Mannheim
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  1. 1862-01-01 · Heft 1 · page 142

    144 lich aus der Armuth des Volkes, ohne aber diese zu beweisen oder beweisen zu können; auch wäre des Herodes großer Reichthum rein unerklärlich, wenn das Volk bis dahin so arm war. Und daß Herodes selbst nur Kupfermünzen prägen ließ, soll…

  2. 1862-01-01 · Heft 1 · page 143

    145 Kickar, welche dort der Asiyrerkönig einforderte, Millionen Schekel; diese seien auf das Volk (to 7tlr\&og, der Urtext freilich sagt. gibbore hacbajil) repartirt worden, auf den Mann 50 Schekel; und wären nun hierunter wirkliche Schekel…

  3. 1862-01-01 · Heft 1 · page 144

    146 da der Chrysus 20 Drachmen galt. — Aber nun begreift sich auch, warum. JonatanzuJirin. 32,9 die dort erwähnten 7 Schekel durch Minen übersetzthat: wir sahen S. 127, daß daselbst Goldschekel gemeint sind, und wenn Jonatan in diesen Golds…

  4. 1862-01-01 · Heft 1 · page 145

    147 tener Abnutzung zu erklären sein möchte.*) Von Nero an wurden aus dem römischen Pfunde 96 Denare gemünzt, deren Normalgewicht also 64,22 Gran war: allein es finden sich einzelne Neronische Denare bis zu 57,24 Gran herab, und von Galba b…

  5. 1862-01-01 · Heft 1 · page 146

    148 Denare noch nicht entwerthet waren, galt der aureus 25 derselben, Hultsch S. 232 u. 6 bringt zahlreiche Citate hiefür bei. Constantin scheint Anfangs Golddenare von 6,^ Gramm geprägt zu Habens; später ließ er aus dem Pfunde 72 8olidi (a…

  6. 1862-01-01 · Heft 1 · page 147

    149 münzen geschlagen worden, fast nur von Kupfer; wir besitzen deren von 6—59 n. Chr., geprägt auf die Namen des Augustus, feiner Gemahlin Julia, des Tiberirrs, des Tiberius und der Julia zusammen, des Claudius und seiner Gemahlin Agrippin…

  7. 1862-01-01 · Heft 1 · page 148

    150 Jene Kaisermünzen durfte ich nur als „judäische" bezeichnen, die Herodeischen aber sind jüdische. Ferner wurden solche in dem unter Nero ausgebrochenen Aufstande geschlagen, von dem Zelotenführer Elasar, von dem Synedrio, von desien Vor…

  8. 1862-01-01 · Heft 1 · page 149

    151 Schimon ben Giora wohl nicht, doch wären meine Gründe für diesen Zweifel hier umfoweniger am Orte, als für meine jetzigen Zwecke 'dieser Punkt ganz gleichgiltig ist. Es haben sich deren von Silber und Kupfer erhalten, erstere von 13,T8.…

  9. 1862-01-01 · Heft 1 · page 150

    152 dius, As, Semis und Quadrans zu erblicken, welche resp. ungefähr 16 — 8—4 — 2 Gramm wogen, denn nicht ohne die größte Gewaltsamkeit ließen sich auf diese 4 römischen Münzen allein alle jene so sehr abgestuften jüdischen reduciren; und j…

  10. 1862-01-01 · Heft 1 · page 151

    153 Ketubot K. 12 das „Jeruschalemer" Geld mit dem tynschen identificirt. Indessen, mag ihm die Lyrische oder die von ihr kaum, noch verschiedene römische Währung Zu Grunde liegen, so ist doch die Elasarmünze von bloß 45 Gran wohl zu leicht…

  11. 1862-01-01 · Heft 1 · page 152

    154 es als leichter und kleiner*) als das von anderen Kaisem lange in Ruf blieb, wie wir denn wirklich S. 147 sahen, daß von allen Denaren bis Sept. Severus herab die Neronischen die leichtesten waren; doch wäre auch möglich, daß seit Nero'…

  12. 1862-01-01 · Heft 1 · page 153

    …uf 2 Roba sank: die Verkennung, daß der Roba A Denar war, welche ausfallenderweise schon Keritut 10, b erfolgt ist, hat Raschi und die Tosafot B. batra 166, b und öfter zu weitläufigen Erörterungen genöthigt, doch hat Raschi zu Joma 55, b das Ric…

  13. 1862-01-01 · Heft 1 · page 154

    156 der Joma 35, b. Gittin 45, b. Ketubot 64, a und sonst noch erwähnte Tarpe'ik wie schon erwähnt 4 Denar war, sagt die letzte Stelle gradezu; Zuckermann erklärt das Wort gut durch '[gmuiaog—Victoriatus, der mit dem Bilde der Siegesgöttin …

  14. 1862-01-01 · Heft 1 · page 155

    stimmen; b) daß der Litra hier 100 Sin zugeschrieben sind, und der mit ihr (wie wir noch sehen werden) identische maueb 100 Sus enthielt. Daß also nach Tosifta Terumot K. 9 10 judäische Sin 10 galiläischen Selaim gleichgestellt sind, stimmt…

  15. 1862-01-01 · Heft 1 · page 156

    158 eombinire ich das Wort sin mit dem arabischen wasana wägen/, wasn und sina Gewicht: der Denar oder die Drachme war das üblichste kleine Gewicht; und mir scheint, daß man die Münze' Sus oder Denar nannte, ihr Gewicht aber Sin. Man hatte …

  16. 1862-01-01 · Heft 1 · page 157

    159 Gastmahl im Midrasch Echa 59, a Zu verstehen, da schorr Plinius 12, 14 den Preis der verschiedenen Arten Pfeffers zu bloß 15, 7 und 4 Denaren für das römische Pfund angiebt). Der obige Ausdruck kesef medina entspricht dem der monela pro…

  17. 1862-01-01 · Heft 1 · page 158

    …hme, daß ein syrischer Stater gemeint sei, denn nach S. 134 stand dieser in der Kaiserzeit 3 Denare; aber es haben dort Raschi und Tosafot für seinen Beinamen die abweichenden Lesarten ssusrita und ssasweria, die ich freilich beide nicht entziffe…

  18. 1862-01-01 · Heft 1 · page 159

    161 der S. 112 besprochene persische Doppelsiglos von 205 Gran sein, da dieser genau 3 Lyrischen Drachmen entsprach; und rigja wäre vielleicht das Wort regia, wie die Römer sehr wohl im Osten eine parthische Münze genannt haben können. Oder…

  19. 1862-01-01 · Heft 1 · page 160

    …von Unze vor. — B. mezia 60, b wird der Fall gesetzt, daß zuweilen 100 und zuweilen 120 für einen Danka zu haben seien: Raschi verstehet damnter Perutot, während doch nur 32 oder 24 von diesen in der Maa waren! und nicht besser ist die dortige Au…

  20. 1862-01-01 · Heft 1 · page 161

    …bar noch nicht einmal 4 Asper zusammen einen vollen Denar werth gewesen sein können. Nun ist hiernach die Erklärung des Parchi abzuweisen, die des R. Natan wohl gleichfalls, und die des Haj Gaon ohnehin. Dagegen stimmen Maimuni und Rabad überein,…