Mannheim
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  1. 1862-01-01 · Heft 1 · page 162

    164 nach dafür, daß Gewicht und Werth des Asper im Mittelalter etwas schwankten und daher umsoweniger für den Werth von R. Tarfon's Asper entscheidend sein können. Fest stehet uns bloß, daß er eine damalige kleine griechische Silbermünze wa…

  2. 1862-01-01 · Heft 1 · page 163

    (Xbw6ti\s) von neugeprägtem Gelde gut paßt.*) Ebenso werden natürlich auch neue Obolen und neue Maot etwas mehr als alte gegolten haben, und R. Tarfon, da er nach Obigem 4 5 Maßt nicht sagen konnte, hat dafür 4 Asper gesagt, welche ihnen ga…

  3. 1862-01-01 · Heft 1 · page 164

    166 Jeruschalini aber redet davon, daß wer zweiten Zehnten auslösen wolle, hiefür nicht den höheren Preis seines Wohnortes anzunehmen brauche, sondern ihn an einem Orte von niedrigerem Preise auslösen dürfe. In dieser Beziehung ist nun dort…

  4. 1862-01-01 · Heft 1 · page 165

    167 auf: aber wer sagt denn „zweitausend" und meint 2000 Perutot, ohne dieses zum Verständniß unerläßliche Wort hinzuzusetzen? 3) nach Perutot in großen Summen wurde nicht gerechnet; 4) nirgend und niemals stand ein Golddenar 2000 Perutot, …

  5. 1862-01-01 · Heft 1 · page 166

    168 betn 2050 Ribbo; der Ausdruck „ein Kleid für 30 ribbo dinar" Kilajim jer. 9, 1 bestätigt dies vollkommen. — Nun aber frage ich: 1) wer, der nicht der beispielloseste Knauser ist, wird bei Auslösung eines Vorrathes im Werthe von 2000 Ses…

  6. 1862-01-01 · Heft 1 · page 167

    169 wie konnte (nach R. Elasar) der Gewinn einen Golddenar betragen? in folgender Weise: hier (in Judäa) war der Vorrath 2000 Sestertien werth, aber in Arbela (in Galiläa), wo der Besitzer zu Hause war, betrug sein Werth 2 Golddenare mehr; …

  7. 1862-01-01 · Heft 1 · page 168

    170 hätte das Verhältniß von 25 :1 einen etwa 11% mal, und das von 24: 1 einen ziemlich 12f mal höheren Goldwerth constatirt. Im Verkehr mußte der Preis des Golddenars noch vielfältig sich abstufen; jene Angaben, daß er 25 resp. 24 Denaren …

  8. 1862-01-01 · Heft 1 · page 169

    …e nur wenig von dem gewöhnlichen halben Golddenar verschieden. —Unter der „Litra Goldes", womit nach B. kamma jer. 8, 8 Resch Lakisch eine Beleidigung bestrafte, ist ein römisches Pfund Goldes, wie wir in der nächsten metrologischen Abhandelung § 2 best…

  9. 1862-01-01 · Heft 1 · page 170

    172 erweisen wird, als sie so schon erscheint; 2) die übereinstimmende Reihenfolge derselben in beiderlei Geldsystemen; 3) daß in beidenübereinstimmend je die folgende Münze die Hälfte der vorherigen war; 4) daß ja damals auch der Gebrauch …

  10. 1862-01-01 · Heft 1 · page 171

    …keinen Einfluß gewonnen zu haben. — Neben dem Treffis (3 As) von Sepphoris ist 1o8ikta Maaserscheni K. 4 auch einer von Tiberias, und später eine Kupfermünze von Golan (in -Baschan) angeführt, deren Werth aber sich nicht ermitteln läßt, weil die St…

  11. 1862-01-01 · Heft 1 · page 172

    174 vorhin aus Kidduschin jer. 1, 1 mitgetheilten Stelle, nach welcher die Maa 32 Perutot galt, ist hinzugefügt: dagegen nach R. Schimon ben Gamliel habe die Maa 3 Dorßim oder Derußot gegolten, diese 2 Nizirn, der Nizim 2 Schamin, und diese…

  12. 1862-01-01 · Heft 1 · page 173

    175 dr für transponirt aus rd erklären? Mein drittes Argument spricht übrigens zugleich gegen die mitgetheilte Erklärung von Hinaz und Schamin: die Numismatik der Römer weiß nun einmal auch von keinem Sestertius und von keinem Denar! 5) wer…

  13. 1862-01-01 · Heft 1 · page 174

    176 verstattet worden wäre, ein fremdes Geldsystem neu einzuführen: ich halte es daher vielmehr für ein älteres, von dem römischen Ziemlich verdrängtes, aus welchem sich nach S. 152 das auffallende Gewicht vieler Kupfermünzen aus der Zeit d…

  14. 1862-01-01 · Heft 1 · page 175

    177 aus dem Gebrauche schwand und nur noch ideell die kleinste Kupfermünze war, denn wie überflüssig wäre sonst die Erklärung Kidduschin 1,1: „wieviel ist eine Peruta? des italischen Jssar"! auch spricht dafür die Wendung ib. 12, a, R. Sima…

  15. 1862-01-01 · Heft 1 · page 176

    178 Lepta für I Quadrans erklärt seien, vielmehr darin gesagt ist 7. „welche Münze (das einfache Lepton) ein Quadrans ist", was der Ausdruck wohl verstattet. Das Wort Xmxbv (sc. vofug^a) bedeutet bloß eine kleine Münze, und wurde offenbar n…

  16. 1862-01-01 · Heft 1 · page 177

    …chte wohl bloß von follis (Beutel) gebildet sein, um für die Münze auch ein eigenes Wort zu haben. Daß nach Zunz S. 547 Parchi im 14. Jahrhundert dem Dirhem 64 kupferne Folus, und Makrizi dem ägyptischen Dirhem 48 Folus zuschreibt, gehet jene vie…

  17. 1862-01-01 · Heft 1 · page 178

    …cht herausbringen, welche Münzen unter beu 'pDJJinD'»« Maaser-scheni jer. 5, 4, der Abodasara 34, b und dem KDrfrft von Tiberias wie von Sepphoris Beraub ot 53, b verstanden wurden. Lumo ist auch im syrischen Lexicon ausgeführt^. jedoch mit der unb…

  18. 1862-01-01 · Heft 1 · page 179

    …er gar nur der vierte Theil des Chalkus. §. 26. B. mezia 46, b haben Denare die Beinamen Kp3K, und für den ersteren hat Raschi pp^L^, für beide der Nruch d<pd<^ gelesen; die eine Gattung bezeichne regierungsseitig für ungiltig erklärte, die ander…

  19. 1862-01-01 · Heft 1 · page 180

    182 deutung „Badbesitzer" (von Se^k, Warmbad) vindicirt. Ebenso in den dortigen Worten des Jernschalmi etwas später: auf Geld von Q'DON dürfe man zu dem Werthe desselben bei dem Turmesiar den zweiten Zehnt auslösen, hat zwar Zuckermann dies…

  20. 1862-01-01 · Heft 1 · page 181

    183 ■^maneh b’Italike) genannt; man scheint desien bewußt geblieben HU sein, daß die Lyrische, als solche Beehorot 8, 6 und Abodasara 11, a erwähnt, eigentlich etwas schwerer war. Böckh redet S. 299 von drei italischen Minen: die von 100 (9…