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Jüdisch-liberale Zeitung · 1934-10-12 · 82-83 (12.10.1934) · page 6

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
14 (1934)
Issue
82-83 (12.10.1934)
Date
1934-10-12
Page
– (sequence 6)
Language
German
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fällt. „Frei handeln heißt wieder Besitz nehmen von sich selbst, sich zurückversetzen in die reine Dauer.“ Die glänzende Darstellungskunst Bcrgsons in seinen Werken, zu denen noch „Le Rire“ und „L’Energie intellectuelle“ traten, übte eine fast suggestive Kraft auf die Leser aus und trug zur Vergrößerung der Zahl seiner Anhänger bei. Seit 1901 Mitglied der Akademie, wurde er 1928 durch die Verleihung des literarischen Nobelpreises geehrt. Doch auch die Zahl seiner Gegner wuchs, die manche Lücken in seiner Beweisführung stark verurteiltem Trotzdem läßt sich die starke Wirkung, die Bergson durch seine antimaterialistische Lehre in den letzten vier Jahrzehnten erzielt hat, nicht in Abrede stellen. Die großen deutschen PRilosophen Schopenhauer und Nietzsche sowie auch die modernen Lehrer einer neuen Lebensphilosophie, wie Bergson, Driesch und Russell, lassen immer deutlicher eine Richtung erkennen, die schon ein Größerer gewiesen hat: Goethe. In seinen Gesprächen, mit Eckermann finden wir eine Äußerung, die Bergsons Philosophie in nuce enthält: „Die Vernunft (oder. Intuition) mit ihrer Tendenz zum Göttlichen hat es mit dem Werdenden, Lebendigen zu tun, der Verstand mit dem Gewordenen, Erstarrten, daß er es nütze.“ Waren wir auf falschem Wege? Eine Überprüfung des religiösen Liberalismus. — Von Rabbiner Dr. S. Samuel Vom veredelten Brauchtum Aus Mendelssohns ^Jerusalem“ waren die Lichtstrahlen ausgegangen, daß der Staat gebiete, die Religion lehre; der Staat Gehorsam erzwinge, Religion sich mit Mahnungen und Warnungen begnüge; der Staat keine Rücksicht auf die Zustimmung des Einzelnen nehme, die Religion jede Seele zu erfassen suche.' Hierzu paßte wenig1 die Behauptung: das Judentum als Institution — sei geoffenbartes Gesetz; denn, sie stellte seinen Charakter als Religion in Frage. Es war vorauszusehen, daß Autorität des jüdischen Gesetzes mit der des Staates in Konkurrenz treten würde, sobald dieser den Juden an seinen Rechten und Pflichten teilnehmen ließ. Die Sphären des Frommen und des Untertanen kreuzten und verwirrten sich, der wortkarge Grundsatz: „Gesetz des Staates ist auch für uns Gesetz“ konnte weiter oder enger ausgelegt werden. Nur soviel war gewiß: es mußte eine Trennungslinie gezogen werden zwischen Glaubensgehalt und Erscheinungsformen, Kern und Außenseite; Sitte und Brauchtum mußten einen Wandel erfahren, und das Judentum, das einmal den Fortfall des ganzen Opferrituals überstanden hatte, würde auch jetzt keinen iSchaden am Wesentlichen erleiden. Im ersten Eifer sprach man allzu geringschätzig I'dm „Zeremonialgesetz“ und brachte bewährte Institutionen, echtes Brauchtum und unentbehrliche Sympolhandlungcn in eine Ebene mit Sitten und Gewohnheiten, die auf Land lind Klima wiesen; bis auf Haar- Yacht und Kleidung. Allmählich trat die klare Absicht ihr Recht, das Wesentliche vom Beiwerk, das kcrtvolle vöm Ballast zu lösen und überall auf Würde Ld Schönheit