Mannheim
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  1. 1929-10-01 · Heft 4 (Oktober 1929) · p. 407 · Ehrfurcht, eine Grundforderung des Judentums

    …egeben ist durch die Vorfahren des Geschlechts. Denn wir leben alle in der Tiefe unserer Seele das Leben unserer Toten. Conrad Ferdinand Meyer, läßt so die Toten zu den Lebenden sprechen: „Wir Toten, wir Toten sind größere Heere Als Ihr auf der Erde, als Ihr auf…

  2. 1931-06-01 · Heft 2 (Juni 1931) · p. 207 · [Rezension]

    … dieser Geister, — über Gundolf, den Künder der Größe, — über Fallmerayer, den fast unbekannten „Fragmentisten", — über Lazarus Geiger, den nur wenig bekannten Sprachforscher, — je eine Studie über Moliere, Rousseau, De Cosler, — eine „Prätendentenschick…

  3. 1931-08-01 · Heft 3 (August 1931) · p. None

    …s Wort über Judentum und Weltreligion Leo Baeck: Die Weltreligionen. Nachwort. I. Mattuck: Was eint Juden und Christen? Jozef Israels: Zwei Spaziergänge mitgeteilt von Max Eisler Otto Piper: Die geist. Strömungen im Protestantismus Deutschlands Ernst Ho…

  4. 1931-08-01 · Heft 3 (August 1931) · p. None

    …K Was eint Juden und Christen? Eine Vorbemerkung und eine Ansprache 238 InsT)eutsche übertragen von Margarete Goldstein JOZEF ISRAELS Zwei Spaziergänge. Mitgeteilt von Max Eisler ..... 245 OTTO PIPER Die geistigen Strömungen im Protestantismus Deutschla…

  5. 1931-10-01 · Heft 4 (Oktober 1931) · p. 384 · [Rezension]

    …: Was eint Juden und Christen? Eine Vorbemerkung und eine Ansprache. Ins Deutsche übertragen von Margarete Goldstein. — Jozef Israels: Zwei Spaziergänge. Mitgeteilt von Max Eisler. — Otto Piper: Die geistigen Strömungen im Protestantismus Deutschlands. …

  6. 1932-06-01 · Heft 2 (Juni 1932) · p. 141 · Aus den Jugenderinnerungen Steinthals

    Aus den Jugenderinnerungen Steinthals mit einer Vorbemerkung Von Leo Baedt Vorbemerkung: Heymann Steinthal gehört zu den wenigen Forschern der vorigen Generation, deren Gedanken in unsere Tage hineinreichen. Nach zwei Richtung…

  7. 1932-06-01 · Heft 2 (Juni 1932) · p. 155 · [Rezension]

    …rbachs auf Gottfried Kellers Weltanschauung, auf den jungen Richard Wagner und auf die großen Sozialisten Karl Marx und Friedrich Engels von Rawidowicz neu aus den Quellen erforscht, unser Wissen darüber wird berichtigt und vervoüstän-, digt. Innerhalb der…

  8. 1932-12-01 · Heft 5 (Dezember 1932) · p. 368 · Spinozas Bild im deutschen und jüdischen Denken

    … Und diese Spinoza-Fremdheit der selbständigsten Denker des neueren Judentums kann auch durch die Neutralität, die etwa Moritz Lazarus geübt hat, und sie kann durch die Spinoza-Liebe Berthold Auerbachs oder auch Constantin Brunners und durch manche Spino…

  9. 1933-01-01 · Editorial · p. None

    …tum bei Voltaire (Selma Stern) ... 77 Fechter, Paul: Dichtung der Deutschen (Ernst Lissauer)..... 63 Fraenkel, Michael: Jacob Bernays. Ein Lebensbild in Briefen (M.D.} 78 Faulhaber, Michael: Zeitrufe — Gottesrufe (Ernst Steckelmacher) 79 Golding, Louis:…

  10. 1933-02-01 · Heft 6 (Februar 1933) · p. 407 · Der deutsche Jude und der deutsche Staat

    …waltig verstärkt durch die Erziehung, die uns unsere Religion in Jahrtausenden ununterbrochen hat zuteil werden lassen. Paul de Lagarde, eine der großen Verkörperungen deutschen Wesens, hat uns Juden nicht wohl gewollt. Und doch hat gerade er unserer Kraf…

