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161 leicht auch Joseph Karo*) geweiht, und diese alte Einrichtung zur Hebung seiner in Zefaf gegründeten Schule mit Zustimmung vieler Rabbiner eing…
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…itels betrachtet. Allein er selbst und die späteren Historikers-) alle lassen sie in Deutschland entstehen, nennen zwar Jakob Molin (gest. 1427) und seinen Lehrer R. Schalom in Wien, woselbst die Universität 1365 gestiftet wurde, als Begründer; *) Jud…
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…n Mose aus Wien (um 1250 n.l, Rabbi in Würzburg und Verfasser des Or Serua als Solchen bezeichnen, weil sein Schüler R. Meir Rothenburg (gest. 1293) stets unter der Chiffre o"ViD vorkommt?) Zu dieser Behauptung könnte als Ergänzung hinzugefügt werden: da …
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164 sich aufgehalten oder geheirathet hatte, das Recht der Verleihung ausübte, und daß der Ordinirte in den Amtsausübungen für frei und unabhängig von dem Ordinand erklärt wurde (I. Kolon G. 117). Es machten nun die Rabbiner, zumal in Polen…
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165 nie und nimmer gesetzlich gefordert wurde. Mein die Studirenden lagen den rabbinischen Wissenschaften nie ob, mit der Absicht, einst ein geistliches Amt zu bekleiden. Sie studirten aus religiösem Antriebe, weil jeder Jude die mündliche …
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VI. Zur Geschichte der Juden in der Residenzstadt Hannover, nebst einer Einleitung, die früheste Niederlassung der Juden in den welfischen Landen betreffend. Nach größtenteils bisher noch nicht veröffentlichten Urkunden dargestellt von vr. …
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1. Von 1330 — 1600. <3u welcher Zeit die Juden zuerst nach Hannover gekommen sein mögen, läßt fich Lei dem Mangel an Quellen eben so schwer bestimmen, wie zu welcher Zeit fie sich überhaupt zuerst in den welfischen Landen niederließen. Letz…
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…ücklich vor 5). Aus einer Urkunde desselben römischen Königs vom 1. September 1285 ersehen wir ferner, daß die Juden zu Goslar jährlich sechs Mark für die Unterhaltung des dortigen Reichspalastes zu zahlen hatten und wird denselben geboten, jene …
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171 benutzte. Auch legten die Juden im Jahre 1385 in Hildesheim eine erst im Jahre 1849 ihrer Baufälligkeit wegen geschlossene Synagoge am Lappenberge an, für welche sie sich zu einem jährlichen Erbzinse von vier Mark an die Stadt verpflich…
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172 werden (überantworten) uppe sunte Jurien Berghe dem pro veste des stychtes eyn stoueken wynes eder also vele pennynge alse et denne ghilt to erer wedirstandinghe (zu ihrem Entgelt) des dat de provest unde de heren van sunte Jurien Bergh…
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173 Wochen und drei Tage, ehe er sich den Frieden wirken lassen darf. Soll ein Jude einen Eid schwören, heißt es an einer anderen Stelle, so soll er seine vordere Hand legen in die fünf Bücher Moses und sprechen, daß er an der Schuld, die m…
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174 191s. mitgetheilt sind Am 22. December 1320 nämlich bclebnte Herzog Otto von Braunschweig unter Vorbehalt des Wiederkaufs von seiner wie von seiner Erben Seite den David Kronesben und den Hildebrand Eleri, Bürger zu Braunschweig, wie au…
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175 Paschen, darentbauen en schölle we se nicht unredelicken beschatten, weret ock we beeden de gemenen Joden, so scholde Jordan unde syne Eruen met der Bede und mit den Joden alles dinges unbeworen Wesen. Anno Domini MCGGXLY. in die Pentec…
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176 Daß auch in Helmstedt um diese Zeit Juden wohnten, geht daraus hervor, daß der oben erwähnte, 1345 von dem Herzog Magnus in Braunschweig aufgenommene Jordan, wie die Urkunde nachweist, aus Helmstedt war. H am ein war bereits 1335 von Ju…
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177 die Judenstraße benannt wurde. Beide werden noch in einer anderen Urkunde aus dem Jahre 1467 erwähnt, in welcher der Rath zu Eimbeck bestätigt, daß der Jude Esra eine Rente in seinem Hause verkauft hatlr). Endlich ist auch der Aufenthal…
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178 vorn Rathe aufgenommenen Juden schützen und vertheidigen, wofür diese keinerlei Verpflichtungen und Dienste gegen jene zu übernehmen hätten; sollten die Juden ihnen indeß Etwas aus gutem Willen geben wollen, so wollten sie es annehmen. …
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179 neten in aller wis alse vorscreuen steit. unde we unde unse nakomelinge hertogen to Luneborch willen de selven Joden de se to sik in de stad nemen, yorbidden (schützen) un vordegedingen, unde dar en dornen se uns neynerleie plicht noch …
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180 demnach nicht so ,,ohne Zweifel", wie Andrea in seiner Chronik der Stadt Hannover pag. 2 meint, anzunehmen, daß der Teich den Namen Judenteich erhalten hätte, „weil in den verschiedenen Perioden der sich häufig erneuernden Judenverfolgu…
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181 Meißen, Pommern, Mecklenburg und Holstein die Gulden, Opferpfennige, Steuern, Zinsen und Gefalle, welche dem Kaiser von allen dortigen Juden zustanden, so lange einzufordern, als diese Vollmacht von -ihm oder seinen Nachfolgern im Reich…
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182 eines gewöhnlichen Menschen; ebenso sollten die jüdischen Frauen auf ihren Oberkleidern zwei deutlich zu erkennende bläuliche Streifen (duas blavias rigas visibiliter apparentes) zu tragen gehalten sein. (Vgl. Würdtwein Subsidia dip!oma…