der Form zu dringen. Der Lehrgehalt |r Synagoge, entzog sich einer aufgeschlossener und uldsamer werdenden Umwelt, die ihrer eigenen reli-' _ Die Äußerlichkeiten und Formen aber zogen immer noch die Augen auf sich und verleiteten viele zu falschen Schlüssen. Noch im Alter erinnert sich Goethe daran, wie er als Knabe mit neugierigem Schaudern durch die Tore des Ghettos seiner Vaterstadt geblickt, als ob dahinter eine Welt andersgearteter Menschen ihr Wesen triebe.' Es galt also, eine tiefe, künstlich immer wieder aufgerissene-Kluft zu überbrücken; wo aber lag/Wie natürliche Anziehungskraft, wenn nicht bei der ungeheuren Überzahl? . - ln den Bezirk der Synagoge blickte nur ausnahmsweise ein Fremder, und doch unterlag sie stets übelwollender Kritik. Wieviel mehr mußte der jüdische Mensch in seinem bütgerlichen Auftreten, im Beruf, im Verkehr oder in seiner Häuslichkeit mit sich darüber zu Rate gehen, was er der . Gesellschaft, was seiner Tradition schulde? Viel tat der religiös-liberale Jude! sich darauf zugute, ja forderte für sich,-daß diese seine "Haltung und Führung seine persönliche Angelegenheit bleibe, die er allein zu verantworten habe, und er empfand den Abbau der rabbinischen Straf- und Banngewalt als einen gewaltigen Fortschritt. Dennoch erwartete er von den anerkannten jüdischen Gelehrten, zumal, wenn ihnen die geistige Führung liberaler Gemeinden oblag, daß sie sich keiner Erörterung der vom Leben aufgeworfenen Fragen entzogen, auch wenn das Leben selbst längst Antwort gegeben zu haben schien. Es ehrt die Rabbiner dieser vorwärts drängenden Zeit, daß sie vielfach den Einzelnen, ja der Mehrheit der Gemeinde das 'gute Gewissen aus voller Überzeugung Zurückgaben, daß sie nicht bei Nichtachtung von Brauch und Ritual als Gesetzesfr-evler oder gar Abtrünnige zu betrachten seien, während sie sich selber einer strengeren Ritualität unterwarfen. Tatsache ist, daß die große Zartheit und Behutsamkeit auch in der Erneuerung und Läuterung des Brauchtums seitens der religiös-liberalen Führer diesen viel Tadel und Anfechtung bis zum Vorwurf der Feigheit oder Heuchelei eingetragen haben; daß dieses große Verantwortungsbewußtsein .sich aber heute rechtfertigt und segensreich äuswirkt. Da war z. B. in beachtlichen Kreisen die Frage, aufgeworfen worden,-ob die Einführung des neugeborenen Knaben in den Abrähamsbund noch immer als verpflichtend, das Buhdeszeichen als für die Zugehörigkeit entscheidend sein solle? Und es ging nicht etwa um eine akademische Erörterung! Die Frage hatte zugleich ihre Bedeutung für die Aufnahme von Proselyten. Die Vergangenheit lehrte, daß jenes Symbol zu denen gehörte, um derentwillen die Gemeinde einst Verfolgung und Tod auf sich genommen hatte. Und doch war nicht zü verkennen, daß ihm ein nur noch schweigender, unbegriffener Gehorsam entgegengebracht wurde, der mit jüdischer Religiosität schwer vereinbar ist. Es fehlte bei vielen jüdischen Frauen und Müttern religiös-liberaler Gesinnung die freudige Bejahung, die wir sonst bei ihnen gewohnt sind. Es ist ein vielsagendes, aufklärendes Wort von Benno Jacob (der ja dem rechten Flügel des Liberalismus zugehört), daß das einzige, unterscheidende Merkmal des Juden ein verborgenes ist. Wir können uns also