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19261927
  1. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. Seite 107

    …ren die drei jüdischen. Nur müßt Ihr den Moses-Menschen mit der Laterne suchen! Sucht ihn! * Ob ich das Judentum liebe? Karl Kraus ist Jude. Die Krim-Judeil von Isaak Markon II. Ethnographisches. In der Krim haben sich bis jetzt noch die Nachkommen j…

  2. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. Seite 108

    spricht außerdem noch russisch. Die Krimtschaken leben hauptsächlich in den Städten Karassubasar, Theodosia, Kertsch, Sevastopol, Eupatoria und in geringen Gruppen an verschiedenen Orten der Krim und Neu-Rußlands. Nach der von ihnen selbst …

  3. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. Seite 109

    Emil Simonsohn Inh.: Martin Simonsohn Kirchstraße Nr. 7 * Fernruf: Hansa 528 MIIIIIIIIIIIIIIIIIIIMIIIIIIIIIIililllllllllllllllllllltlllllMllllllllllllllllllllllllllllini Kartoffel en gros iiniiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii…

  4. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. Seite 110

    „Gebe 40 Kopeken dafür, daß dem Bräutigam der Kopf gewaschen wird!44 ruft einer aus. „Und ich gebe 50 dafür, daß er ihm nicht gewaschen wird44, entgegnet der zweite . . . Die Geldsumme, die sich infolge dieser Versteigerung ansammelte, wurd…

  5. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. Seite 111

    mit Ungeduld das jüdische Laubhütten-Fest. „Dann wird Gott schon Regen schicken!" behauptet der tartarische Volksmund. Nachdem die Juden zu Rosch-Haschanah am Flusse ihr Taschlich-Gebet gelesen haben, schöpfen die Tartaren mit Krügen das Wa…

  6. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. Seite 112

    tum" in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hat. Bald wird sie vollzogene Tatsache sein, wenn die deutschen nichtzionistischen Juden sich nicht energischer als bisher dagegen zur Wehr setzen. Bemerkenswert war die Rede des Kultusm…

  7. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. Seite 113

    …terland verlieren und damit seelischer Verelendung anheimfallen. Wir wehren uns gegen den Raub unserer Nationalität wie Gabriel Riesser: „Wer mir die Zugehörigkeit zur deutschen Kulturgemeinschaft und zur deutschen Nation bestreitet, der bestreitet mir da…

  8. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. Seite 114

    Söhne deS Krieges von Alfred de Musset Diese Ausführungen von gewaltiger dichterischer Schönheit entstammen Musset's „Bekenntnis eines Kindes des Jahrhunderts" (1836). Sie schildern die Stimmung einer Jugend, die in der Zeit nach einem verl…

  9. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. Seite 115

    Alle Wiegen Frankreichs waren Schilde; alle Särge ebenfalls: es gab in der Tat keine Greise mehr, es gab nur Leichen oder Halbgötter. Indessen sah der unsterbliche Kaiser eines Tages, auf einem Hügel ragend, sieben Völker sich hinmorden; al…

  10. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. Seite 116

    …ungen dar, die voller Kraft und Kühnheit waren, den Söhnen des Kaiserreichs und den Enkeln der Revolution. (Deutsch von Botho Laserstein.) Am Rande Die Lage der jüdischen Hausangestellten Ueber die Arbeitsnachweise, diese so bequem spaltenfüllende Institut…

  11. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. Seite 117

    eine klare Begründung dafür bekommen können. Meist muß man sich mit der kategorischen Erklärung begnügen: „Ich nehme keine Jüdin ins Haus"; nicht gerade oft wird das mit dem Vorhandensein jüngerer Kinder begründet, die man nicht dauernd mit…

  12. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. Seite 118

    räum soll heiligem Dienste geweiht bleiben; aber die anderen Räume: das ganze Vorderhaus, oft Religionsschule, wird frei sein, wenn der Unterricht, wie meist, in öffentliche Schulen verlegt wird. Etagen stehen zur Verfügung. Der Bescheidene…

  13. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. Seite 119

    Aufforderung zur Wahl erhielten und nicht in den Wählerlisten standen, daß andererseits Christen, die ihr ganzes Leben lang nichts mit der Jüdischen Gemeinde zu tun gehabt haben, Aufforderungskarten zur Wahl mit genauer Angabe des Wahllokal…

  14. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. Seite 120

    nähme der Karten in das Büro begeben mußte! In einem viel zu kleinen Raum standen, zankten die Menschen, zerrissen sie sich die Kleider. Das ist die Abänderung, das die Vermehrung der Räume, von der Herr Kollenscher am 8. Oktober 1925 so gr…

  15. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. Seite 121

    Das Postamt Rabbinatskandidat. Deine Oberkollegen werden mir immer unbegreiflicher. Nicht genug, daß sie nichts tun, der Menschheit ganzen Jammer, der in ihre Hand gegeben ist, zu enden (ich hab Ihnen dafür, in „Das Judentum ist der Friede!…

  16. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. Seite 122

    macht nicht straffrei). Wie er sich mehrmonatigen Gehaltsvorschuß bewilligte. Wie man die Optionsfrist fürs Bötzow-Land verstreichen ließ und die Zahlung erheblicher Provisionen erforderlich machte. Wie plötzlich, Ende 1924, 1100 Qoldmark P…

  17. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. Seite 123

    …ralsekretär, den Doktor Josef Meisl, haltet Ihr für einen Ehrenmann. Der wiederum hat es vierzig Jahre lang egalweg mit Georg Christoph Lichtenberg gehalten: „Wenn ich die Genealogie der Dame Wissenschaft recht kenne, so ist die Unwissenheit ihre ältere Schwester, un…

  18. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. [Seite]

    … von tragischer Schuld lösende, ehrliche Wissenschafts- Arbeit. So muß noch einmal hier stehen, was von dem Meisl durch Lazarus Goldschmidt erwiesen wurde. 1. Dr. Josef Meisl hat als eigenes Geistesprodukt ausgegeben, was er aus anderen Büchern abgeschrieben …

  19. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. [Seite]

    Sie wollen, daß diese Ihre Zeitschrift immer inhaltreicher und bunter wird? Dann: Sagen Sie Ihren Freunden und Bekannten, daß es eine unabhängig-kritische Zeitschrift gibt, in der man unbehindert die Wahrheit sagen kann: „Die Judische Gemei…

  20. 1927-02-15 · 4 (15.2.1927) · p. [Seite]

    ACHTUNG! ACHTUNG! FÜR JEDEN KAUFHANN WICHTIG! ES IST JETZT DIE RICHTIGE ZEIT, DASS SIE IHRE ALTEN, AUSRANGIERTEN GESCHÄFTS PAPIERE VERKAUFEN! BEI ANRUF SOFORTIGER VERTRETERBESUCH! ALFRED LIPPMANN KEIBELSTR. 16 ROH PRODUKTE ALEXAND.2076 PfEF…