Mannheim
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  1. 1932-01-15 · Heft 3 (15.1.1932) · page 2

    …e Urteile"). In seinem Prediger-Buch (1, 9—10) rindet sich der Satz: „Es geschieht nichts Neues unter der Sonne." Ueber Karl Gutzkow, der diesen jüdischen Ausspruch Ben Akiba, einer Gestalt seines Dramas „Uriel Acosta", in den Mund legte, gelangte er i…

  2. 1932-02-05 · Heft 6 (5.2.1932) · page 4

    …rch reiche Kopfzier so zu verbergen wissen, daß man den Schleier kaum erkennen könne". (Fortsetzung folgt.) In memoriam Berthold Auerbach Zum 50. Todestage des Dichters. (Gestorben am 8. Februar 1882.) Wälirend die deutsche Kulturwelt und weit darüber hinau…

  3. 1932-02-05 · Heft 6 (5.2.1932) · page 5

    …s ist ein Buch! Ich kann es Dir nicht sagen, wie mich's gepackt hat recht in tiefer Seele." Von jetzt ab betätigte sich Berthold Auerbach vor allem als deutscher Schriftsteller. Trotzdem aber vergaß er niemals, was er dem Judentum und dessen Schrifttum verd…

  4. 1932-04-01 · Heft 14 (1.4.1932) · page 1

    …ndern der Monarchie aufkeimenden Haß — das Wort „Antisemitismus" ist merkwürdigerweise eine Prägung des getauften Juden Wilhelm Marr! — mehr Beachtung geschenkt, es wäre gewiß nicht zu der traurigen Kulturschande von Tisza-Eszlär gekommen. Genau vor ei…

  5. 1932-05-06 · Heft 19 (6.5.1932) · page 8

    …hon R 30-5-38 lananaaWMBJHMBJMnMHHHH»: 49 Jahre. 20. Bez. (IV. Tor). — Ernestine Berger, 70 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Salomon Neumann, 68 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Moriz Löwin, 82 Jahre, 3. Bez. (IV. Tor). — Julius Tüchler. 59 Jahre, 18. Bez. (IV. Tor…

  6. 1932-05-13 · Heft 20 (13.5.1932) · page 7

    …and feierte sie in München und Berlin, namentlich in Bauernstücken, Triumphe; die Kritik pries ihre echte Wiener Anmut, Berthold Auerbach feierte sie öffentlich als die beste Lorle in „Dorf und Stadt", als sein bestes „Bärbel". Sie war ein Liebling der Dame…

  7. 1932-11-25 · Heft 48 (25.11.1932) · page 8

    …. Tor). — Ludwig Fischer, 76 Jahre, VI. Bez. (IV. Tor). 17. November: Klothilde Fischhof, 68 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Samuel Hirsch. 74 Jahre. 3. Bez. (IV. Tor). — Max Käs, 58 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Gustav Freudenfels. 59 Jahre. 1. Bez. (IV. Tor)…

  8. 1933-02-17 · Heft 7 (17.2.1933) · page 2

    …z Vize-Präsidenten Feuilleton Richard Wagners Stellung zum Judentum. Zum 50. Todestage des Meisters. Von Hans Hartmann. Richard Wagner wird von den Judenfeinden als einer ihrer Hauptkronzeugen angesehen. Für diejenigen, die die Materie nachprüfen wollen,…

  9. 1933-05-12 · Heft 19 (12.5.1933) · page 7

    …tertsten Bewunderern und engeren Freunden gehört auch Hermann L e v y, der berühmte Münchener Generalmusikdirektor, den Richard Wagner sich als ersten Dirigenten seines „ParsifaP" erwählte. Wenn schließlich die persönlichen Beziehungen zwischen Brahms un…

  10. 1933-07-07 · Heft 27 (7.7.1933) · page 3

    …minent aktueller Natur, er betrifft die durch die Angriffe Franz Deutzscl» auf das Judentum notwendig gewordene Abwehr. Franz Delitzsch veröffet/tHchte seine än Anwesenheit Wilhelms II. gehaltenen Vorträge „Bibel und Babel mit der Tendenz, den Nimbus der …

