraussetzungsloser Wissenschaftlichkeit nichts mit irgend einer Parteistellung zu tun hat, gebührt ih.m doch eine besondere' Beachtung im liberalen Judentum. Denn es zeigt das allmähliche und nur zu oft zeitbedingte und zeitgebundene Werden und Sichentfalten des jüdischen Gottesdienstes auf. Und zugleich nimmt es die Arbeit der Reformer^des neunzehnten undzwanzigsten Jahrhunderts höchst ernst und schildert sie in all ihrer heißen Liebe und ihrer positiven Fröm-: migkeit. Und er wendet jeder Schattierung des deutschen und des außerdeutschen religiösen Liberalismus seine volle und jedes Bemühen anerkennende Aufmerksamkeit zu. In einer besonders interessanten Schrift „Studien zur Geschichte des jüdischen Gottes-, dienstes“ schilderte er in die unserem Gottesdienst . stark zurückgedrängten, oft völlig verlorenen, palästinensischen Urformen des Gebetes. Seine öffentliche Wirksamkeit als Historiker tat und tut sich nicht nur in seiner fruchtbaren Tätigkeit als Dozent an der ,;Lehranstalt“, in der er die Vielen, die nicht nur um eines künftigen Rabbinerberufes willen Judentumskunde studieren, in die Welt der jüdischen Geschichte einführt, kund.. Sie kam zur Wirksamkeit in seinem Buch „Geschichte der Juden seit dem Untergang des jüdischen Staates“ — ferner in der meist leitenden Mitarbeit an den mancherlei, nicht nur jüdischen, enzyklopädischen Sammelwerken der letzten Jahrzehnte, in der Mitarbeit an der Redaktion der „Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland“ und in so mancherlei öffentlichen Vorträgen auf dem Gebiet jüdischer Geschichte. Auf eine Schrift sei mit besonderem Nachdruck hingewiesen, „Die Religionsanschauungen der Pharisäer“. Harnack hatte damals in seinen Vorlesungen „Das Wesen des Christentums“ in blendender Sprache das Christentum von dem Grunde einer pharisäischen Frömmigkeit sich abhebend ge zeichnet, die ein schiefes Bild des wirklichen Pharisäertums darbot; die gleichen Wege war Bousset in sein .Buche „Die Religion des Judentums im neutestamentlichen Zeitalter“ gegangen. Diesen Darstel- Von Max Oienemann lungen stellte nun Elbogen in einer von tiefem Wissen und umfassender Belesenheit getragenen Schrift die wirkliche Frömmigkeit der Pharisäer und ihre Auffassung von Gott und Mensch gegenüber und erwies sie an Hand einer Fülle von originalen Aussprüchen und Lehren; In jüngster Zeit hat Professor Elbogen an einem für das liberale Judentum besonders wichtigen Werke entscheidend mitgearbeitet, an der Schaffung des liberalen Einheitsgebetbuches. Bei seiner Betätigung im liberalen Judentum — er gehört .dem leitenden Rat der World Union for progressive Judaism an — ist seine im Grunde konservative Natur beson-, ders wichtig. Denn es ergibt sich dank ihr die rechte Mischung von innerer Verbundenheit mit der Tradition, Bedürfnis des Festhaltens an ihr mit dem grundsätzlichen Bekenntnis zum Recht der Entwicklung und ihrer Forderung. Von dem sonstigen öffentlichen Wirken Eibogens sei hier nur aufseine Stellung, im Rat-des Preußischen Landesverbandes, auf seine leitende Stellung in der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums hingewiesen und darauf, daß er Vorsitzender des Verbandes der Vereine für jüdische Geschichte und Literatur, ist. Ganz von selbst ergab es sich, daß eine Persönlichkeit wie Elbogen zur Mitarbeit an den mannigfachen Aufgaben der Berliner Jüdischen Gemeinde herangezogen wurde. Seine tiefe ■ Sachkenntnis, seine reichen Be- _ Ziehungen zu Menschen der verschiedensten Schichten und seine Fühlung mit den. wissenschaftlichen