Mannheim
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  1. 1911-04-01 · 4 (1.4.1911) · p. Seite 13

    …rger des geeinigten, großen und herrlichen Deutschen Reiches wird. Dem Mut und der Wahrheit kann der Sieg nicht fehlen! Ludwig Geiger. Prof. Dr. Theod. Lindncr-Halle. Religiöse Freiheit ist die Grundbedingung der bürgerlichen. Weil jedoch Religion und K…

  2. 1911-04-01 · 4 (1.4.1911) · p. Seite 14

    …rken mögen, um dem Judentum diejenigen großen und wichtigen Dienste zu leisten, zu denen sie ohne Zweifel berufen sind. Martin Philippson. Geh. Medizinalrat Professor Dr. H. Senator. Eine der vornehmsten Aufgaben der jüdischen Jugendvereine ist nach meiner …

  3. 1911-04-01 · 4 (1.4.1911) · p. Seite 15

    …arum unser großer Deutscher Freigeist Lesstng die Inspiration zu dem tief religiösen „Nathan, den Wei en" nur von einem MoseS Mendelssohn empfangen konnte, und jener fromme Monotheist ein Deutschtum dagegen eintauschte, wie es vor und nach ihm kein Jude bes…

  4. 1911-04-01 · 4 (1.4.1911) · p. Seite 16

    …icht, waS wir meinen, siegt! Nein, Wie wir es meinen, das nur überwindet. (Gutzkow: „Uriel Acosta".s Otto Sommerftorff. Hermann Struck. Nicht ohne Grund feiern die jüdischen Jugendvereine das Hardenbergsche Edikt; bezeichnet es doch einen wichtigen Leben…

  5. 1911-04-01 · 4 (1.4.1911) · p. Seite 17

    Lpbeshymnen dafür anzustimmen, daß man an unseren Jätern nach vielhundertjähriger Knechtung einen Akt selbstverständlicher Gerechtigkeit und Staatsklugheit beging, indem nian sie zwar nicht zu vollberechtigten Preußen erklärte, ihnen jedoch…

  6. 1911-04-01 · 4 (1.4.1911) · p. Seite 18

    Das Edikt vom 11. Mar; 1812 und die Provinz Posen. Von Justizrat Wolff, Lissa,!)Jt. d. A. Das Jahr 1812, das Jahr des Judenedikts, fand die Provinz Posen unter der Herrschaft des von Napoleon I. neukreierten Herzogtums Warschau. Die Provinz…

  7. 1911-04-01 · 4 (1.4.1911) · p. Seite 19

    betreffend die Rechte der Juden die ihnen von den einzelnen Bundesstaaten bereits eingeräumten Rechte zu behalten. Jndeß gehörte das Großherzogtum Posen nicht zum deutschen Bunde. Deshalb braucht hier nicht darauf hingewiesen zu werden, daß…

  8. 1911-04-01 · 4 (1.4.1911) · p. [Seite]

    Das von unserem Verbände herausgegebene Normalstatut gibt Aufschluss über Wesen und Tendenz der jüdischen Jugendvereine und über die Art ihrer Organisation. Es ist den neuzugründenden Vereinen ein zuverlässiger Ratgeber für die Abfassung ih…

  9. 1911-05-01 · 5 (1.5.1911) · p. Seite 1

    …Rabbiner Dr. Posner Dr. Ütofenkranz Crefeld Rechtsanwalt Dr. Rath Dr. Simon Danzig Refer. Müller Schönenberg Duisburg / Eugen Kaufmann Kerl in Hans Goslar s Refer. Paul Löive Heller Frankel Düsseldorf j Rechtsanwalt Dr. Orzegow l Eugen Lebst Beuthen Rabb…

