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… „Giebt es eine jüdische Kunst?" Der Referent verneinte die Frage. In der überaus lebhaften Diskussion an der sich Herr E. M. Lilien beteiligte, die sich an diesen Vortrag anschloss, kamen die entgegengesetzten Ansichten zum Ausdruck, welche besonders …
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Nr. 10. ners, der in unserem Geiste, im Geiste aller selbstbewussten und wahrhaft jüdischen Studenten gesprochen, die die Fahne des Judentums allzeit hochzuhalten entschlossen sind. An dies äusserst lehrreiche Referat schloss sich eine lebh…
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Nr. 10. 175, München. Zu Ehren der K.-T.-Delegierten gab der V.J.St.-M. am Sonntag, dem 21. Dezember, in den festlich geschmückten Prinzensälen des Cafe Luitpold einen Festkommers mit darauffolgendem Ball, der einen wahrhaft glänzenden Verl…
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…chen Fortschritts betrachtet, eine Notwendigkeit sei. — Am Montag, dem 24. November 1902, wurde die grosse Rede von Dr. Nathan Birnbaum auf dem I. Zionistenkongresse in Basel vorgelesen, als eins der vorzüglichsten Dokumente über das Verhältnis der jüdisc…
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Die Urteile über Babel und Bibel. Durch die Vorträge des Herrn Prof. Delitzsch am 12. Januar 1902 und am 12. Januar 1903 ist die Assyriologie hoffähig geworden. Ueber den ersten Vortrag haben wir seiner Zeit1) referiert und auseinanderzuset…
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178. Nr. 11. nur an. In einer sichtlich vom Hass und Zorn über die gegen ihn gerichteten Angriffe diktierten Weise setzte Delitzsch auseinander: „Es gibt keine grössere Verirrung des menschlichen Geistes als den Glauben, die Bibel seieine p…
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Nr. 11. 179. Frey (Fritsch) zu finden. Auch dort spricht man wie Delitzsch von dem Qotte der Juden,, der „zur Abendzeit spazieren geht" und bei Abraham „Kalbsbraten speist". Auch dort hält man angekränkelt von moderner Kultur, die statt „Ho…
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180. Nr. 11. Für die Antisemiten von Profession war diese ganze Affaire wieder einmal ein gefundenes . . Essen. Man konnte sich hier wieder einmal recht auspoltern und hatte dafür noch — man denke —- einen Gewährsmann. Weniger zufrieden war…
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Nr. 11. 181. stellen, aus egoistischen Motiven vielleicht stellen müssen, obschon sie von Haus aus vdoch das konservativste aller Völker sind. Diese Liberalen,, die immersatten und. zufriedenen, deren einzige Arbeit ein negatives Nur-Kritis…
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182. Nr. 11. unser Thema gestürzt. Wir hätten es dann womöglich noch erlebt, dass unsere „höheren Töchter' assyrisch parliert hätten. Jetzt werden sie sich damit zufrieden geben müssen, den wohl bald erscheinenden Königsroman von Giron zu l…
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Nr. 11. 183. schaftliche Arbeit gipfelt im Grunde immer in dem Nachweise: „Seht! Wir Juden sind doch auch anständige Menschen". Wenn sie es noch länger immer und immer wieder hinausschreien werden» werden die wenigen sogar aufhören, es ihne…
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184. Nr. 11. Wenn wir*uns in einen wissenschaftlichen Streit einmischen, gebietet es uns unsere radikale Gründlichkeit, die Quellen zu prüfen und nicht ins Qelach hinein zu schwatzen. Wer das nicht tut, schweigt am besten. Die wissenschaftl…
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…sbewegung gegenüber setzen wir ein entschiedenes „Zurück" schroff gegenüber. Qotthold Weil. Ein jüdischer Autobiograph. Jacob Emden hat uns bis zum Jahre 5426 (1766) seine Lebensschicksale in einer eigenen Schrift selbst geschildert. ■ Diese Autobiogr…
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Nr. 11. erste litterarische Leistung, die Verteidigung des Vaters in einer wissenschaftlichen Fehde. Erst in Breslau, der nächsten Station auf dem Wege nach Polen, wohin der Vater als Rabbiner berufen worden, legt er ihm diesen ersten Versu…
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… noch ein zehntes gesellt. Die Londoner Zeitungen wussten von diesem Glück gar viel zu berichten. Hier hoffte nun unser Jacob Emden, an das Ziel seiner Wünsche zu gelangen. Ein Bruder des Mordechai Hamburger, der lin Frankfurt lebte, ermunterte ihn üb…
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…man im Schlitten. Durch Ueberladung mit Passagieren und die bittere Kälte wurde die Reise zu einer Tortur, deren Folgen Emden noch lange zu schaffen machten. Die ganze an Misserfolgen so überreiche Reise hatte ihm nur einen Gewinn gebracht. Er h…
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…ählung einer Enkelin mit dem Sohne des Hildesheimer Rabbiners Elia Oppenheim dorthin gereist war. Ohne Aufenthalt kommt Emden nun nach Amsterdam. Seine Wraren waren entwertet, seine Wolle and Ziegenhaare ein Raub der Motten geworden. Die Amsterd…
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190. Nr. 11. Hutes, ein veränderter Bart etc., markierten den W echsel in der Person. Natürlich fielen dabei auch einige Szenen des Dramas, die Personen kamen und gingen auf die rätselhafteste Weise, und der Titel blieb bis nach Schluss unm…
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191. Falle ist aber das einzige, alle B. J. C.er verbindende Prinzip das rassejüdische und nicht das jüdisch-nationale, und gerade dieser Gedanke wurde durch die Ablehnung des vorerwähnten Antrages desavouiert. Mit den besten Wünschen für d…
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192. , Niv 11. Ein ganz unbegreiflicher Irrtum der Veda ist es aber, wenn sie meint* dass das rassejüdische Prinzip dasjenige sei, welches Konfessionsjuden und Nationaljuden gemeinsam wäre. Die Rasse ist ein wissenschaftliches Problem, über…