  11. 1933-08-04 · Heft 31 (4.8.1933) · page 6

    …n Metz und Frankfurt a. M. waren. Alfred Philippson wurde am 1. Jänner 1864 in Bonn als jüngster Sohn des Rabbiners Dr. Ludwig Philippson, des Gründers der „Allgemeinen Zeitung des Judentums", geboren. Philippson folgte seinem berühmten Lehrer Ferdinand von…

  12. 1933-08-11 · Heft 32 (11.8.1933) · page 4

    …i am 3. Jänner 1878 (im „Eiskeller" in Berlin) unter Führung des Berliner Hofpredigers Adolf Stöcker. Der oben genannte Wilhelm Marr. Jude von Herkunft, gründete im Jahre darauf, 1879. die „Antisemitenliga", ebenfalls in Berlin. Die erste politische Ak…

  13. 1933-08-11 · Heft 32 (11.8.1933) · page 8

    …n, VII., Kirchengasse 13. — Max Todres, geb. 13. März 1875 in Czernowitz, ger. getr., Apotheker, I., Gonzagagasse 15. — Berthold Auerbach, geb. 30. Juli 1890 in Wien, verh., Redakteur, IL, Wolmuthstraße 19. — Johanna Auerbach, geb. Mai. geb. 18. März 1890 i…

  14. 1933-08-25 · Heft 34 (25.8.1933) · page 5

    …as schon einmal getan: im Jahre 1869 — und damals hatte es seine besondere Bewandtnis damit. In diesem Jahr gab nämlich Richard Wagner einen noch älteren (1850), anfangs recht wenig beachteten Artikel „Das Judentum in der Musik" als Broschüre heraus und …

  15. 1933-09-20 · Heft 38-39 (20.9.1933) · page 2

    … November 1880 erließen 76 namhafte deutsche Persönlichkeiten, unter denen sich die damals berühmtesten Namen befanden (Theodor Mommsen, Rudolf Gneist. Prof. Virchow usw.). eine öffentliche Erklärung gegen den Antisemitismus. Auch verschiedene von Nichtju…

  16. 1934-03-30 · Heft 13-14 (30.3.1934) · page 5

    … in leichtfaßlicher, geradezu anziehender Weise den Weg zu der Lehre zu zeigen, deren Vertreter Paracelsus. Swedenborg, Eliphas Levi waren. Er führt den Leser durch die Klippen schwarzmagischer Versuchungen, zeigt ihm den Weg zur weißmagischen Vollendu…

  17. 1934-04-20 · Heft 17 (20.4.1934) · page 7

    …azmanitengasse 6, im Rahmen des musikbiographischen Zyklus Schriitsteller B e r n h e 1 m (Hoirat Ing. B. Wilhelm) über Giuseppe Verdi, musikalische Einlagen Josef Steinhardt. Gäste herzlich willkommen. Der Verein „öst Seehospii in Grad*" (Präsidentin So…

  18. 1934-05-25 · Heft 22 (25.5.1934) · page 2

    …chenschrift „Fridericus" mit dem Riesentitel „Mord- Juden!" und führt im Text aus, daß bedeutende Männer wie Herder und Theodor Fontane den Ritualmord wissenschaftlich und dichterisch behandelten und daß der ungarische Graf Andrassy behauptet hätte, daß d…

  19. 1934-06-29 · Heft 27 (29.6.1934) · page 7

    …ittelmeergebietes hohe Verdienste erworben hat, ist ein Sohn des Begründers der „Allgemeinen Zeitung des Judentums" Dr. Ludwig Philippson. Sofia. Die bulgarische Königin Johanna besuchte die Gedächtnisausstellung für Prof. Boris Schatz, Gründer und langjähr…

  20. 1934-07-20 · Heft 30 (20.7.1934) · page 6

    … künstlerische Talent des Juden stets eine besondere Neigung zuwandte, besonders heftig ausgetobt hat. Der Einwand, daß Richard Wagner den seinerzeitigen Münchener Hofoperndirektor Hermann Levi als den idealen Interpreten seiner Werke bezeichnete, mußte …