Mannheim
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18381843
  1. 1842-11-01 · 11 (11.1842) · p. Seite 352

    352 Sfta. das Auge des Beschauers auf einer Menge der größten und prachtvollsten Grabmäler ruht. Seltsamer Gegen, satz! wo ein Geschmack für die Eitelkeiten des Tages zu gleicher Zeit durch die Pracht von Grüften befriedigt wurde; Ergötzlic…

  2. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 353

    Das Morgenland. Altes un- Neues für Freunde der heiligen Schrift. N°. 12» Deeember. 1842« Sela. (Fortsetzung und Schluß.) Unsere Absicht bei dem Besuch des Wadi Musa war nicht, eine genaue Untersuchung deS OrteS im Einzelnen anzustellen, so…

  3. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 354

    354 (Seid. Dieses niedrige Stück Landes von ungefähr einer Viertel, stunde im Gevierte ist eS, welches den eigentlichen Um» fang der alten Stadt bildet, eingeschlossen im Osten und Westen von hohen senkrechten Wänden von Sandstein« felscn. …

  4. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 355

    355 $rlj. spätrer Zeit. Hölzerne Balken sind an verschiedenen Stellen zwischen den Stcinlagen eingefügt, ohne Zweifel au- Dem Grunde, um die Verzierungen von Holz oder Stu« katur darauf fest zu machen. Die Mauern stehen meistens noch vollst…

  5. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 356

    356 ©ela. aufgeführten Häuser müssen solid und wohl gebaut gewesen sein. Beim Blick auf den Umfang dieser Ruinen erregte es unser Befremden, daß bisher so wenig daraus gemacht worden war; obwohl dieses leicht in dem höher« Jnterrcsse der um…

  6. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 357

    Sela. 357 Es floß in einem kleinen Strom dem Bette des Wadi entlang, welcher hier in einer Kluft der westlichen Felsen hinein läuft, die dem östlichen Sik nicht unähnlich ist, aber breiter und weniger regelmäßig. Wir gingen in die Schlucht …

  7. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 358

    *858 Stlu. die offene Flache nahe bei der Mitte hinüber und bricht sich in gleicher Weise durch den westlichen Rücken hindurch. Nach Norden und Süden ist die Aussicht frei. Nach Rordvst zeigt sich das hohe südliche Ende des Berges von Dibdi…

  8. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 359

    35V Sela. nach, sowohl an den Seiten der Hauptfiächc als in allen Seitenthälern und Klüften, unter denen sehr viele mit einem verschiedenartig, reichlich und oft phantastisch ausgeschmückten Eingang in jedem erdenklichen architektonischen S…

  9. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 360

    300 ®dii. Breite, mit Stufen in den Felswänden und längs denselben eingchauen worden;' dieser zieht sich einen großen Theil des Weges hin und ist noch in einem ziemlich gut erhaltenen Zustande. Nach vielen Krümmungen und Verwicklungen, in w…

  10. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 361

    ®«lu. S«l Wege hinaiissteigt, und von oben eine weite Aussicht genießt. Wir haben diese Höhe nicht besucht. — Wie in der Khusneh, so entspricht auch in dem Deir das Innere keineswegs der Pracht des Aeußern. Es findet sich hier nur eine auSg…

  11. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 362

    362 Tela. Sandsteinboden ist der Hör. Die Weichheit des Steins diente beim Aushöhlen der Grabmäler und bei der Skulptur ihrer Verzierungen zu großer Erleichterung; aber dieselbe Ursache hat auf ihre Erhaltung nachtheilig eingewirkt, außer w…

  12. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 363

    ®tlj. Mitten in dieser architektonischen Mannigfaltigkeit, die hier den Beschauer in Erstaunen setzt, ist aügen, scheinlich ein doppelter Stil vorherrschend, der ägyptische und der römisch »griechische; oder vielmehr es ist eine Mischung un…

  13. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 364

    364 Sela. so anzusehen seien, und daß sogar ein großer Theil der alten Stadt auS solchen Wohnungen »in Felsenklüften » (Irrem. 49, 16.) bestanden habe. Aber bei der aufmerksamsten Beobachtung konnten wir von einer solchen Bestimmung keine S…

  14. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 365

    Sela. 365 einzigen Herrschers scheint errichtet worden z» sein. — Auch ist gar keine Nothwendigkeit zu der Voraussetzung vorhanden, daß diese Aushöhlungen zum Theil zu Wohnungen für die Einwohner des Orts bestimmt waren. Die weit verbreitet…

  15. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 366

    Seid. sec die Verwandlung derartiger heidnischer Tempel in christliche Heiligthümer; aber wären sie ursprünglich Grabmäler gewesen, so möchte ein solcher Uebergang weniger natürlich und wahrscheinlich dünken. Das waren die Eindrücke, mit we…

  16. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 367

    Abu Zeilun. 3«7 halb seines Gebietes ganz abgeschaft habe, und wir hätten daher keine Verpflichtung sein Verlangen zu erfüllen. Unsere Erwiederung war vielleicht entschiedener, als sie es sonst gewesen wäre, in Folge des Berichtes unserer D…

  17. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 368

    368 «du Zeit»». nach dem griechischen Grabe suchend, hinter mir die sieben Kerle. Bei dem Amphitheater traf ich Hrn. Smith, welcher mich benachrichtigte, daß die beiden Sheikhs über die Tributforderung aneinander gerathen seien. Nach meiner…

  18. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 369

    $J6u Zeitun. S«9 Schüsse abgefeuert, und man hätte glauben mögen, daß sogleich Blut vergossen werde. Mein Freund, verließ sie mitten in dem Tumult und ging erst nach den Gräbern in der östlichen Felswand und von da nach dem Theater wo ich i…

  19. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 370

    370 Abu Zritun. so weit trieb/ daß er fast einen Krieg unter den arabischen Stämmen anschürte, um die Ankunft der Reisenden in Wadi Muss zu Hintertreiben. Ich hielt ihn längst für todt, da kein Reisender seitdem von ihm gesprochen hat. Aber…

  20. 1842-12-01 · 12 (12.1842) · p. Seite 371

    9tbu 3«tun. 371 einige Gefälligkeiten erwiesen hätte, ehe er schon an Dergütung dächte. Aber nichts machte Eindruck auf diesen unbeugsamen, alten Beduinen; da saß die lange, hagere Figur mit dünnem und verfallenem Gesicht und grauem Batt, n…