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Die Wahrheit · 1932-05-06 · Heft 19 (6.5.1932) · page 8

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1932
Issue
Heft 19 (6.5.1932)
Date
1932-05-06
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 DIE WAHRHEIT Kalender-, Sldra-, Perelt-. Omer- und Haftorah-Tafel Hlaaaa-Qax 668B I IiilMS im abda. 7-— NIsmo 30.1. Tag Roacn Cbodescb 7.1S f30 lj«r J. Scbaboi Rosch Cbodeach Kedanccbini m. B. M. Haftotab KanomaraKbea 2. Perdc 7.- 2. bU 6. 8-— 755 Freitag, S. Mal 7-» Samftag, 7. Mal 8— Sonntag, 8. bis Donnerst, 12. Mai 756 Mlncna an Wochentagen um 3 Uhr Vorkehrungen gegen etwaige Störungen getroffen. Das Stück spielt in Alexandrien des ersten nachchristlichen Jahrhunderts. In ihm wird u. a. auch der hellenistische Jude Philo auf die Böhne gebracht, der in einem Disput über die Schönheit die Priorität des Judentums in der Gestaltung des Schönheitsideals durch den Schirha-Schirim verficht. — Dr. Verea, von dem bereits vor einigen Jahren ein Stück, das im marranischen Emif grantenniilieu von Venedig spielt und das Problem bildnerisch-künstlerischen Schaffens im Rahmen des Judentums behandelt an einer großen Bukarester Privatbühne aufgeführt wurde, stammt aus der berühmten Jassyer Hebraisten- und Rabbinerfamiiie Guttmann, die ihre Abkunft direkt vom „Baal Schern tow" herleitet. Moses Mendelssohn, Ges. Schriften, Jubiläumsausgabe, Beriin 1932. Akademie-Verlag (Lützowstraße 16), 11. Bd.. Mk. 12.—. Der stattliche neue Band dieses monumentalen Werkes enthält in sorgfältiger, von B. Strauß besorgter Ausgabe Briefe von und an Mendelssohn aus den Jahren 1754—1762. Wenn auch die weitaus meisten hier nicht zum erstenmal im Druck erscheinen, so ist doch die lückenlose Zusammenstellung des vorhandenen Stoffes für die biographische Erfassung dieser einzigartigen Persönlichkeit von besonderem Werte. Den Menschen Mendelssohn lernen wir hier in einer Reihe von Familienbriefen würdigen. Vor aJlem erweckt unsere Bewunderung die Sicherheit, mit der dieser kaum dreißigjährige Autodidakt sich unter Gelehrten und Dichtern von Rang bewegt, Staunen' die vorurteilsfreie Anerkennung, die er in einem ihm vom Hause aus fremden Kreise findet, eine Anerkennung, die sich hier und da zur Verehrung, bei Lessing, wie bekannt, zu unverbrüchlicher Freundschaft steigert Allgemeine wie insbesondere jüdische Geschichte berühren Briefe, die auf Vorgänge des siebenjährigen Krieges, auf Persönlichkeiten, wie Jon. Eibescbütz. und aus seinem Amulettenstreit bekannte Parteigänger Bezug nehmen. Durch die Erinnerung an Mendelssohns Schwiegervater, einen Nachkommen Samuel Oppenheimers, wird auch Wien gestreift Was wir heute erleben, erschwert uns ein Einfühlen in die Welt die sich hier vor uns erschließt Daß einmal unser Planet der Sonne der Humanität so nahe kommen konnte, wie in Mendelssohns Tagen, stärkt unsere Hoffnung auf eine Umkehr der Menschheit zu den Idealen, die in einem Lessing lebten, zum Verständnis für ein Judentum, das von einem Mendelssohn