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Die Wahrheit · 1934-04-20 · Heft 17 (20.4.1934) · page 7

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1934
Issue
Heft 17 (20.4.1934)
Date
1934-04-20
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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DIE WAHRHEIT Seite 7 Jener anonyme Briefschreiber, der am 4. d. M. dem Präsidenten der „Union österreichischer Juden" Herrn Dr. Jakob Ornstein einen recht interessanten Brief sandte, wird gebeten, sich mit Herrn Dr. Ornstein (III., Hintzerstraße 10, Telephon U 11-0-81) ins Einvernehmen zu setzen, da Dr. Ornstein gerne bereit ist, sich mit ihm über den Inhalt seines Schreibens auszusprechen. Ueber Wunsch bleibt der Name des Einsenders vertraulich. Aus affer Wett Rom. Unter den vier Vertretern des Verbandes der ausländischen Presse in Rom, die Papst Pius XI. in Privataudienz empfing, um durch sie seine Botschaft an die Presse der Welt zu senden, befand sich der römische Korrespondent der Jüdischen Telegraphen-Agentur Dr. D. Kleinlerer. Der Papst, der jeden der vier Herren in ein Gespräch zog, unterhielt sich besonders lange mit Dr. Kleinlerer, durch den er sich eingehend über das Arbeitsgebiet und die Organisation der Jüdischen Telegraphen-Agentur informieren ließ. Der Papst erinnerte sich noch gut daran, daß er vor einigen Jahren Dr. Kleinlerer in Audienz empfing. Montreal. Bei der am 9. April stattgefundenen Wahl des Bürgermeisters von Montreal wurde Camillien Houde mit 90.000 Stimmen gewählt. Sein Gegenkandidat Saluste Lavery, der die Wahlkampagne auf antisemitischer Basis unter Verwendung von uniformierten Sturmabteilungen und Benutzung des Hakenkreuzes als Wahlzeichen durchgeführt hatte, konnte nur 2000 Stimmen auf sich vereinigen. Von den drei als Stadtratskandidaten aufgestellten Juden wurden zwei, Josef Schubert und Max Siegler, gewählt. Genf. Das Institut Universitaire des Hautes Etudes Internationales in Genf hat den bekannten Wiener Nationalökonomen Prof. Dr. Ludwig Mises für das Studienjahr 1934/35 zur Uebernahme des Lehrstuhles für Internationale Wirtschaftsbeziehungen berufen. Damit wird zum ersten Mal diese hervorragende Lehrkanzel, deren Inhaber alljährlich wechselt, mit einem O e s t e r r e i c h e r besetzt. Professor Mises ist Jude. Seine Vorgänger an der Völkerbunduniversität waren die Nationalökonomen Professor Patterson (Philadelphia), Graham (Princeton). Viner (Chicago), Cassel (Stockholm) und Gregory (London). Gemeindedkronik. Berlin. Die Israelitische Taubstummen-Anstalt, Berlin-Weißensee, eine überall wegen ihrer vorbildlichen Unterrichtsmethoden bekannte Anstalt, kann in diesen Tagen auf ein 60jähriges Bestehen zurückblicken. Gleichzeitig feiert der Verein der Freunde der Taubstummen „Jedide Ilmim" das 50jährise Bestehen. New York. Ein Ereignis im Musikleben der Vereinigten Staaten bildete die Uraufführung des für Kantor und Chor bearbeiteten hebräischen Oratoriums „Awodath Hakodesch" (Heiliger Dienst) des berühmten französisch-jüdischen Komponisten E r n e s t Bloch in der Carnegie Hall zu New York. Bloch selbst saß am Dirigentenpult und wurde von der tief ergriffenen riesigen Zuhörerschaft sehr gefeiert. Der berühmte jüdische Sänger Friedrich S c h o r r von der Metropolitan Opera wirkte als Kantor mit, den Chor stellte die Schola Cantorum. Auszeichnung. Unserem geschätzten Mitarbeiter Herrn Landesrabbiner Prof. Dr. D. Herzog, Graz, wurde vom Bundespräsidenten das Goldene Ehrenzeichen verliehen. Wir gratulieren dem hervorragenden Wissenschaftler und Seelsorger Prof Dr. D. Herzog zu dieser wohlverdienten Ehrung auf das herzlichste. Die Versorgungsanstalt der Wiener Kultusgemeinde hat mit einem sehr herzlichen Schreiben den ihr durch den Obmannstellvertreter Herrn Berthold Sinai überbrachten Betrag von S 928.72 als Erträgnis der zugunsten der Anstalt stattgefundenen Chlanxiika-Fefer der „Union" bestätigt und dem Präsidium und allen Funktionären, die sich um das Gelingen des Festes bemühten, für das der Anstalt entgegengebrachte Interesse den herzlichsten Dank übermittelt. Wichtig für jüdische Notstandsunterstützte. a Gnind einer jüngst erlassenen Verordnung wird sämtlichen Notstandsunterstützten wöchentlich ein Betrag von S 1.