  11. 1933-04-01 · Heft 1 (April 1933) · p. 65 · Fechters Literaturgeschichte [Rezension]

    …same Vorgang, in dem Dichtung ins Volk dringt, Volks-Gut wird, wird von Fechter vereinfacht. Selbstverständlich ist ihm Conrad Ferdinand Meyer ein Dichter aus der Bildung, aber wer mit seinen Gedichten seit dreißig Jahren zusammen lebt, wurde erschüttert, als Me…

  12. 1933-04-01 · Heft 1 (April 1933) · p. 78 · [Rezension]

    … Verfasser aufrichtigen Dank zollen, daß er diese Aufgabe «ich gestellt hat, und für die Art, wie er ihr gerecht wurde. Jacob Bernays war einer der führenden Altphilologen des vorigen Jahrhunderts; in seinem persönlichen Schicksal spiegelt sich ein Stüc…

  13. 1933-12-01 · Heft 6 (Dezember 1933) · p. 349 · Der "Blau-Weiß"

    …lasmalereien und dem beseelten Ausdruck ihrer Skulpturen. Deutsche Volkslieder, und auch die Prosa eines Hermann Hesse, Conrad Ferdinand Meyer und Gottfried Keller sagten gültig das aus, was er selber Schmerzliches litt und Hohes empfand. Goethe, der das eigene …

  14. 1934-03-01 · Heft 9 (März 1934) · p. 493 · Disraeli - Lassalle

    … sonderbaren Gemisdi von Frivolität und Sentimentalität, Judentum und Chavalierstuerei, das ganz ihm allein eigen war." Friedrich Engels „In der Jugend erscheint alles ernst und rettungslos; im Alter ■weiß man, daß alles sidi ausgleicht, mehr oder weniger …

  15. 1934-03-01 · Heft 9 (März 1934) · p. 524 · Gespräch mit einem toten Professor über eine lebendige Dichtung [Rezension]

    …Drama „Sau!" im Sinne hatte, besprach er diesen Plan mit seinem gelehrten Freunde, dem Erz- Philologen und „Stockjuden" Jakob Bernays. Der aber riet ihm aufs entschiedenste ab: wohl könne man aus den griechischen Mythen, die immer noch etwas Flüssig-Bew…

  16. 1934-06-01 · Heft 3 (Juni 1934) · p. 125 · Kolonialreligion?

    …u.a. Hans Bach, Ende des Bürgertums? / Hans Rosenfeld, Ein jüdischer Adel? / 1000 Jahre Statistik / Bertha Badl-Strauß, Jacob Bernays und J. von Bunsen / Alice Siein - Landesmann, Kleiner Emigrant 125

  17. 1934-07-01 · Heft 4 (Juli 1934) · p. 178 · Kleiner Emigrant

    … alten Forderung bewußt blieb, „die Schönheit des Japhet in die Zelte des Sem zu verpflanzen", der wird sich des Namens Jacob Bernays noch heute lebhaft erinnern. Vielleicht nicht zuerst wegen seiner philologischen Entdeckungen — der Lucrez-Forschungen …

  18. 1934-07-01 · Heft 4 (Juli 1934) · p. 179 · Die Versuchung

    …an Josias von Bunsen, sagt ihm nach einem inhaltsschweren Briefe, „daß er nie aufhören würde, ihn zu lieben". Dabei war Jacob Bernays, der Sohn des weitberühmten Chacham von Hamburg, im Gegensatze zu seinem Bruder Michael zeit seines Lebens ein strenggl…

  19. 1934-11-01 · Heft 8 (November 1934) · p. 366 · Karl Joel

    … ebenso wie der Großvater und die ferneren Ahnen, auch der durch seine religionsphilosophischen Arbeiten bekannte Onkel Manuel Joel in Breslau. Der Vater, eine beschauliche Gelehrtennatur, hatte bei Schelling studiert und diesem auch persönlich nahege…

  20. 1934-11-01 · Heft 8 (November 1934) · p. 373 · Treitschke und das Judentum seiner Zeit

    … und tiefe Meinungsverschiedenheit anerkennen. Aber nicht nur der Historiker, auch der Philosoph meldete sich zum Wort. Moritz Lazarus hielt am 2. Dezember 1879 in der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums den programmatischen Vortrag „Was heißt …