Mannheim
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  1. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 17

    M ( -7 ) „schleudert Blitze umher, laßt Theman's Stürme „wüthen, Libanons Zedern niederstürzen und Mce- „reSwvgen sich himmelan thürmen. Er gebeut der „Sonne, daß sie nicht scheine, und versiegelt das „Sternenlicht. Aber auch auf sein Gehei…

  2. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 18

    M ( »8 ) von ihnen hervorgcbracht werden. Denn in dieser rei^ nen Lehre ist es Gott allein, der Alles schafft, erhalt und ordnet. Seine waltende Fürsehung wacht ebenso über Sonnenstäubchen wie über So» nen syst e m e. Wenn wir daher in Josu…

  3. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 19

    < >9 ) iwn Gvtt kam. Man sicht also leicht ein, daß Wesen, für unsere sinnliche ErkenntnjK von einer so kurzen Dauer, und von einem beschrankten Wirkungskreise, der Phantasie nur sehr wenig Spielraum, und folglich der Poesie einen nur sehr …

  4. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 20

    V» ( so ) «E litcn mit der Zeit ganz'anders gestaltet; und daher auch ihre Poesie einen gäkz'veränderten Charakter angenommen. Alan verglei'chk'nur das Buch Samuel ») und das der Chronik b) wo'^ine und dieselbe Begebenheit so verschieden er…

  5. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 21

    N* ( 2, ) «x ruosaischen Religion verlor, um so mehr gewann sie auf der anderen Seite durch die Begriffe der unbeschrankte» Allmacht und untheilbaren Einheit eines einzigen Urwesenö. Die Verbindung des Mannigfaltigen zu einer Einheit ist sc…

  6. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 22

    ( Ü2 ) 4<S fließen, zu dem sie insgesammt wieder zurück strömen, und indem alle Erscheinungen, so heterogen sie auch immer seyn mögen, ihren vereinten Ursprung haben. Und Dieses ist es vorzüglich, was der ebräische» Posie den ihr eigenthüml…

  7. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 23

    M (?Z ') 122» N'2 N12222 22127 und >221 N2'2 NVir/ »27 K21P7I -j'V.lN 717'? 21'1 7l127ss ->,227 ^2711 112V '71 s»2r«7I 22 7!? O22V'1 O'.2 u. a. m, Der Dichter, wohl fühlend, wie unmöglich es sei), Gott unter einem Bilde vorzustellen, oder a…

  8. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 24

    ( 24 ) E zeigt sich besonders das Eigcnthümliche der ebräischen Poesie. Die Bilder sind zwar kühn, und kolossal, aber unausgeführt; ohne geregelte Ordnung, ohne verknü? pfeuden Zusammenhang. Und wie wäre eö auch ander-, möglich? sobald der …

  9. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 25

    ( 2L ) »E Die ebräische Poesie aus diesem Gesichtspunkt erfaßt, macht eS uns erklärbar, warum wir bey diesem Volke keine eigentliche Epopöe finden. Sv sehr auch in jenen Zeiten Heldenmuts) über AllcS gelten mußte, so konnte sich keine heroi…

  10. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 26

    S-b ( Lt) ) »«L David in ftinen Klagliederg über Saul, Jonathan und Abncr, rühmt zwar deren Herzhaftigkeit und Hcldeu- Mtth; aber nur im allgemeinen, ohne ein bestimmtes Factum anzugeben, ganz dem Charakter deö ehräischen Gedichtes angemess…

  11. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 27

    D4 ( 27 ) nicht onfbewahrt. Wahrscheinlich, weil die Handlung, so groß sie auch scheint, nach der mosaischen Religion, die Menschenopfer als das abscheulichste Laster betrachtet , nicht nur nicht verdienstlich, sondern sogar höchst schändli…

  12. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 28

    D-» ( -8 ) Daß aber solche poetische Schulen, selbst wenn deren Vorsteher nicht Propheten gewesen wären; dennoch nur heilige Sänger erziehen konnten; geht auS der religiösen und politischen Verfassung der Nation, nach deren Bedürfnissen sic…

  13. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 29

    s»* ( 29 ) dieses Palladium unbesiegbar, sondern selbst die Philistäer zitterten vor diesen mächtigen Gegner. ») Au.b ist kaum zu zweifeln, daß bei Israel in spateren Zeiten während des Kampfes heilige Gesänge und Psalmen (zum W der 20«i- u…

  14. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 30

    (äb) ,mL ungebundenem Sinne, frey und harmlos anfge» faßt werden; wenn sie die Saiten unserer Empfindung so berühren sollen, daß solche Harmonisch ertönen. Der arme Landmann, der im Schweiße seines Angesichtes pflügen und erndten muß, wird …

  15. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 31

    L>r ( Zi ) günstigen, mit einem freyen Willen begabteil Geschöpfe. Sie beredeten sich, daß dieses allerhöchste Wesen zu erhaben sey, um sich mit der Aufsicht über die Handlunacn dcö Menschen abzugcben, und glaubten durch diesen Seiteusprung…

  16. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 32

    ( Z2 ) Und treffendst«! Mittel. Man popularisirte und verdeutlichte die sonst bloß in der sogenannten gelehrten Sprache ausgesprochenen Ideen von Atheismus, PanthciStnuö, Deismus und Indifferentiömuö, schalt Irden der anderer Meinung war, d…

  17. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 33

    …oses leugneten. Doch sind ihre Spöttercycn nicht neu, indem sie größtenteils solche einigen römischen Philosophen, als: Cicero, Plutarch, Tacituö, und Dichtern, Horaz, Juvenal, Martial, Numentius, nach sprechen. Die meisten dieser spätem Römer wa…

  18. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 34

    ( Z4 ) E Weiter, bis sie das jüdische Reich als eine eroberte Provinz usurpirten, ob sie gleich Anfangs nur als Freunde und Bundesgenossen herein berufen wurden. Sie setzten den Juden tyrannische, unersättlich geizige und blutdürstige Statt…

  19. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 35

    ( ZZ ) nöch mit dem unbescheidensten Spottmit dem sie dieselben belegten. — Thaten dieß die Krieger schon, so machten eS die römischen Schöngeister, die weder an den Krieg noch an den Sieg Theil hatten, eS noch weit ärger. Sie machten es gl…

  20. 1824-01-01 · 1824 - תקפ״ה · p. Seite 36

    … war bs. Die erste und ehrwürdigste philosophische Secte hatte also Achtung gegen die Juden. KlearchuS, ein Schüler deö Aristoteles erzählt, daß sein Lehrer auf seinen Reisen durch Asien, sich viel mit einein gelehrten Juden, vvn dem er die vortheilha…