verkörpert wurde. G. Die Juden und die Judengemeinde in Preßburg in Vergangenheit und Gegenwart Herausgegeben von Hugo Gold. Jüdischer Buch- und Kunstverlag, Brünn, Rennergasse 20. Groß-Oktavformat 200 Seiten und 500 Illustrationen. Unter diesem Titel erscheint in einigen Tagen zum ersten Male ein großes illustriertes Sammelwerk über die Geschichte dieser alten hervorragenden jüdischen Siedlung, an welchem die besten Kenner der jüdischen Geschichte dieser Stadt mitgearbeitet haben. Zu den Mitarbeitern dieses Werkes zählen u. a.: Samuel Bettelheim (Budapest), Stadtarchivar Dr. Ovidius Faust (Bratislava), Dr. Heinrich Flesch (Kanitz), Dr. Eugen Forbät (Bratislava), David Gross (Bratislava), Josef Grünsfeld (Bratislava), Prof. Dr. S. Krauss (Wien), Dr. Leo Goldhammer (Wien), Dr. Max Schay (New York), Dr. B. Wachstein (Wien), u. a. m. Dieses Sammelwerk enthält u. a. folgende Beiträge: Bratislava. — Aeußerer Verlauf der Geschichte der Juden. — Wirtschaftsgeschichte. — Das geistige Leben. — Geschichte der Jeschiba und ihrer Zöglinge. — Der Schutzbrief der Judengemeinde in Preßburg. — Die älteste Liste der Preßburger Juden. — Die jüdischen Bewohner Preßburgs im Jahre 1736. — Die älteste Steuerliste der Juden in Preßburg. — Preßburger Synagogen. — Die Beschießung Preßburgs im Jahre 1809. — Geschichte der orth. und der neologen Gemeinde, Chewra Käufe •..Veikäufe von Häusern Realitäten - Kanzlei RUDOLF SZHÄGYI, WIEN DL Botenlöwengasse Beste Referenzen im In- und Auslände TELEPHON A S 10-5-69 Zeltnnpan vom Verleger veraendet. Journal ezpedle pax redtteor. Falls Adressat verzogen, nicht nachsenden; mit neuer Adresse zurück an Verlas »Die Wahrheit", Wien II.. HefoestraBe 13/12 Leopoldsf&ilfer Tempeivereln Aescoel Awrohom H„ PanaaniieBtlassc 6, Tel. b 47-8-63 AmMMtuMKai f. ABftgeDofen, Trauungen (anrA«if. ireiein Itlmmel) n. Dannlzmras Partelanvsrkebr an Weiktagen von 2 Dia t/,4 Uhr nach, mittles, id Sonntagen ven 10 bu> 12 Uni vormittag! frah 6-30 Oebetatnaden HiMan-ljar E692 Nissan 30. 1. Tag Rosen Chandesch abda. 7-15 IScbabos Rosch Cbodescb I Kedatucbim, III. B. M. | Haftorah }8-— Kau omar asebem I 2. Perek | 6-30 2. bis 6. 7-55 Kadischa, Schulen. Institutionen und Vereine. — Anhang: Akten und Urkunden. — Statistik. — Von diesem Werke erschienen drei Ausgaben und zwar: A. In Ganzleinenband auf Illustrationsdruckpapier Kc 200.—. B. In Halblederband auf Illustrationsdruckpapier und Goldschnitt Kc. 300.— und eine Vorzugsausgabe auf schwerem Kunstdruckpapier in Ledereinband numeriert und signiert zum Preise von Kc 600.—. Von der Vorzugsausgabe erscheinen 100 Exemplare. Jüdischer orth. Tempelverein „Adass Je6<hunin" Wien DL, Pfluggasse 5. Der Vorstand des. Tempelveraines gibt bekannt, daß in seinem Tempel. IX., Pfluggasse 5, ein täglicher Gottesdienst. Morgen gebet, 147 Uhr früh, an Samstagen Uhr frlüto und um %9 Uhr abgehalten wird und ladet besonders die im 9. Bezirk wohnhaften Glaubensgenossen zur regen Teilnahme ein. Als Beitrag zum Anzünden des Ja'hrzeiÜichttes ist die Weine "Gebühr von 50 Groschen zu entrichten. Für El Mole Rachamin (Gebet für das Seelenheil der Verstorbenen am Jahzeittage) ist eine Spende von 1. Schilling zu enträchten. Mitgliederaufnahme bei Vorstandsmitglied Herrn M. Gang, Wien IX., Bindiergasse 4. Mindest-Vereinsbeitrag monatlich 50 Groschen. Beerdigungen. 