eine spätere Zeit friedlicherer Entwicklung vorstellen, die der Lösung unserer Frage günstiger sein wird. Man wird sich alsdann erinnern, daß das religiös-liberale Judentum jener und unserer Tage sich damit begnügt hat, den konstitutiven Charakter des leiblichen Bundeszeichens grundsätzlich abzulehnen, die Zugehörigkeit zum Judentum allein durch Geburt oder Willenserklärung anzuerkennen; Tun oder Unterlassen aber dem Gewissen anheimgab. Eine wechselvolle Entwicklung ist’ auch dem Sabbat beschießen gewesen. Hier ging es nicht um das mancherlei Brauchtum im Rahmen des Weihe- 'tages, sondern um diesen selbst. Seine Bedeutung stand außer allem Zweifel, ihn Zu preisen ist ja kein Wort zu hoch. Wie ihn aber erhalten unter so ver- ■ änderten beruflichen und gesellschaftlichen Verhältnissen? Wie gedachte man ihn zu retten aus.dem. Andringen wirtschaftlicher Nöte; -mitten' im Brausen, Hasten und Jagen besonders der Großstadt, im Kampf ums tägliche Brot, der keine Rücksicht auf verschwindende Alinderheiten nahm! Heute wird wohl niemand mehr übersehen, daß der Ruf nach der Verlegung des Sabbats auf den bürgerlichen Rühetag dem ersten Streben der Erhaltung entsprang; ja, daß die jüdische Reformgemeinde (von englischen und amerikanischen ganz zu schweigen) noch heute eine positive Aufgabe für viele jüdische Menschen erfüllt, wenn sie ihnen am Sonntag sabbatliche Weihestunden bereitet. Und dennoch trägt die Behutsamkeit und Zartheit der meisten andern liberalen Führer heute ihre Früchte, . die die Verknüpfung des Sabbats mit dem 7. Tag der Woche aufrecht erhielten. Zu groß schien ihnen der Eingriff in eine Zeitrechnung, die.sich aus den Weisungen der Himmelskörper selbst' herleitete und im ■ Sabbat schon auf dem allerersten Blatte der Bibel den Höhepunkt ihres erhabenen Rhythmus für alle. Menschen (nicht für den Juden allein) gefunden hatte. In den schmerzlichen Erlebnissen unserer Tage wurde der Sabbat vielen Heimkehrern ein neues Gottesgeschenk, ein wirklicher Tröster. Dazu trägt bei, daß religiös-liberales. Judentum es nicht versäumt hat, dem Sabbat viel von dem, was er an äußerer Heilighaltung eingebüßt hatte, durch Verinnerlichung seiner weihevollen Bräuche wettzumachen. Vielfach ist er ganz zu einer weltlichreligiösen Freitagabend-Feier geworden, in die Häuser verlegt zur Belebung des gemütvollsten Familiensinnes wirksam geworden. Sein Lichterglanz, sein Wein- -und Brotsegen erfreuen sich wieder der Popularität; insbesondere haben wir in.den Jugend-, b ü n d e n das Erlebnis des Sabbats wieder geweckt. ' Es sind von diesen Strömungen, besonders in der Großstadt bei weitem nicht alle erfaßt, aber die Richtung ist erkannt, die zur Wiedergewinnung eines neuen Sabbats führt, der seinen äußeren Ritualismus überwunden hat und dem neuen Juden .zugleich _ Entspannung und geistige Erhebung, seelische Befreiung, ja Weltüberwindung bringt. Bescheiden, fast unsichtbar könnte man den Fortschritt nennen, der im Abbau des Ritualismus, im Gebiete der Ehegesetzgebung erzielt ist. Gern würde religiöser Liberalismus das Zeugnis der jüdischen Frau aufrufen, daß er dazu beigetragen hat, ihr die von der Zeit geforderte würdigere Stellung in der Synagoge und im jüdischen Rechte anzuweisen. Wir fürchten den