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Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums · 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 185

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Journal
Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
Volume
1860
Issue
Heft 1
Date
1860-01-01
Page
Seite 185 (sequence 183)
Language
German
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185 gülden, dar lo de erben, achte jare oder jarlileß in (sie!) anderhalf hundert rinsche gülden de helste der gülden tho winnachten und de anderen helste to Sunti johanniß dach tho middensommer uns tho ghevende vorplichtet syn. Dar vore willen wü de erben, veer joden und den sülsten oren lerer und sankmester und sinen söhne erben, midt oren fruwen, linderen und ghesinde unberaden de vorscrevene achte jare oder alleyne und neyne mehr joden ahne ore vulbort und medewetent hiyr bynnen unser stadt tho wonende upnehmen und liden, Hedde ock de erben, joden welck kindt eder lindere de hee voranderen (verheirathen) wolde, mach hee na der bislapinge (Hochzeit) by sick in siner woninge und in sinem brode beholden twe jarlanl nha eynander volgende; wan over de twe jar vorschenen (vorüber) sindt, schullen see hiyr nicht wonen, idt sy midt vulborde des radeß und scholden des rades willen dar inbesunderenheit ummemalen, wolde ock der erben, veer joden welck under düsser vorghunden (vergönnten) tydt van hiyr teyn und unse stadt rümen, mach hee dohn, averst de anderen schullen nichtmynder tho unsen jarlicken Lynsen vorplichtet syn, wolden see ock eynen anderen joden in de stede nehmen, mögen see dohn, Stunde ock upp Unwille und graem unsen bürgeren, inwoneren und den unsen und den erben, joden und den oren wü dath thoqueme (wenn der Fall einträte), Schullen de unse, wü vorberort, gelick den joden nergen soken (nirgends Recht suchen) sunder vor uns deme rade alleyne und weß wü deme dar inne donde werden, Schullen see dat dorby lathen. De erben, joden schullen ock hebben de fryheit midt deme fluchtende gelick unsen anderen bürgeren, averst hedden see flesck, dat ohne nicht geraden were, mögen se hen buchen dragen und dor vorlopen und nicht hyr binnen; ock schullen de sulven joden upp neyn geistlick gudt oder wapen je nicht gelt oder golt lehnen, hedden see ock pande (Pfänder) de gestolen weren, wanner de jenne (wann derjenige) lumpt, de sick sodane pande thoteyn

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