Kreisen weit über Deutschland hinaus machten seine Mitarbeit besonders wertvoll. Erinnert sei aus ihrer Fülle nur an seine langjährige Zugehörigkeit zur Rabbiner- Wahlkommissiön. In allem seinem Wirken tragen sein tiefes jüdisches Wissen, seine Belesenheit in den Quellen und seine reiche Allgemeinbildung wertvolle Frucht. Seine Schüler wissen um seine pädagogische Befähigung, sie in positives Wissen und in die Methode wissenschaftlicher. Forschung einzuführen. Seine Freunde danken ihm für das durch Jahre bekundete und immer sieh bewährende Interesse, für seine Fähigkeit zur Freundschaft. Seine Liebenswürdigkeit und seine Kunst des Umgangs mit Menschen der verschiedensten Richtungen und Geartung sichern ihm die Sympathien aller Kreise. Sie alle vereinen sich in dem Wunsch, daß-ihm ein ungemindertes und von neuen Erfolgen gekröntes Wirken im Dienste des^ Judentums aller Welt beschieden sein möge. Elbogens liberale Sendung Von Professor Dr. Eugen Wölbe 1 Die deutsche Judenheit verfügt über manchen Führer, aber über wenig geschlossene, von keinerlei Rücksicht auf Verbände und Weltanschauungen abhängige, überragende Persönlichkeiten. Ismar Elbogen ist eme solche Persönlichkeit. ~ Er ist in einem traditionell’gerichteten Eltemhause aufgewachsen. Als Mann von Pietät und Konsequenz ist er — wie einst sein und unser aller großer Meister Moses Mendelssohn — für seine persönliche Lebensführung in religiösen Ueberlieferungen bis auf den heutigen Tag treu geblieben. Wurde er in jungen Jahren auf die Diskrepanz zwischen Festhalten an den alten Bräuchen des Judentums und moderner, 'd. h. religiös-liberaler Weltanschauung aufmerksam gemacht, so tat er dieses Einmischen in sein Allerpersönlichstes mit der ironischen Frage ab: „Stört Euch das, wenn ich Tefillin lege?“ Als man ihn auf einer Tagung des .Weltverbandes Tür religiös-liberales Judentum in dergleichen Frage zur Rede stellte, antwortete er gelassen: „Lassen Sie uns paar Alte doch die Tradition halten!“ Während seiner Breslauer Studienzeit wurde es ihm klar, daß nicht der traditionelle, wohl aber der gemäßigt liberale Gottesdienst die Gemüter zur erwärmen, den Glaubensgenossen den Tempel lieb und vertraut zu machen vermag. Sein Studium der jüdischen Geschichte führte ihn zu der Erkenntnis, daß eigentlich jedes Zeitalter seine besondere Stellung nimmt zu Glauben, Gottesdienst und religiösem Brauch. Elbogen lernte aber auch frühzeitig, daß der Entwicklungsgedanke auch in der Religion webt und daß jüdische Frömmigkeit sich in Gotteslehre, Gottesdienst und sozialem Empfinden auswirkt, nicht nur in Bräuchen, die letzten Endes Anschauungsmittel für sittliche Wahrheiten und Anregungen zu ihrer Befolgung darstellen. Von der Ueberzeugung ausgehend, daß.aile Künste von Gott stammen, erschien es diesem wahrhaft Frommen als eine Selbstverständlichkeit, daß die Künste auch unbedenklich in den Dienst des Weltenlenkers zu stellen sind uno daß demgemäß die Orgel sich mit jüdischer Gottesverehrung sehr wohl vereinen lasse. Auch ein persönlicher Grund drängte den jungen Elbogen auf die Bahn einer freieren Auffassung: In einer Schrift „Dorot harischonim“ hatte sich der Gelehrte Isaak HäleVyscharfe Angriffe gegen bedeutende Männer der jüdischen Wissenschaft wie den Breslauer Historiker Heinrich Graetz . erlaubt. Ihm antwortete Elbogen in einer Abhandlung: „Die neueste Konstruktion der jüdischen tjeschichte“, in.der er B Kleider Kurfürstendt Eigene Ateliers im Hause Vttter-Sobula. Strickwaren Kurfürstendumn 153 (Universum) Hüte H J 7, 4902 U V,