Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 12 (12.1842)
- Date
- 1842-12-01
- Page
- Seite 369 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/4872516-5427214-5427340--2047-4874494- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
$J6u Zeitun. S«9 Schüsse abgefeuert, und man hätte glauben mögen, daß sogleich Blut vergossen werde. Mein Freund, verließ sie mitten in dem Tumult und ging erst nach den Gräbern in der östlichen Felswand und von da nach dem Theater wo ich ihn anttaf. Der alte Sheikh hatte auch, wie es sich erwieS, erklärt, wenn wir nicht bezahlen wollten, so würden wir nichts von Wadi Musa zu sehen bekommen, und hatte seine Leute ausgeschickt, uns aufzusuchen und zurückzuführen. Wir sahen uns nach verschiedenen Gräbern in der Nähe des Theaters um, während unsere neuen »Beschützer" sich bemühten uns zu hindern, und einmal sogar uns bei den Armen ergriffen. Wir schüttelten sie höflich ab, indem wir uns vorsahen, nicht zu schlagen, oder irgend eine Veranlassung zu persönlicher Gewaltthätigkeit zu geben, was sie auch eben so bemüht schienen zu vermeiden. Mein Reisegefährte versuchte in das Thal höher hinaufzugehen, wurde aber mit Gewalt zurückgehalten. Er hielt jetzt eine lange Unterredung mit ihnen, während ich dabei saß. Er führte ihnen Gründe an, machte ihnen Vorstellungen, und schildette die Gefahr, wenn sie sich so sehr der Rache des Pascha aussetzten. Sie konnten dagegen nichts sagen; aber seine Worte machten doch keinen Eindruck, und waren so gut alS in den Wind gesprochen. Wir hielten es für besser, nach dem Zelte zurückzukehren, und den Erfolg abzuwarten. Hier kam jetzt zuerst der Sheikh von Wadi Musa zum Vorschein, und zu meinem nicht geringen Erstaunen ergab es sich, daß er der leibhaftige alteMukeibil Abu Zeitun (--Vater der Oliven--) war, der Urheber aller _ Beunruhigung der Herren Bankes, Legh, Jrby und Mangles im I. 1818, der damals seine Hartnäckigkeit Fünfter 24