Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 12 (12.1842)
- Date
- 1842-12-01
- Page
- Seite 354 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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354 (Seid. Dieses niedrige Stück Landes von ungefähr einer Viertel, stunde im Gevierte ist eS, welches den eigentlichen Um» fang der alten Stadt bildet, eingeschlossen im Osten und Westen von hohen senkrechten Wänden von Sandstein« felscn. »Es ist eine Arecr (Fläche) im Schooße eines BergeS zu Erhöhungen anschwellend und von Wasser« abflüssen durchschnitten; aber der ganze Boden ist von ei« ner solchen Beschaffenheit, daß bequem darauf gebaut werden kann, und hat weder übermäßig steilansteigende, noch zu sehr abfallende Stellen.»*) Indem wir uns längs dem Bette des Baches hielten, kamen wir bald zu den gefallenen Säulen eines großen Tempels; jede Säule hatte aus mehrern Steinen bestanden , und die Stücke lagen in ihrer Ordnung auf dem Boden. Beinahe dieser Stelle gegenüber vereinigt sich ein Wadi von Norden her mit dem Bache, über welchem die Ueberrestc einer Brücke noch zu sehen sind.— Weiter westlich sind die Ufer des BacheS selbst einst stark ans« gemauert und der Strom allem Anschein nach eine Strecke weit überbaut gewesen, wodurch die ebenen Streifen des Landes längs den Seiten miteinander ver« Kunden waren. Wir gingen nun auf den Ueberresten des gepflasterten Weges durch die nahe beim Bache ste« henden Ruinen des nach Osten gekehrten Triumphbogens. Die Bauart ist schwülstig und entartet. Er scheint den Zugang nach dem jenseitigen Palast oder großen Gebäude gebildet zu haben, das von den Arabern Kusr Faro», »Pharao'S Palast», genannt wird. Diese Mauermaffe ist daS einzige jetzt noch in Wadi Muss vorhandene Gebäu in Maurerarbeit. Bauart und Arbeit sind von gen'ngcm Werth, und allem Anschein nach *) Irt»> and Mangle*. p. 4M.