  10. 1911-05-01 · 5 (1.5.1911) · p. Seite 2

    …nd Silberbcrg / Rechtsanwalt Lichtenberg < Refer. Dr. Jacobsohn 10berlehrer Schönemann Hannover Insterburg (Haschacher) Kurt Blumenfeld, Charlottenburg /Kurt Blumenfeld, Charlottenbnrg : Julius Neumann, Hamburg Kattowitz . Siegm. Rappaport Kempen i. P. ( …

  11. 1911-05-01 · 5 (1.5.1911) · p. Seite 3

    Stenographischer Bericht. Vorsitzender Rechtsanwalt Dr. Apfel- Berlin: Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich erkläre hierdurch die zweite Delegiertenversammlung des Verbandes der jüdischen Jugendvereine Deutschlands für eröffnet; ich ge…

  12. 1911-05-01 · 5 (1.5.1911) · p. Seite 4

    breiter Verästelung Sie sich heute aus eigener Anschauung überzeugen können. Es ist seitdem unendlich Vieles geschaffen worben an Einzelarbeit im Verbände, nicht etwa nur durch den Vorstand, sondern auch durch die unauslöschliche Verbandstr…

  13. 1911-05-01 · 5 (1.5.1911) · p. Seite 5

    Prof. Dr. Bluinenthal: Meine sehr geehrten Dainen und Herren! Der Vorstand des Zentralvereins hat mich in die angenehme Lage versetzt, Sie heute in seinem Namen begrüßen zu dürfen. Ich bedaure nur, daß dieses nicht geschehen kann durch den …

  14. 1911-05-01 · 5 (1.5.1911) · p. Seite 6

    sehr geehrten Damen und Herren, wie haben sich oie Zeiten geändert l Wenn ich mich hier umschaue in dem großen Kreise, wenn ich hier sehe, wie Viele gekomkommcn sind von allen Gauen unseres deutschen Vaterlandes, von Ost und West, von Nord …

  15. 1911-05-01 · 5 (1.5.1911) · p. Seite 7

    bitub erblickte gerade in der Gründung der Jugeudvereine eine ganz bedeutende Tai, umsomehr als der Deutsch-Israelitische Gemeiudebund, der ja nun seit 42 Jahren besteht, zu seinem großen Schmerze hat einsehen müssen, das; der Jndifferentis…

  16. 1911-05-01 · 5 (1.5.1911) · p. Seite 8

    Jugendvereine. Die jüdische Studentenkorporation repräsentiert die jüdische akademische Jugend Deutschlands; sie bildet einen Teil in der großen Jugendbewegung, welche die Renaissance des Judentums gezeitigt hat. Als vor einem halben Mensch…

  17. 1911-05-01 · 5 (1.5.1911) · p. Seite 9

    selbst haben ein großes Interesse daran, daß die Jugendbewegung weiter wachse und gedeihe, und dazu wünschen wir von Herzen Glück. Frau Senator Fischer (für den Frauen- und Mädchenklub Hannover): Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich ha…

  18. 1911-05-01 · 5 (1.5.1911) · p. Seite 10

    lich mit ganz ausführlichen Vorstandsprotokollen in die Hände unserer sämtlichen Vereinsmitglieder gelangen. Sie sind also darüber orientiert, was der Verband getan bzw. nicht getan hat, welches Lob er verdient und welche Fehler er gemacht …

  19. 1911-05-01 · 5 (1.5.1911) · p. Seite 11

    verehrten Gönners, Herrn Siegfried Brünn, ein überaus wichtiges Instrument für die Propaganda und der Artikel unseres lieben Herrn Regensburger i„ der Januar-Nummer d. I. „Finanzielle Stärkung der Jugendbewegung" hat Herrn Brünn bei feiner …

  20. 1911-05-01 · 5 (1.5.1911) · p. Seite 12

    …inb e r g , auf das auch hier empfehlend hingewiesen sein möge, das Buch von Feiner über den unvergeßlichen Vorkämpfer „Gabriel Rießer", das Werk von Abraham Geiger „Das Judentum und seine Geschichte", Eschelbacher „Das Judentum und das Wesen des Christe…