19. April 1932: Hermann Sand, 66 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Anna Spiegel. 23 Jahre. Bratislava (IV. Tor). — Isak Futtersack, 59 Jahre, 20. Bez. (IV. Tor). 20. April 1932: Geh. Justizrat Dr. Adolf Bachrach, 78 Jahre. 1. Bez. (I. Tor). — Anna Schlam. 19 Jahre, 20. Bez. (IV. Tor). — Isidor Spitz, 64 Jahre, 14. Bez. (IV. Tor). — Josef Werner. 91 Jahre. 19. Bez. (IV. Tor). 24. April 1932: Samuel Glas, 84 Jahre. 9. Bez. (I. Tor). — Ernestine Ohrländer, 86 Jahre, 2. Bez. (L Tor). — Friedrieb Gomperz. 73 Jahre. 2. Bez. (I. Tor). — Rosalie Fritz, 62 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Berti Schrötter, 90 Jahre, 15. Bez. (IV. Tor). — Klara Husman. 45 Jahre, 1. Bez. (IV. Tor). — Friedrich Spitzer, 62 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Bernhard Bernfeld, Bollinger-Eiskasten Bind seil 1870 die besten Fabrik: Wien XV., Staglgasse 10, Telephon R 30-5-38 lananaaWMBJHMBJMnMHHHH»: 49 Jahre. 20. Bez. (IV. Tor). — Ernestine Berger, 70 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Salomon Neumann, 68 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Moriz Löwin, 82 Jahre, 3. Bez. (IV. Tor). — Julius Tüchler. 59 Jahre, 18. Bez. (IV. Tor). — Karoline Barmerr, 59 Jahre, Oderberg, (IV. Tor). — Emanuel Winkler. 72 Jahre 20. Bez. (IV. Tor). — Betti Lampl, 57 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Leopold Fellner. 39 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Jakob Guraritz, 88 Jahre. 13. Bez. (IV. Tor). — Julius Samisch, 81 Jahre, 7. Bez. (IV. Tor). — Bernhard Ehrlich, 62 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). 25. April 1932: Ludwig Fried, 71 Jahre. 13. Bez. (I. Tor). — Adolf Böhm, 78 Jahre, 9. Bez. (I. Tor). — Jakob Stiassny. 63 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Zacharias Geduldig, 67 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). 26. April 1932: Heinrich Ney, 62 Jahre. 5. Bez. (I. Tor). — Emil Schwarz. 59 Jahre, 3. Bez. (I. Tor). — Regina Richter, 89 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Bernhar. dine Fleischer. 52 Jahre. 19. Bez. (I. Tor). — Moses Rothfeld, 74 Jahre. 18. Bez. (I. Tor). — Auguste Grünberger. 74 Jahre, 13. Bez. (IV. Tor). — Israel Schwarz, 72 Jahre 13. Bez. (IV. Tor). — Salomon Braun, 87 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — David Barach, 72 Jahre. 19. Bez. (IV. Tor). — Helene Pick. 56 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Wilhelm Singer. 68 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Cäzilie Präger. 48 Jahre, 16. Bez. (IV. Tor). — Josef Bendersky, 80 Jahre. 13. Bez. (IV. Tor). — Heinrich Fleischner. 67 Jahre. 14. Bez. (IV. Tor). 29. April 1932: Ernestine Adutt, 82 Jahre. 