Mannheim
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  1. 1869-01-01 · Heft 1 · page 36

    36 Falle keinen Gebrauch machen werde. Zuletzt begründet der Redner, daß vor Allem die Einheit in Deutschland herzustellen sei, und schließt: „Das ist meine tiefe Ueberzeugung, daß wir nie die Freiheit erlangen werden, ehe nicht die Einheit…

  2. 1869-01-01 · Heft 1 · page 37

    37 ergab sich von selbst aus dem Bewußtsein, es komme darauf an, schnell, entschlossen und mit gemeinsamen Kräften zu thun, was der Augenblick erheischte. Das war kein Lossagen von der Partei, sondern ein Zurücklassen Derer, welche nicht de…

  3. 1869-01-01 · Heft 1 · page 38

    — 38 — zufließen lassen, wo sie zu zahlen hatten, und da diese nicht berechtigt und nicht in der Lage war, sie als Zahlung an Dritte zu geben: so sei es gekommen, daß zu einer bestimmten Zeit 4/5 sämmtlicher emittirten Darlehnskassenscheine…

  4. 1869-01-01 · Heft 1 · page 39

    39 Gesetzes von Schulze -Delitzsch eingebracht wurde, und das er deshalb als einen Eingriff in die Initiative des Hauses bezeichnet. — Am 16. November bemängelt er das Dotationsgesetz; betreffend die Verleihung von Dotationen in Anerkennung…

  5. 1869-01-01 · Heft 1 · page 40

    40 die Actien zu dem Preise von 100 Thalern zu erwerben. Dieses Rechts nun begab sich die Regierung durch einen mit der Gesellschaft am 1. August 1865 geschlossenen Vertrag gegen eine anderweitige Entschädigung, und Laster führt jetzt aus, …

  6. 1869-01-01 · Heft 1 · page 41

    41 Boden des Staalsrechts weist Laster die Berechtigung seines Antrags nach. Denn da die Rechte des Staates gegen die Cöln-Mindener-Eisenbahn zum Theil durch eine Königliche Verordnung vor dem Jahre 1848 gegründet sind, welche die Kraft ein…

  7. 1869-01-01 · Heft 1 · page 42

    42 feit und Vielseitigkeit, an Sicherheit und Ueberzeugungskrafr, ohne allen äußeren Glanz der Rede, wiewohl durch eine gewisse Vornehmheit des Ausdrucks und durch einen würdevollen Ernst des Vortrags. Dieses Eindrucks kann sich nicht erweh…

  8. 1869-01-01 · Heft 1 · page 43

    43 deßhalb unbequem erscheinen, weil sie von keiner Leidenschaft und keiner Voreingenommenheit gefärbt war, welche sie in der Periode des Conflikts characterisirten, und weil sie gerade von der Seite ausging, welche die Indemnität so eifrig…

  9. 1869-01-01 · Heft 1 · page 44

    44 und sich vor ihren Wählern damit rechtfertigen, indem sie sagen: „Wir haben zwar in einem Punkte eine Versöhnung versucht, aber glaubt um Gotteswillen nicht, daß wir deshalb irgend wie in eine nähere Beziehung zum Ministerium getreten se…

  10. 1869-01-01 · Heft 1 · page 45

    45 arg". Zuletzt erhebt er sich gegen die Insinuation des Ministers an die national-liberale Partei in sittlicher Entrüstung mit folgenden Worten: „Nun habe ich mich darüber zu beklagen, daß von einer so wichtigen Autorität, wie es ein Mini…

  11. 1869-01-01 · Heft 1 · page 46

    46 maß nur in der Sprache redete, die ihre Laute und Verbindungen aus dem Organ des Geistes entnahm, jetzt durch den Fall, der sich darbot, die Saiten, des Gemüths zu rühren und ihnen die Stimmen zu entlocken verstand, welche das Herz beweg…

  12. 1869-01-01 · Heft 1 · page 47

    47 Am 30. November starw die Vorberathung des Etats des Justiz - Ministeriums auf - der Tagesordnung, in welcher Laster die Reihe der Redner eröffnet, indem er zur allgemeinen Besprechung des Etats das Wort ergreift. Wiederum eine jener Gla…

  13. 1869-01-01 · Heft 1 · page 48

    48 wecken ober zu entwickeln, welche im Jahre 1862 sein Vorgänger, der Justiz-Minister von Bernuth, ausgestreut habe. Aber so groß auch die Nachtheile seien, welche in den aufgezählten Institutionen hervortreten, so würden diese noch weit ü…

  14. 1869-01-01 · Heft 1 · page 49

    49 ren, für zu schwierig hält, so glaube ich, wäre es in der That gestattet, den Wunsch auszusprechen, dafür zu sorgen, daß eine andere Kraft an die Stelle trete, welche dieser Ausgabe gewachsen ist. Es giebt auch einen Patriotismus in der …

  15. 1869-01-01 · Heft 1 · page 50

    50 keineswegs damit eine dauernde Genehmigung der in dem Etat ausgedrückten Einrichtung ausspricht. In diesem Sinne stimmt er für den Antrag Virchow-Vaerst, der die Bewilligung des Militäretats durch ein Pausch-Quantum fordert; als dieser j…

  16. 1869-01-01 · Heft 1 · page 51

    51 bestens eine Erweiterung der Lotterie, welche gerüchtweise mit den neu erworbenen Ländern in Verbindung gebracht würde, nicht stattfinden möge, da dies nach der moralischen Auffassung von diesem Institut nicht mit dem Staatsinteresse übe…

  17. 1869-01-01 · Heft 1 · page 52

    52 AbgeordneLelen Schulze-Delitzsch eingebrachten, sowie des von der Königl. Staats-Regierung vorgelegten Gesetzentwurfs, betreffend die privatrechtliche Stellung der Erwerbs- und Wirthschafts-Genossenschaften. Man muß das, was Laster darüb…

  18. 1869-01-01 · Heft 1 · page 53

    53 nossenschaften zu beklagen haben, daß ihnen nämlich der Eintritt in das System des Handelsrechts gänzlich versperrt seientwickelt er eine Kenntniß der Handelsgesetzgebung und ihrer Geschichte, die ihm auch auf diesem Gebiete, das nur wie…

  19. 1869-01-01 · Heft 1 · page 54

    54 für ihre Eintragung und für den Erwerb der kaufmännischen Rechte viel schlimmer ist, als der gegenwärtige durch das Gesetz nicht geschützte Zustand, und schließt,-daß es nicht Opposition und Prinzipienmacher ei sei, welche gegen die Aner…

  20. 1869-01-01 · Heft 1 · page 55

    sich wesentlich dadurch, daß es die Anzahl der Abgeordneten aus den neuen Landestheilen auf 80 normirt, ferner die Feststellung der Wahlbezirke für die erste Wahl zwar der Königl. Anordnung überläßt, jedoch so, daß die zu wählenden Abgeordn…