— abgezogen, wogegen diese Irater-! iTiSn einen Gutschein auf ein bestimmtes Quantum |elchfleisch erhalten. Ueber Intervention des „Schomre iscnabbos" hat der Leiter der Industriellen Bezirks- Kommission in entgegenkommender Weise angeordnet, daß bei jenen jüdischen Notstandsunterstützten, die eine streng religiöse Lebensführung nachweisen und daher das ihnen zugewiesene Selchfleisch nicht verwenden konnten, dieser Abzug nicht vorgenommen wird. Bescheinigungen über den streng religiösen Lebenswandel werden vom Sekretariat des Verbandes der Sabbathtreunde „Schomre Schabbos", IL, Leopolds- «asse 16, ausgestellt. Isidor Löwits 70. Geburtstag. Wie beliebt ein Mann ist, der all seine Kräfte der Oeifentlichkeit widmet, merkt man, gleichgültig auf welchem Gebiete er dies tut, an den Festtagen seines Lebens, die, ist diese Beliebtheit wirklich echt, zu Festtagen seiner ganzen Gemeinde werden. Dies trifft für einen Mann wie Oberkantor Isidor L ö w i t zu, dessen Gemeinde eine sehr große ist, nicht nur seine engeren Berufskollegen, deren aufopfernder Führer er als verdienstvoller Präsident des Oesterreichischen Kantorenvereines ist, nicht nur die türkische Gemeinde, deren Liturgik er in durchaus traditionellem - Sinne neu geformt hat, über diese engeren Bezirke hinaus, besitzt er überall Freunde und Verehrer seiner edlen Persönlichkeit. Sie alle scharten sich um ihn und seine brave Familie an seinem Jubeltag, den er, dem Wunsche seiner Freunde entsprechend, festlich begehen mußte. Von morgens bis abends war in seiner Wohnung ein Kommen und Gehen, alle stellten sich ein, die das Wirken des Jubilars kennen und ihn deshalb schätzen. Das Präsidium der Wiener Kultusgemeinde sandte ein überaus herzlich gehaltenes Gratulationsschreiben. Das Präsidium der türkischen Gemeinde gratulierte deputativ. Der Vorstand des Kantorenvereines erschien vollzählig unter Führung des 1. Vizepräsidenten Oberkarttor E. Fränkel, der eine zündende Ansprache hielt. Am Abend versammelten sich im Restaurant Barschak alle Freunde und Verehrer des Jubilars zu einem sehr gediegen verlaufenen Bankett, bei dem dem Jubilar, der von seiner Familie umgeben war, große Ehrungen zuteil wurden. In ungemein herzlich gehaltenen Reden wurden seine Verdienste geschildert, seine ausgezeichnete Persönlichkeit charakterisiert; die animierte Festversammlung nahm diese Ansprachen, die in innigen Wünschen für die Zukunft ausklangen, mit ehrlicher Begeisterung auf. Es sprachen u. a. nach den einleitenden Worten von Oberkantor Fränkel und nach Verlesung eines hübschen Gratulationsgedichtes von Oberkantor A. Wilkowitsch (Eger) Rabbiner Dr. J. M. Bach, Kultusvorsteher Dr. Ernst reldsberg — von der Kultusgemeinde waren ferner Reg.-Rat G. Fuchsgelb und Amtsleiter W. Freistadt erschienen —, Dr. Josef Löwy, Chefredakteur O. H i r s c h f e 1 d, Prof. Wolf, der Obmann der „Hasimrah" Chordirigent Oesterreicher und mit bewunderswercer jugendlicher Frische der betagte Oberkantor von Hollabrunn Herr Jellinek, worauf der Jubilar ergriffen antwortete und dankte. Sodann rezitierte Oberkantor G. M a r g u 1 i e s ein feierliches Mischeberach und sang Kantor Rosenberg mit schöner Stimme ein liturgisches Lied. Der Abend, um dessen restloses Gelingen sich das Festkomitee, insbesondere die Herren Oberkantoren E. Fränkel und S. P o s t o 1 o w überaus verdient gemacht haben, fand seine gemütliche Fortsetzung bis in die späten Nachtstunden im Cafe Carltheater. Der Jubilar erhielt eine ungemein große Anzahl von Gratulationen aus dem In- und Ausland und