Bikkūrē hā-'ittīm
- Journal
- Bikkūrē hā-'ittīm
- Volume
- 1824 - תקפ״ה
- Date
- 1824-01-01
- Page
- Seite 33 (sequence 195)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
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…/4782723-4783713--1185-4783909- Visual Library
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( 22 ) gotteslästerlich und verworren darzustellen, und esgiebt kein Laster und keine Lächerlichkeit, welche sie nicht in dem mosaischen Gesetze zu finden glaubten, weil sie eö darinn finden wollten, oder besser bey den Haaren hcrbeyzogen und mit Keulen hinein trieben. Ja die Bosheit gieng so weit, daß sie sogar die Existenz des Moses leugneten. Doch sind ihre Spöttercycn nicht neu, indem sie größtenteils solche einigen römischen Philosophen, als: Cicero, Plutarch, Tacituö, und Dichtern, Horaz, Juvenal, Martial, Numentius, nach sprechen. Die meisten dieser spätem Römer waren Epikuräer oder Skeptiker, die ihre eigene Religion verachteten und zur Zielscheibe ihres Witzes machten. Konnte die ihnen größtenteils unbekannte mosaische Religion bei ihnen ein besseres Schicksal erwarten, und besonders da sie derselben Glauben und Gebräuche zuschricben, die dem was sie lehrt, ganz widersprechen? Die Verachtung der Römer gegen die Juden war nicht von jeher. Als die Juden so heldenmässig ihre Religion und Freiheit wider die Angriffe des ÄnttvchuS Epiphaniö verteidigten und siegten, fand der römische Senat es für gut, sie als Bundesgenossen anzuttehmen. Die Juden waren die ersten Morgenländer, welchen die Römer ihre Bcfreyung vom griechischen Joche bestattigten, weil Nom nur mit fremden Gute freygebig war. lkUlü tunc IVourrrnis 6« allt-no Isrgt-,nibus, sagt Justin. Aber in eben dieser anscheinenden Begünstigung lag schon der Hinblick zur Unterdrückung der Juden. Der Bruderzwist zwischen Hynkan und Aristobulus, die sich um die Krone stritten, bewirkte den Einfluß der Römer auf die Juden, zwar erst bloß als Vermittler des Friedens, aber ihre Herrsch- und Eroberungssucht gieng Schritt vor Schritt immer C