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  1. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 30

    und der Preise für Produktionsmittel (landwirtschaftliche Maschinen usw.!) die Gestehungskosten der australischen Urproduktion erheblich erhöht. Es ist daher etwas mehr als ein Scherz, wenn man von „dem Schaf, das alles zahlt", gesprochen h…

  2. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 31

    ganz überragende Stellung der Schafzucht err°hr hervor, neben der die Rinderzucht nur eine viel bescheidenere Rolle spielt, während ein in Deutschland so bedeutender Zweig wie die Schweinezucht hier völlig zurücktritt. Die folgende Tabelle …

  3. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 32

    hier durch Zollschutz verteuerten Preisen des Getreides, andererseits an den niedrigeren Arbeitslöhnen; in Australien dagegen genießt der Weizen keinerlei Zollschutz, so daß sein Preis durch den Weltmarktpreis bestimmt wird und unter Umstän…

  4. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 33

    Jahren einfach verdursten könnten, wie es früher der Fall war, gebannt. Sehr viel schwieriger aber liegt die andere Seite des Problems. Denn wenn der Regen ausbleibt, so wächst auch kein Futter für die Herden, und wenn die artesischen Brunn…

  5. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 34

    men, während noch fast 40<y0 Staatseigentum (Kronland) und eigentumsfreies Gebiet sind. Nur ein geringer Teil der riesigen Flächen ging tatsächlich in Privateigentum über; nur 7 o/0 der Fläche des australischen Bodens dürften zur Zeit Priva…

  6. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 35

    V Australien verfügt aber auch über große Braunk o h 1 e n gebiete, vor allem in der Gegend von Melbourne, im Staate Victoria. Die geförderten Braunkohlen werden zum größten Teil sogleich in Elektrizität umgewandelt; in unmittelbarer Nähe d…

  7. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 36

    …en Industrien verteilen sich auf die Umgebung der Großstädte des Südostens, und zwar hauptsächlich auf die Umgebung von Melbourne und Sydney. Die „primären" Industrien dagegen haben ihren Standort auch in Mittelstädten der Staaten Neu-Südwales und V…

  8. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 37

    heute auf je 9 Personen 1 Kraftwagen kommen; damit steht Australien, was die „Kraftfahrzeugdichte" anbelangt, etwa an vierter Stelle unter allen Ländern der Welt. 6. Außenhandel Ebenso wie andere Wirtschaftsgebiete, ist der Außenhandel Aust…

  9. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 38

    Rind-, Lamm- und Hammelfleisch, Schaffelle, Talg, Silber-, Blei- und Zinkbarren. Die Butterausfuhr ist dagegen um fast ein Viertel zurückgegangen. 7. Währung und Staatsfinanzen Die Währungsgrundlage ist das australische Pfund (abgekürzt £A)…

  10. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 39

    …tromart (Gleich- oder Wechselstrom) in den einzelnen Stadtteilen häufig verschieden ist. Adelaide 200 Volt Wechselstrom Melbourne 230 Volt Wechsel- und Gleichstrom Sydney 240 Volt Wechselstrom Brisbane 220 Volt Gleich- und Wechselstrom Perth 250 Vol…

  11. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 40

    t Ordnungen, teils auf Schiedssprüchen der - Arbeitsgerichtshöfe der Einzelstaaten beruhen. Das gesamte australische Lohnsystem baut sich auf dem Gedanken des „Grundlohnes" (basic wage) auf. Der Grundlohn bedeutet „den niedrigsten Lohn, der…

  12. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 41

    …eist Sydney noch eine technische Hochschule auf, deren Kurse im gleichen Jahre von 19 959 Studenten gehört wurden. Auch Melbourne hat eine große Universität mit (1933) 2890 Studenten und 177 Dozenten. Die Universitäten Adelaide und Brisbane sind dag…

  13. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 42

    …liens ebenso bezeichnend, wie die Tatsache, daß der Höchstkommandierende der australischen Wehrmacht im Weltkriege, Sir John Monash, Jude war und sich dessen ungeachtet einer außerordentlichen Popularität erfreute. Sir John Monash war übrigens der Soh…

  14. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 43

    lichkeiten bieten, doch immer nur ein sehr beschränkter Bedarf vorliegt, der durch den Zuzug einiger oder höchstens einiger Dutzend Personen schnell gedeckt sein kann. Sobald aber dies geschehen ist, verringert sich für den Einwanderer nich…

  15. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 44

    Als verhältnismäßig günstig kann ferner die Lage auf dem Arbeitsmarkt für weibliche Kräfte gelten, und zwar für sehr verschiedene Zweige. Wie schon früher erwähnt wurde, besteht in Australien ein ausgesprochener Mangel an Hauspersonal, d. h…

  16. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 45

    (im Augenblick keine mehr da) 3—4 Pfd. 1 sh. Erdbeeren gibt es nur sehr wenig, dafür aber viele andere Früchte, z. T. unbekannt in Europa. Gemüse gibt es hier sehr wenig, Erbsen und Bohnen 2—3 Pfd. 1 sh, Kohl 4—5 d pro Kopf, Salat 2—4 d pro…

  17. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 46

    Eine wertvolle Ergänzung der Ausführungen in den ersten beiden Briefen gibt der Verfasser folgender Zeilen: Kilda, den i. 9. 1938 „Um Auswanderer vor Schaden zu bewahren, ist m. E. notwendig, nur in ihrem Fach gut ausgebildete Handwerker zu…

  18. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 47

    Neil-Seeland Neu-Seeland, an Umfang etwa Groß-Britannien vergleichbar, aber nur vön rund IV2 Millionen Menschen bewohnt, ist ein im allgemeinen fruchtbares und klimatisch günstiges Land. Heute noch vorwiegend auf Viehzucht, Ackerbau und Ber…

  19. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 48

    …en Städte des Landes Neu-Seeland hat vier wichtige Städte, von denen keiner eine wirklich überragende Stellung zukommt. Auckland hat 214 000 Einwohner, Wellington etwa 152 000, Christchurch 133 000 und Dunedin 82 000. Zusammen haben diese vier Städ…

  20. 1939-04-01 · April 1939 · p. Seite 49

    von Wohl enttäuscht werden. Im ganzen handelt es sich um moderne Städte, die einen durchaus englischen Charakter aufweisen; in besonderem Maße gilt dies allerdings für Christchurch. Drei der Städte liegen am Meer und auch die vierte, Christ…