Vorwurf, daß er sich leider mit halben Maßnahmen begnügt und die harte Anklage einer Antastung der Heiligkeit der jüdischen Ehe zu ernst genommen habe. Langsam mußte sich die Erkenntnis Bahn brechen, daß die Vereinfachung des Rituals, eine in andern Bezirken stillschweigend vollzogene Modernisierung der Formulare und ähnliches mit der Weihe der Ehe selbst nichts zu tun. habe. Auf die Dauer können bei Anerkennung oder Verwerfung und Lösung einer Ehe nicht zwei Gesetzgebungen in kras-, sem Widerspruche bleiben, die staatliche und die sakrale; an der letzteren ist es, den Ausgleich mit Gutwilligkeit anzustreben. Was endlich die Mischehe betrifft, so hatte nicht die Synagoge, sondern, der Staat den ihr entgegenstehenden Riegel entfernt, — in der Gesetzgebung des neuen Reiches festigt er ihn wieder. Was die Kirche als schweres Vergehen, wohl gar Verbrechen unter hohe Strafen stellte, hat die Synagoge nur dann als ein- Heraustreten aus der jüdischen Welt betrachtet, wenn der Zusammenhang ' mit dem Leben der Gemeinde' besonders bei der Erziehung der Kinder ausdrücklich gelöst .ward. Traten nichtjüdische Partner zur jüdischen Religion über, sö konnte sogar eine religiöse Einsegnung erfolgen und die Ehe als eine vollkommen jüdische gelten. Den Charakter einer Ehe bestimmt nur wahre Lebensgemeinschaft, nicht nur Glaubensvenvandtschaft, ein auch zwischen Bekennern verschiedenen Glaubens möglicher Herzensbund, selbst wenn er der formellen religiösen Zeremonie entbehrt.. Soll hierin ein Wandel .eintreten, so wird er nicht vom religiösliberalen Judentum ausgehen. Brauchtum, Ritus, Sitte sind weithin im Flusse der Entwicklung. Fast'schweigend ist die. Erschwerung der Übung der Speisegesetze hingenommen worden; denn auf Wichtigeres ist überall der Blick gerichtet. ’ ' Vor dreißig Jahren: Die erste Toynhee-Halle in Deutschland. Am 12. Oktober wurde in Berlin die jüdische Toynbee-Halle eingeweiht. Die Eröffnungsrede hielt der Literarhistoriker Dr. Gustav Kärpeles. Er erörterte das moderne Bildüngsstreben und die Idee_ der Wohltätigkeit im Bunde mit der Belehrung vom Standpunkt des Judentums. Die Absendung eines Telegramms an Herrn Professor Leon Keller in Czernowitz, den verdienstvollen Vorkämpfer der Idee jüdischer Tonbee-Hallen, wurde lebhaft begrüßt. — Die jüdischen Toynbee-Hallen sind, wie bekannt, eine Übertragung' der Gründung des christlich-englischen Predigers' Toynbee auf die jüdischen Verhältnisse. ' Der Pogromprozeß von Hornel. Am 24. Oktober begann vorder Gerichfskammer in der russischen Stadt Homel der große. Prozeß wegen des großen Judengemetzels, das im September 1903 stattgefunden hatte. Auf der Anklagebank saßen 44 Russen und 36 Juden, die des Überfalls auf die Russen beschuldigt wurden. Die Zahl der geladenen Zeugen bezifferte sich auf nicht weniger als TlOl. Außer den Vertretern der russischen Blätter waren nur 30 Zuhörer zugelassen. Die Anklageschrift bildete insofern ein Monstrum, als sie es fertigbrachte, die Opfer der Exzesse, bei denen, 250 jüdische Wohnhäuser und Läden geplündert und 9 Personen getötet worden waren, in Angeklagte zu verwandeln. In der Anklageschrift, wurde ferner" die Behauptung aufgestellt, den Anlaß zu den Judenäusschreitungen hätte eine Mißhandlung der Christen durch die Juden gebildet. Die Juden seien in gehobener Stimmung gewesen und hätten jedem Christen, der ihnen begegnete, triumphierend zugerufen: „Hier ist nicht Kischineff!