Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 12 (12.1842)
- Date
- 1842-12-01
- Page
- Seite 367 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Abu Zeilun. 3«7 halb seines Gebietes ganz abgeschaft habe, und wir hätten daher keine Verpflichtung sein Verlangen zu erfüllen. Unsere Erwiederung war vielleicht entschiedener, als sie es sonst gewesen wäre, in Folge des Berichtes unserer Diener, daß der Sheikh und seine Begleiter sich während unserer Abwesenheit anmaaßend betragen, Kaffee bestellt und von ihnen ein Frühstück gefordert hätten, welches letztere sie jedoch ohne Umstände unberücksichtigt gelassen. Indem ich «s meinem Reisegefährten (Missionar Smith, welcher geläufig arabisch sprach) und dem Sheikh Hussan überließ die Sache in Ordnung zu bringen, und zwei von unfern Arabern mitnahm, begab ich mich nach dem Amphitheater und der Khusneh, mit Muße alles auf dem Wege beobachtend und besonders nach dem Grabe mit der griechischen Inschrift mich umsehend, ohne es jedoch zu finden. Während der Untersuchung der Khus, neh hörte ich mehrere Flintenschüsse bei unserm Zelt ab, feuern, aber da dieß bei den Arabern häufig vorkommt, so beachtete ich es nicht weiter. Ich hatte' auf dieses schöne Bauwerk von einem gegenüberliegenden Punkte nahe bei der Mündung des Sik, den letzten bewundern, den Blick geworfen, und war eben im Begriff wieder zurück zu kehren, als ich sieben zerlumpte, wild auSse» brude Araber mit Flinten das Thal herauf schreiten sah. Sie gingen in die KhuSneh hinein, wie ich glaubte um das Gebäude anzusehen, aber bald kamen sie heraus und schritten, als sie mich mit meinen zwei Begleitern in ei« niger Entfernung erblickten, in ruhiger Weise bis auf ein paar Schritte aus unS zu, wo sie alsdann mit den heftigsten Gcberdrn und Ausrufungen unS sofort nach dkm Zelte zurückkehren hießen. Da ich nicht wußte, was das alles zu bedeuten habe, und sie nicht fragen konnte, so ging ich das Thal weiter hinunter, noch immer