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Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums · 1860-01-01 · Heft 1 · p. Seite 186

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Journal
Jahrbuch für die Geschichte der Juden und des Judenthums
Volume
1860
Issue
Heft 1
Date
1860-01-01
Page
Seite 186 (sequence 184)
Language
German
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186. (zuziehen) Jan, alse recht ist, dat see syn sindt, Schullen see sodane pande wederovergheven vor den hovetsummen, ahne woker veer weken lanck, Se schullen ock sodane pande nicht vorheylen, hedden see ock pande dede unsen bürgeren eder medeworen behorich weren, schullen see holden jar und dach, worden see undermiddeltydt nicht geloset, denne schullen see by den panden waren, alse unser stadt recht ist. Hedden de erben, joden ock jenich kopper gudt (etwas Kupfergut), schullen see nicht vorkopen uthwendich Se schullen dath ersten uns deme rade thokope beden. wan averst dusse anstanden achte jare vorschenen sindt, wolde denne der radt see hyr nicht lenger liden to wonende edder se ock hyr nicht lenger wonen wolden, schal eyn deme anderen eyn ghans sar vorwitlick dohen und wan sodane achte jare vorlopen sint, schal dusse vordracht (Vertrag) machtloß und unbindende syn. Alle dusse artikel dusseß breveß sampt und besunderen loven und reden wy Borgermestere und rathmanne to Honover vor unß und unse nakomilinge so vele see uns anroren, den erben, joden und oren medebenannten siede vast unde unvorbreken in guden truwen wol to holdende. Gegheven nha Goddes bort dusent verhundert darnha in deme neyen und negentigesten jare am dage Bonifacii Sancti/' Im Jahre 1500 hatte sich eine Jüdin hier entleibt und befindet sich im hiesigen königlichen Archive aus der Städte Registratur der Neustadt Hannover ein Aktenstück, das dem Rathe zufallende Gut derselben betreffend. Die Hildesheimsche Stiftsfehde, welche von 1519—1528 gedauert hatte und in welche auch Herzog Erich der Aeltere verwickelt war, hatte dem Lande große Summen gekostet, zu deren Herbeischaffung auch die Juden beitragen mußten, denen damals Erichs Gemahlin, die Herzogin Katharina, den ferneren Aufenthalt im Lande nur unter der Bedingung einer „stattlichen Hilfe" gewähren wollte^). — Am Tag des Apostels Jacobi d. i. am 25. Juli 1529 vergönnte (wie

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