sehr schöne Ehrengeschenke, u, a. ein hübsches goldenes Feuerzeug von seinen Kollegen, die ihm wie seine vielen Freunde noch viele ungetrübt glückliche Jahre gleich ersprießlicher Wirksamkeit wünschen. Im türkischen Tempel hat Ratbinerstellvertreter Oberkantor Asseo schon am Vorabend des letzten Pessach-Tages in einer spaniolischen Ansprache an die Gemeinde und in einer deutschen Rede an den Jubilar dessen große~Verdienste auf dem Gebiete der Neubelebung des Gottesdienstes gebührend gewürdigt. Trauung. Sonntag, den 15. April, fand im Gemeindetempel, XV., Turnergasse, die Trauung des Fräuleins Edith Scher. Tochter des Herrn Ignaz Scher und seiner Gattin Malvine, mit Herrn Alfred Deutsch, Sohn des Herrn Samuel Deutsch und seiner Gattin Lotte, statt. Die Beliebtheit, deren sich die Eltern von Braut und Bräutigam in weitesten Kreisen erfreuen, kam an diesem Freudentage der beiden angesehenen Familien zum Ausdruck, indem eine sehr große Zahl von Freunden und Bekannten das festlich beleuchtete Gotteshaus in allen Räumen füllte. Unter den Anwesenden bemerkte man auch Vertreter des Bethausvorstandes und der verschiedenen karitativen Vereine des 15. und 16. Bezirkes. Herr Oberrabbiner Dr. J. Taglicht hielt an das Brautpaar eine innige Ansprache, in der er den unermüdlichen Fleiß, das religiöse Empfinden und den regen Wohltätigkeitssinn der beiden Familien erwähnte und seine gedankenreiche Rede mit dem Wunsche schloß, daß auch das junge Paar in seinem neu zu gründenden Hause diese edlen Eigenschaften betätigen möge. Die kantorale Funktion versah Herr Oberkantor G. M a r g o 1 i e s, begleitet vom Tempelchor, in ausgezeichneter Weise. 4 Kinobesuche im Monat kosten S 6.—. Wenn Sie dem Wiener Jüdischen Gesangverein beitreten, ersparen Sie sich dieses Geld und finden Freude an jüdischer Kunst und Anschluß an jüdische Volksgenossen. Die Vereinsabende finden jeden Dienstag, *A8 Uhr abends im Wiener Konzerthaus (Holländersaal) unter Leituns von Israel Brandmann statt. Festkonzert der Hasimrah. Das kürzlich im Festsaal des Hotel Continental stattgefundene Konzert war ein durchschlagender Erfolg des Chorvereines Hasimrah. Einleitend erklärte cand. Architekt J. Salamon Zweck und Ziel des Verbandes, worauf ein B'zes Jisroel vom Dirigenten des 8. Bezirkes I. G r ü n b a 11 zum Vortrag gelangte. Die Komposition ist sehr melodiös und klingt ausgezeichnet Es folgten Weschomru und Mögen Owos, beide ebenfalls Piecen von Grünball. Frau Dulizkaja und Fr. Blüh ernteten mit ihren Darbietungen großen Beifall. Schmissig zeigte sich Herr B e r g e r in seinen Tänzen. Den größten Erfolg hatte Herr Oberkantor P o s t o 1 o w in der Komposition Melech rachmen, die in meisterhafter Weise vom Ehrenobmann des Vereines geleitet wurde. Herr Oberkantor Postolow sang, seine Solis mit Wärme und Gefühl. Als Conferencier fungierte in bewährter Weise Herr Engel. Das Hauptverdienst an der gelungenen Veranstaltung haben der Otmann der Hasimrah Herr Chordirigent Oesterreicher und der Kassier Markus, denen ein tüchtiger Ausschuß zur Seite steht. Jüdischer Schauspieler-Verein, II.. Praterstraße 40. Der Vorstand des Jüdischen Schauspielervereines in Wien erlaubt sich, auf diesem Wege allen Freunden und Verehrern des verstorbenen jüdischen Schauspielers Jonas Reissmann mitzuteilen, daß in kurzer Zeit die Enthüllung des Grabsteines stattfinden wird. Der genaue Zeitpunkt wird noch in diesem Blatte bekanntgegeben werden. „Theologia", Verein jüd. Hechschüler an der isr. theol. Lehranstalt, II., Tempelgasse 3. Am 12. April d. J. hielt die „Theologia" ihre Generalversammlung für das Sommersemester 1934 unter dem Vorsitz des Koll. M. Levin ab. Den Tätigkeitsbericht für das abgelaufene Semester erstattete der scheidende Präsident Koll. Ochs. Darin betonte er besonders das kulturelle Wirken des Vereines (hebräische Vorträge der Koilegen, Abhalten von „Oneg-Schabatt" u. a.). Selbstverständlich