“ Ein solches Benehmen der Juden hätte notgedrungen die Vorgänge in Homel herbeiführen müssen. Fremdenemigration in Paris. Die Einwanderung ausländischer Juden nimmt nach den Verfolgungen der J uden in Rußland von Tag zu Tag zu. Nach Tausenden kann man die Menge derer zählen, die, um Leib und Seele zu retten, nach Paris mit der Hoffnung kommen, an den ' Ufern der Seine irgend eine Beschäftigung zu finden. Leider wird diese Hoffnung gar oft bitter enttäuscht. Die Konkurrenz ist hier unendlich groß, und der Kampf ums Dasein wird immer strenger und unerbittlicher. Das Elend ist einfach unbeschreiblich. Viele sind hier mit Weib und Kind, andere haben ihre Familie ganz ohne Mittel in ihrem fernen ungastlichen Vaterland geiassen. Dem jüdischen Wohltätig- . keitskoinitee ist es beim besten Willen materiell unmöglich, allen den Einwanderern, deren Lage höchst bedauernswert und mitleiderregend ist, in nennenswerter Weisezu Hilfe zu kommen. Die diesen jüdischen Einwanderern zugänglichen Erwerbszweige sind überfüllt. Die Anekdote Der Nase nach. -Ein Millionärssohn aus Budapest kam eines Sonntagmorgens auf die Idee, nicht nur .die Wäsche, sondern auch seine Religion zu «Wechseln. Nachdem er Katholik geworden' war, faßte er den Entschluß, zu heiraten. Die Trauung war auf einen Sonntag festgesetzt. Vor dem Haus der, Brauteltern stand bereits eine lange Reihe vornehmer Wagen. Das Brautpaar bestieg den ersten, und der die Auffahrt arrangierende Portier gab dem Kutscher auf ungarisch das Kommando: „A tembomba“, was sowohl Tempel als aucli Kirche bedeutet. Der Kutscher fuhr los und fuhr' zur — Synagoge in der Tabaksgasse. Als ein aristokratischer Trauzeuge hörte, wie der Ärmste ausgeschimpft wurde, meinte er: „Er ist halt der Nase nach gefahren.“ Ein peinlicher Druckfehler. In jenen Zeiten, da es noch Landtagswahlen gab, spielte der Druckfehlerteufel einem kleinen Wochenblatt einen lustigen Streich., ln einem Rückblick auf die Landtagswahl war nämlich folgendes zu lesen: „Die Katholiken hatten also recht getan, daß siesich frühzeitig auch in den gesetzgebenden Kammern sammelten, um, wie die Juden beim zweiten Tempel-' bau, neben der Kalle das Schwert zu führen.“ Arische Abrahams In Mecklenburg, in Pommern und Schleswig-Holstein ist, wie wir in der „Nationalen Schlesischen Tageszeitung** lesen, der Name Abraham sehr häufig vertreten, und zwar ebenso wie die Namen Adam, Jacob, -Lukas bei rein arischen Tamilien. Es sind zum Teil die ältesten niedersächsischen Geschlechter, die sich in früherer Zeit diese altbiblischen Namen zugelegt haben. -Man darf daher gerade bei diesen Familiennamen nicht ohne weiteres'auf jüdische Abstammung schließen.- 1V Uraufführung eines neuen Werkes von Heinrich Scha- * lit. Der, jetzt-in Rom lebende Komponist Heinrich Schalit hat ein neues' Vokalwerk „Die Lobpreisungen Israelsk<, Kantate für Soli, Chor und Orgel, Opus 30, vollendet, das am 21. Oktober in Düsseldorf unter Mitwirkung von Herta Glücksmann (Breslau), Hermann Schey

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