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  1. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 137

    i - 137 - zweiten Theil anbelangt, ob 7 oder 11 Mitglieder gewählt werden sollen, so glaube ich, sollten alle Länder berücksichtigt werden. Nach der eventuellen Annahme des Antrages möchte ich Sie ersuchen, die Sitzung zu unterbrechen, dami…

  2. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 138

    — 138 Dr. Kornblüh: Ich bin einverstanden mit dem Antrage des Dr. Landau, dass elf Mitglieder gewählt werden; ich glaube aber, dass alle elf gewählt werden sollen vom versammelten Congress, denn es ist keine Wahl, wenn gesagt wird, diese Mi…

  3. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 139

    — 139 — Dr. Jacob Bernstein-Kohan (Kisehinew) : Während seines fast 2000 Jahre dauernden Goluslebens, yoII der schrecklichsten Verfolgungen und Unterdrüc…

  4. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 140

    f — 140 — clamiert. Diese grosse Idee fand sogleich in den Herzen derjenigen Juden Anklang, bei denen die Liebe zu ihren geknechteten und gedrückten Brüdern, zur getretenen jüdischen Ehre stark war/ Sie reichten einander die Hände, um einen…

  5. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 141

    werden und wird zur Hebung ihres nationalen Selbstbewusstseins und zur politischen Erziehung viel beitragen. Für diese Generation wird Palästina aufhören ein leerer Schall zu sein, der weder zur Seele noch zur Vernunft spricht, ein leeres, …

  6. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 142

    / — 142 — Hoffentlich wird der Congress, besucht auch yon den seine Wichtigkeit erkennenden und yon dem Ideale der politisch-nationalen Wiedergeburt des jüdischen Yolkes beseelten Palästinafreunden, imstande sein, beide Wege zu prüfen und d…

  7. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 143

    •pi — 143 - mäligkeit", das man in den ersten 15 Jahren der Palästinabewegung verfolgt hat, reüssierte man nicht deshalb so wenig, weil es falsch war, sondern weil es durch seine Träger viel zu schwach, ohne genügende Energie und Opferwilli…

  8. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 144

    — 144 — einzelner reicher, wenn auch sehr wohlthätiger Personen; dass sie ferner keine Noth leiden, da die materielle Befriedigung das Yolk an seinen Boden knüpft und ihm ermöglicht, sich geistig und physisch zu entwickeln und zu blühen. Gl…

  9. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 145

    — 145 sondern auch in den Hauptzügen zu bearbeiten, sowohl die Frage, wie diese grossen Capitalien zu bekommen sind, wie auch wie dieselben am zweckmässigsten zu verwenden sind, und wollen nur einige prineipielle Punkte berühren, die in der…

  10. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 146

    - 146 — finden, die gerne, ohne Erwerbs- und Herrschaftsabsieht, ihre Capitalien für die grosse Volkssache hergeben werden. Nur mit solchen Capitalisten können die Zionisten in Beziehungen treten, kann der Oongress und seine Executivcomites…

  11. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 147

    - 147 — M. Moses (Kattowitz): Geehrte Versammlung! „Hilf Dir selbst, so wird Gott Dir helfen," sagt das Sprichwort. Unter allen Fragen über die nat…

  12. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 148

    Fühlung und diese unterstehen einem Executiveomite — gegenwärtig dem Congress-Bureau in Wien. Dies wären die Grundzüge dieser Oiganisation. Nachdem diese geschaffen, beginnt in den einzelnen Genossenschaften der verschiedensten Länder eine …

  13. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 149

    …e zu schaffen und zu wirken. Wir schaffen uns dadurch eine grosse R eserve-A r m e e, während wir heutige Zionisten mit allerhand übelwollendem Gesindel uns herumplänkeln müssen. Nicht minder wichtig ist die Thätigkeit der freien Zionistenvereine. D…

  14. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 150

    """ ""S^^^^^^^^S^^^^Ä^^^^M^^^^^w^ * . i — 150 — Solchen billigen und gerechtfertigten Leistungen kann sich aus gewissen Gründen keine Gemeinde entziehen. Gesetzt, es gäbe in der ganzen Welt circa 50.000 Synagogen-Gemeinden und jede gäbe für…

  15. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. [Seite]

    I -3r \ III. Verhandlungstag. 31. August 1897- Vormittags-Sitzung. Präsident: Ich muss darauf verzichten, die Kundgebungen hier zu verlesen und werde ich damit die Congressmitglieder nicht hinhalten. Wir werden die einzelnen Kundgebungen in…

  16. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 152

    \ — 152 - V* Gulden — 40 Kopeken 1 Mark." — Diese Summe ist nur für die allerärmsten Brüder bestimmt, und ist jeder verpflichtet, mehr zu bezahlen, wenn seine Verhältnisse es ermöglichen. „AI. 2. Je 100 Contribuenten wählen einen Delegierte…

  17. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 153

    #• - 153 - Anträge prüft, sodass wir beim nächsten Congress mit Erfolg in die Arbeit eintreten können. Ich bin daher der Meinung, dass wir diese Vorschläge, wie sie von der Kommission unterbreitet werden, annehmen, und zwar ohne grosse Disc…

  18. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 154

    Motzkili: sIch halte diese Einrichtung, obwohl wir mit der Zeit sehr geizen müssen, für ganz verfehlt. Es ist doch keine Principienfrage, sondern Jeder wird specielle Punkte hervorheben. Präsident: Wir gehen ja später in die Specialdebatte …

  19. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 155

    I — 155 — diesem Paragraphen beantrage ich: „Am Congress können lediglich Delegierte theilnehmen". Dann würde sich daran eine stylistische Correctur der übrigen Fassung anschliessen: „Dei Congress besteht aus Delegierten. Ein Delegierter wi…

  20. 1898-01-01 · 29. bis 31. August 1897 · p. Seite 156

    - 156 - Präsident: Herr Herbst beantragt das Gleiche. Sie vereinigen sich vielleicht zu einem gemeinschaftlichen Zusatzantrag. Dr. Farbstein: 3. Betreffs des Shillings möchte ich auch noch bemerken: Es unterliegt kaum einem Zweifel, dass di…