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— 83 — Wendungen durchaus gefühlsmäßiger Natur, die der Kritik und .den von ruhiger Erwägur g getragenen Gegenargumenten nicht standhalten. Ta heißt es -zunächst/ man müsse Achtung haben vor der Ilnvoreinge? nommenheit gegen religiöse Vorur…
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— 84 — Die Cifenadjer Tagung k ber 3entrale für Dolksipoljlfatjrt. Eisenach gehört seit meiner ersten Wanderung durch das blühende thüringer Land zu meinen Lieblingsstädten. Die Wartburg mit ihrer wunderherrlichen Umrahmung erscheint mir st…
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— 85 — reichung des festen Ankergrundes. Ich schilderte den bedeutsamen Weg von ihren sozialen Anfängen bis zur Erkenntnis ihrer sozialpädagogischen Aufgaben, ihre Entwicklung vom Wohlfahrtsverband zum ErziÄ>unjgsverein. Ich wies dabei nach…
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— 86 — wachsen, „doch Gott chewahrs vor Klassenhab, vor Rassenhaß und Massenhaß und derlei! Teufclswerken!" Die lebhafte Aussprache, die sich an den Bericht knüpfte, bewies die ernste Anteilnahme des Zuhörerkreiscs an unserer Arbeit. Man- ■…
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— 87 — Nach Kriegsausbruch stöckle im I. J.-B. X. fufuri die gesamte Tätigkeit. Eia großer Teil der männlichen Mitglieder eilte freiwillig zu den Fahnep> > ein anderer Teil wurde eingezogen und ein Rest sah der Einberufung noch , entgegen. …
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…lesene sprachen. So wurden zum Beispiel folgende' Themen behandelt: <D.«e m o d e r n e ü d i n (an Hand der Bücher von Else Croner und Nabida Lazarus>. j Das jüdische Mädchen (Aüft'ähe im .Juden").f Wie h a l sich liie Frau auf den.Krieg eingestellt?…
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…cher Persönlichkeiten machten wir an einer Reihe vin Abenden unsere Jungmannen vertraut Wir behandelten: Hermarn Cohen; Gabriel Riesser; A. und-2. Geiger; Theodor Herzl; Martin Buber; Moses Monte» fiore; Ludwig Philippson; Hugo Zuckermann; Major B u r g; …
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«:ner jüdischen Jugcndkompagnfe lehnten wir ab, da wir mn <delcintragen des konfeifionellen Moments in die militärische Jugendpilege ::iifü für richtig hielten. Die Veranstaltungen waren durchweg gut besucht. An Massenbesuch lag uns weniger…
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— 91 — Äugend vertreten. Nc hercs über die Aufgaben der A.-G. werden Sie in den Mitteilungen Jahrgang 6/7. Seite.51/52, und im Jahrgang 8, Seite 3ö, Doch nein. Sie werden es nicht gelesen haben, denn die Verlesen, .erscheint Ihnen wohl nich…
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…en. Unter anderem lasen und besprachen wir mit Herrn Rabbiner vr. Tawrogi einige Abschnitte aus dem Buche von Professor Hermann Cohen „Deutschtum und Judentum". Wir beschäftigten uns aucb mit deutschen Klassikerwerken, die wir^ mir verteilten Rollen las…
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— 93 — fragen"; «Der Krieg und die Religion"; .Erziehung im Volke Israel nach Bibel und Talmud"; »E-iniges über die Ostjudenfrag""; .Das Frauendienstjahr"; »Die Ethik des jü-dischen Rechtes"; »Der Antisemitismus und seine Bekämpfung"; »Jüdi…
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— 94 — üereinskalenber. Briefen. Jeden D i e n s tag Bibelabend. Lektüre ausgewählter Prophetenstellcn mit anschließender Besprechung. Jeden Donnerstag Lektüre jüdischer und moderner Dramen mit anschließender Besprechung. Alle 14 Tage Musik…
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…Sanirätsrat I)r .Starkcnburg-Loxe. Tarmstadt Julius Löwcntkal. S Frankfurt a. M. önigsberg i. Pr. tuttgatt Olle rdorff. Barmen Bcrthold Oppenheimer. Eöln RccktSamoalt Guggenheim. Lffenbach 2l. Speier, Heiticbach Sonagogengeme^nde Erefcld Geheimer…
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— 96 — Leopold Dadt. Charlottenburg. Gustav Hetz. Pirna. Georg ^Mecklenburg. Chemnitz. Rabbiner Dr. Stier, Berlin . - Shnagogcngemeinde, Berlin - J - •- Ab. Weitz, Hamburg .. Abolr Rosenbaum. Kaiserslautern . - ■Or. S. Pinkus. Aachen. Leutn…
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Milfdlungfen des Verbandes der jüdiscßen dugbndvereine DeutsdUands Heft 4 Berlin, 10. September 1917 g. Jaljrg. Inhalt: 3ur Plydjologie dir jüdischen reiertage.Seite 07 3ukunltsmunk. . »10t ein IDinterprogramm für kleine Ingen6oereine. »113…
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- 98 - Das Judentum, das stets eine Religion des Lebens sein wollte, hat es sehr gut verstanden, alle Eigenheiten und kulturellen Kräfte seinen Zwecken dienstbar zu machen In sinniger Weise vereinigt es die Natur draußen und die menschliche…
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— 99 — |! lief). Äas Göttliche wird uns in irdischer, sesngeschmückter Schale kredenzt Das kann nur eine hohe Psychologie, eine wahre Lebenskunst schaffen. Das Judentum kannte das Geheimnis der menschlichen Natur; es wußte, daß das Schlicht…
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— 100 — Hasten nicht noch mehr als die alte Generation der jüdischen Festtage als Rnhepunkte der Seele? Es ist unmöglich — sagt Ihr? Ein bequemes Wort, ein Wort voller Schwäche. Nur da, wo die Naturgesetze im Wege stehen, hat das Wort inner…
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101 — Zukunftsmusik. I Von Dr. Gustav Löffler, Frankfurt a. 2)L z. Zt. im Felde. Es war in den eisten Dezembertagen des Vorjahres, als wir unser vier, der Verbandsvörsitzende und noch! drei treue Anhänger unserer jüdischen - Jugendbewegung,…
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— 102 — jetzt noch halten viele in unseren Reihen die Zusammenfassung der verschiedensten Richtungen angesichts der Parteiungen innerhalb der deutschen Judenheit als genügendes Programm für eine Bewegung von der zahlenmäßigen Größe unseres …