ist der Verein auch in diesem Semester seiner schweren und wichtigen Aufgabe der Unterstützung bedürftiger Kollegen trotz materieller Schwierigkeiten nach Möglichkeit nachgekommen. In Würdigung der großen Verdienste des zurücktretenden Präsidenten David Ochs wurde beschlossen, auf seinen Namen einen Baum in Erez Israel zu spenden. Nachdem dem zurücktretenden Ausschuß das Absolutorium erteilt und ihm für seine Arbeit gedankt worden war, wurde einstimmig der folgende Ausschuß gewählt: Mechel Patron (Präsident), Markus Günsberg (1. Vizepräsident), Maurycv Levin (2. Vizepräsident), B. Groß (Kassier), I. Berkovits (Sekretär), H. Mermeistein (Kulturreferent). Der Hakoah-Platz im Umbau. Vom geschäitsführenden Vizepräsidenten Robert Olücksmann. Im Zuge des 25jährigen Jubiläums der Hakoah wird vom Klub der Hakoahireunde der seinerzeit durch den Sturm unbrauchbar gewordene Platz vollständig renoviert. Dieser Platz ist der einzige, den die jüdische Jugend in Wien besitzt. Das Spielfeld wird von der Firma Stingl, die den Stadionplatz gemacht hat, vollständig neu angelegt und wurde bereits mit den Arbeiten begonnen. Ebenso die Sprunganlagen und die Laufbahn. Der freiwillige Arbeitsdienst hat die Anlage der neu zu schaffenden Sitzplatzanlage übernommen und wird auf dem Platz der ehemaligen Tribüne durch Ueberiührung des Erdwalles, der sich beim Hockeyplatz beiindet, eine terrassenförmige Sitzplatzanlage für 2000 Personen errichtet. Die Kabinen, die dem Einsturz nahe sind, und das Dach dieser Kabinen, das vollständig vermorscht ist, müssen hergerichtet werden; die Sektionen sind in der letzten Zeit nicht imstande gewesen, ihren Sport ohne Lebensgefahr auszuüben. Ich trete nun an die jüdische Oeffentlichkeit mit der Bitte heran, uns bei diesem Bau, der enormes Geld kostet, zu unterstützen und uns Holz, Blech, Zement, Baumaterial und Geld zu spenden, um bis Ende August eine ebenso spielfähige Anlage wie alle anderen Vereine zu besitzen. Anregungen, welcher Art immer, werden gerne im Klubheim der Hakoah, I., Wiesingerstraße 11, Telephon R-25-0-10 entgegengenommen. Auch freiwillige Mitarbeiter beim Bau des Platzes mögen sich an obiger Adresse melden. Es ist Pflicht jedes Einzelnen, diese eminent wichtige Sache zu unterstützen. Vewemsna&ridkten „jutäa", Jugendgruppe des Tempelvereines Wien IL, Pazmanitengasse 6. Samstag, den 21. April, präzise V\9 Uhr abends, findet im Klubraum der Jutäa, IL, Taborstraße 18 (Restaurant Herlinger) ein heiterer Vereinsabend mit anschließendem Tanz statt. Mitwirkend Heinrich Heller (Staatsoper Dresden)- Gesang, Begleitung Bobby Götzel (Metropolitain), Leo Redlich, Lieder und Anekdoten, Kurt F r i e d 1 i e b, Schrifsteller, liest aus eigenen Werken, Josef Steinhardt, heitere Vorlesung, Max B e e u Klaviervorträge. Gäste herzlich willkommen. Kein Konsumationszwang. — Mittwoch, den 25. April, pünktlich um 8 Uhr abends, spricht im Giebelsaal des Tempels Wien II., Pazmanitengasse 6, im Rahmen des musikbiographischen Zyklus Schriitsteller B e r n h e 1 m (Hoirat Ing. B. Wilhelm) über Giuseppe Verdi, musikalische Einlagen Josef Steinhardt. Gäste herzlich willkommen. Der Verein „öst Seehospii in Grad*" (Präsidentin Sofie Grünfeld) sendet Anfang Juli zarte, zu Katarrhen und Blutarmut neigende Mittelstandskinder im Alter von 6 bis 13 Jahren, unter ärztlicher und pädagogischer Aufsicht, in sein eigenes Heim nach Grado (Italien). Ein 30tägiger Aufenthalt am Meer, bei 5 Mahlzeiten (koscher) kostet S 6.— täglich, Reisebeitraz für Kinder über 10 Jahre S 60.—. unter 10 Jahre S 45 — Der unter dem gleichen Präsidium stehende Verein „terlenhelm" entsendet in sein eigenes, rituell geführtes Heim nach IMMl YÖSHMI erholungsbedürftige Kinder in obigem Alter. Preis S 4.— täglich. Anmeldungen im Vereinsbüro, IX., Türkenstraße 17. von 10—13 Uhr. Tel. A 11-1-63.

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