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2ttv •■'-׳ז :*־ Niemand war wie er dazu berufen, eine solche Versöhnung anzubahnen und herbeizuführen, denn gleichsam -an der Grenzscheide zweier Geschlechter stehend, hatte er tiefer als irgend ein anderer den Geist der alten wie der neuei…
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…in Herz gedrängt. Doch ich fühle es selbst, was ich gewollt, es ist mir nicht geglückt, es ist mir nicht gelungen, Euch Zacharias Frankel so zu schildern, wie er in meinem Geiste lebt. Zu groß und gewaltig war der Mann, zu reich und mannigfaltig war sein Wi…
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IV. Rede am Grabe des verew. Oberrabbivers und Seminardircctors Dr. Zacharias Irankel, gehalten bei der Enthüllung seines Grabdenkmals*) von Dr. Bernhard Ziemlich in Breslau. Ehrfurchtsvoll und in tiefster Wehmuth betreten wir diese Grabess…
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…er Vorüberwandelnde seine Schritte hemmen, sinnend wird er hier verweilen und glücklich preisen ein Geschlecht, das ein Zacharias Frankel miterziehen und fördern geholfen. Und unsere jüdische Nation, sollte sie jemals im Taumel des Glückes ihre hohen Aufgab…
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273 * wir haben in ihm den zuverlässigen Pfadfinder in einsamen, schwer zugänglichen Gebieten verloren. Denn nicht auf die breite, ebene Heerstraße, da wo es der großen Menge sich zu tummeln beliebt, nicht auf längst ausgetretene Pfade —, n…
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274 Andenken leiteub und beftimmenb auf uns wirken, wenn wir, meine Freunde, die stillen Hallen des Lehrhauses verlassen uub hinaustreten in die geräuschvolle, vielbemegte Welt. Wohl wird er nimmer seine Hand segnend und weihend auf das Hau…
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278 Sinne vertreten wollen, sein Name bedeutet eine Fahne, um die wir uns schaaren, die wir Hochhalten wollen mit Begeisterung, eine Fahne, in deren Schatten wir muthig kämpfen und mit göttlicher Hilfe auch siegen werden! Amen. Du aber, o H…
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27« gedrückt, sie wird sich weiter segensreich entwickeln, und das Lehr- Haus, an dem er mit den innersten Fasern seines Wesens gehangen, das er nicht nur mit seinem Geiste, das er auch mit seinem Herzblute genährt, es wird sein Grab überda…
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sich auf den Trümmern des zu Asche niedergebrannten ersten Gebäudes ein zweites, noch herrlicheres. Schon vergißt er seines früheren Leids; schon schlürft er mit vollen Zügen aus der Lust freudekredenztem Becher, als er plötzlich aus seinem…
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278 ist eine schmerzliche Erfahrung, so alt wie der Mensch. Allein unser Unglücksheld macht eine rühmliche Ausnahme. Er hat ein weiches, empfängliches, für die so oft bewiesene göttliche Gnade dankbar verpflichtetes Herz. Ehe er von der tra…
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27S Israel in seiner vielhundertjährigen Wanderung. Es hat innerhalb dieser großen Zeitläufte, während welcher die Weltgeschichte so oft ihr Kleid und — ihr inneres Leben gewechselt hat, einsehen gelernt, daß der Bestand seiner Existenz nic…
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…ה חיחח) ein zwiefaches Vergehen beging Jerusalem, um dessentwillen seine Bewohner in die Verbannung gesandt wurden" (s. Raschi). Der erste Tempel ward nämlich, wie die Alten lehren, (Joma 9, d) wegen der vorherrschenden Laster des Götzendienstes,…
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281 es aber mit dem שנאת חנם in unseren Tagen bestellt? Hat das gereiste Israel auch diese seine Jugendsünde schon gesühnt? Oder wüthen nicht vielmehr des Bruderhasses, des Partheihaders Furien heutzutage noch mehr als ehedem? Orthodoxe und…
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S8S Soll demnach die an der Hand der Logik der Thatsachen an uns durch Gott beabsichtigte Erziehung keimkräftig werden, so dürfen wir am 9. Ab nicht wie an einem Leichengefild und Trümmerhaufen mit innerem Grauen blos vorübereilen, sondern …
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VI. Schmerz und Trost. H'redigt am Sabbath Wachamu 5635. Von Rabbiner vr. M. S a l z b e r g e r in Also-Kubin. Andächtige Zuhörer! Schwere, dumpfe Trauertöne erschollen jüngst in Israels Gotteshäusern, wehmuthsvolle Gesänge, tief…
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diese widerspenstig vom graden Wege abirrten und feilten reinen, geweihten Boden mit Sünde und Abfall befleckten. ויקנא ה׳ לארצו ״ ויחמול על עמוSo sich Gott seines Volkes erbarmte, so nahm er sich auch seines Landes an." (Joel 2, 18). Das S…
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288 des Ungemachs, ein ganzes Meer von Leiden und Qualen vermochten nicht zu entwurzeln das Andenken an Palästina in dem Gemüthe seiner nach allen Richtungen des Windes verstreuten Söhne und Töchter. Wie ein nie zu beschwichtigendes Weh, wi…
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28« wissenden gehegte mld verbreitete Ansicht, daß Israel mit der Zertrümmerung des palästinensischen Reiches vom Schauplatze der Geschichte abgetreten sei und eigentlich zu existiren aufgehört habe. Denn jedes Volk der Erde, auch das rohes…
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287 spurlos verschwunden sein sollen, warum verschloß man denn vor uns so ängstlich der Länder Grenzen, der Städte Thore, warum richtete man dann zwischen uns und Anderen solch hohe Scheidewände, warum zwang man uns dann, besondere Abzeiche…
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288 Wir wollen hier nicht näher untersuchen, was von derlei Be- Hauptungen zu halten sei; sie tragen den Stempel der Gehässigkeit so offen zur Schau, daß sie sich schon von selbst richten. Unzweifelhast bleibt jedenfalls die eine Thatsache,…