19. Bez. (I. Tor). — Fanny Ragendorfer, 79 Jahre, 7. Bez. (I. Tor). — Bettina Löwy, Baden b. Wien (I. Tor). — Friedrich Reiss. 74 Jahre. 2. Bez. (I. Tor). — Dr. Josef Löwner, 84 Jahne, 1. Bez. (I. Tor). — Hillel Brust, 70 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Rosa Fischer, 82 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Grete Seif, 34 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Adele Haas. 44 Jahre. 3. Bez. (IV. Tor) — Emanuel Feingold, 74 Jahre, 18. Bez. (IV. Tor). — Sander Lazar, 26 Jahre, 1. Bez. (IV. Tor). — Leopold Pessl. 59 Jahre. 1. Bez. (IV. Tor). — Hermann Kohn, 82 Jahre, 17. Bez. (IV. Tor). _ Gusta Burger, 45 Jahre, 1. Bez. (IV. Tor). — Rosa Kohn. 41 Jahre, 3. Bez. (IV. Tor). — Rosa Grünfeld. 70 Jahre. 2. Bez. >JX- ToT\- ~ Thekla Goldenberg. 86 Jahre, 12. Bez. Y.Y,- I0Th ~ Gise,a Galitzenstein, 48 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Adele Gniewos, 37 Jahre. 20. Bez. (IV. Tor). 2. Mai 1932: Dr. Martin Silbermann. 71 Jahre, Ii?.ez\ Tor'- — Florence Liebers. 70 Jahre. 18. Bez^ II. Tor). — Herbert Müller, 6 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor) — Dorit Erika Lipowicz. 14 Jahre. 5. Bez. (IV. Tor). ' — Rosa Danibaritz. 52 Jahre. 18. Bez. (IV. Tor). — Auguste Schein, 55 Jahre. 3. Bez. (IV. Tor). — Paul Fuchs, 28 Jahre 2. Bez. (IV. Tor). — Alfred Bressler. 32 Jahre, 8. Bez. (IV. Tor). Austritte aus dem Judentum Mandl Rosalie Amalie geb. Daubana. geb. 15. April 1909 in Budapest verh.. XVII.. Haymerlegasse 16. — .lontoff-Hutter Annita, geb. 16. Juli 1913 in Wien. led., XVIII.. Wallrießgasse 120. — Frank Elise geb. Pollak, geb. 6. März 1894 in Brünn, verw.. I., Kohlmarkt 10. — Pistol Alfred Walter, geb. 10. Juni 1910 in Wien, led., VI., Köstlergasse 8. — Rochberg Hans. geb. 20. September 1910 in Wien. led.. IL. Ennsgasse 3. — Friedrieb Robert, geb. 5. Dezember 1897 in Klobrück, verh.. XII., Geylinggasse II. — Appel Rozia. geb. 18. Dezember 1902 in Jaroslawice. led.. XVI.. Liebhardtsgasse 59 — Kohn Leopold, geb. 7. März 1908 in Wien. led.. XVI., Redtenbachgasse 78. — Spielmann Hermann, geb. 24. Juni 1870 in Schattendorf. verh.. VII.. Schottenfeldgasse 2. — Pisk Pauline Theresia, geb. 31. März 1896 in Aussig, ger. gesch., VII.. Lerchenfelderstraße 35. — Schlosser Bernhard, geb. 25. April 1899 in Mähr.-Ostrau, led.. VII.. Neubaugasse 41. — Münzer Baisach. geb. 30. Juli 1890 in Sloboda. verh.. II.. Ennsgasse 13. — Münzer Jakab, geb. 8. März 1925 in Podhajeczki, led., II.. Ennsgasse 13. — Mogan. Dr. Rudolf, geb. 19. Juli 1902 in Wien. led.. IL. Kleine Sperlgasse 1. — Bierer Hermine recte Hübet, geb. 17. Juni 1905 in Wien, led., XIV.. Posthorngasse 8. — Außländer Henriette, geb. 27. Mai 1894 in Wien. led.. IV. Schikanedergasse 12. — Woltitz Nelli. geb. 23. Jänner 1898 in Wien. led.. II., Ferdinandstraße 19. — Wenk Alois, geb. 16. April 1889 in Nussendorf. ger. gesch.. IL. Obermüllnerstraße 17. =I=Ü Die schönsten und billigsten Synagogen-Ornate und Barette von S 50.— bezw. 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