Mannheim
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  1. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 183

    183 so mag er es nach der Verheirathung noch zwei Jahre lang in seiner Wohnung und in seinem Brode behalten-, find diese beiden Jahre jedoch verstrichen, dann sollen dieselben hier nicht mehr wohnen dürfen, es sei denn mit Einwilligung des …

  2. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 184

    184 thun und wenn dann die acht Jahre abgelaufen wären, sollte dieser Vertrag machtlos und unbändig sein. Diese ebenfalls noch nirgends abgedruckte interessante Urkunde lautet im Originale also: „Wü Borgermestere und radtmanne der stadt Hon…

  3. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 185

    185 gülden, dar lo de erben, achte jare oder jarlileß in (sie!) anderhalf hundert rinsche gülden de helste der gülden tho winnachten und de anderen helste to Sunti johanniß dach tho middensommer uns tho ghevende vorplichtet syn. Dar vore wi…

  4. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 186

    186. (zuziehen) Jan, alse recht ist, dat see syn sindt, Schullen see sodane pande wederovergheven vor den hovetsummen, ahne woker veer weken lanck, Se schullen ock sodane pande nicht vorheylen, hedden see ock pande dede unsen bürgeren eder …

  5. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 187

    187 ReLhmeyer loc. cit. pag. 1861 mittheilt) der Rath zu Hannover auf Herzog Erichs Befehl dem Juden Michael von Derneborch (einem Kloster im Hildesheimschen) auf der Neustadt vor Hannover ein Haus zu bauen und mit seiner Frau, feinen Kinde…

  6. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 188

    188 nicht gering zu beschweren und unser nottorst dargegen zu suchen hetten. Das wir euch darnach zu richten nicht mögen vorhalten. Datum Calemberge am Mitwochen nach Invocavit Armo XXXVIIII. Herczoge Erych. Nach des Herzogs Erich des Aelte…

  7. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 189

    189 wer er wolle, auch gegen die von Hannober, Deßgleichen gegenn Eleger vnnd andere, die hierzu rath oder that wuchten gegebenn haben weder in noch außerhalb nichts mit worttenn oder wergkenn, In keinerlei weise oder Wege, nichts furnehmen…

  8. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 190

    190 loc. cit. pag. 106) dem Juden David Bercla in Cöln*) eine Schuldverschreibung von 65 Thalern für etliche Goldwaaren überwies. Das Recht zu münzen, welches Anfangs nur dem Landesherrn zustand, ging im Laufe der Zeitauf den städtischen Ra…

  9. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 191

    …en, wie Bünting in der neuen Braunschweig-Lüneburgischen Chronik (edit. Magdeburg 1620 pag, 542) berichtet, zwei Juden, Manoach und Simon aus Schwerin, angeblich weil sie in Springe eine Frau nebst deren beiden Kindern erwürgt hatten, nachdem der …

  10. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 192

    192 lich im Jahre 1578, als er noch über seine angestammten Fürstenthümer Braunschweig - Wolsenbüttel allein regierte, den Juden günstig erwiesen und den. grausamen Besehl seines Vaters, Heinrichs des Jüngeren, krafft dessen dieser im Jahre…

  11. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 193

    198 Senior ministerii und Pastor an der Kreuzkirche Conrad Weck, dem. Pastor an der Marktkirche Heinrich Garber und dem Pastor an der Aegidienkirche Georg Niemeier bestand, wider sie gerichteten aufregenden Predigten eine sehr gereizte Stim…

  12. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 194

    194 der von den Juden verübten Gotteslästerung wegen zu benehmen habe und oh und auf welche Weise die Prediger zu veranlassen seien, ihre aufregenden Predigten einzustellen. Der hierauf von der theologischen Facultät zu Helmstedt im Jahre 1…

  13. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 195

    195 'den Juden Jnhabende verschreibung berurten Juden zu halten oder nicht. Zum Andern Wo E. W. dieselbe Verschreibung zu halten verpflichtet, wie mit den Hern des ministerii zum füglichsten zu reden. Und womit sie dahin zu bewegen, das sie…

  14. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 196

    196 mit anziehung weltlicher redligkeit derjenige, so anders nicht als unchristlich zugesaget worden war, nicht beschonen und bementeln lassen, wo man sich gottselig und mit Aufrichtigem herzen und reinem gewissen vor gottes Angesicht zuste…

  15. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 197

    197 leidens darwieder uffhalten, Spricht er daselbst, der Faule Spricht, Es ist ein Lew daraußen, Ich möchte Erwürget werden auf der gaffen undt am 20. Capittell, umb der Welt willen wil der Faule nicht pflügen, So muß er In der Erndte bett…

  16. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 198

    198 in geheim alß öffentlich auch der Synagogischen Convention sowohl auch alles Wuchers undt unziemblichen Übersetzung, undt Nahrung enthalten, darkegen aber ehrliche undt im Christenthumb zugelassene handtierung treiben wolten darauf dan …

  17. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 199

    199 sich befindet, das er darunter begriffen, Dem gepuhret Demuth und gehorsamb Kegen Gott undt sein heiliges Wordt, Es fuhren aber trewe Prediger solche gemeine Sententz umb deren willen. Welcher bluedt an Jennem tage von Ihren henden gefo…

  18. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 200

    200 abgemahnet, Und die zu mockei-ieren und einzuziehen ihnen woll untersaget werden". In Betreff der Klage wegen des Wucherns und der Gotteslästerung erklärt die Facultät zu Leipzig, daß es unbenommen bleibe, solche Juden in ernste Leib- u…

  19. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 201

    201 des Churfürstlichen Sechsischen Consistorii zu Wittenberg Und erachten, sprechen und bekennen wir Dechandt, Senior und Andere Doctores der Juristen „Facultet In der Universitet daselbst Im Rechten ergründet, Seidt ihr durch habende Rega…

  20. 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 202

    202 Wolweise günstige guthe freunde, Uff ihr frage und bitte berichten wir euch Vor Recht, Seit ihr der Regalien Vermuge der Reichs Abscheide befugt und Insonderheit privilegirt die Juden einzunehmen, Und haben also eure Vorfaren eine Judin…