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  1. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 75

    Nr. 9/12 ZI 0 N Seite 75 Entwicklung, die uns die letzten Grundlagen unserer Galutexistenz zerschlagen hat, hat uns durch die Möglichkeit des Aufbaues von Erez Jisrael den Weg zur Wiedergeburt geöffnet. Der größte Teil des toratreuen Judent…

  2. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 76

    …ialismus. Bis zum Heraufkommen dieser Kräfte war die gesamte Kultur des Abendlandes vom ' religiösen Denken beherrscht. Jehuda Halevi konnte es sich bei seiner Auseinandersetzung mit seiner Zeit genug sein lassen, die Priorität des Judentums vor den and…

  3. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 77

    Nr. 9/12 ZION Seite 77 man das Fallen eines Steines auf den Boden vorausberechnen kann. Dem fühlenden und wollenden Herzen bleibt kein Raum mehr. — Es ist jetzt nicht an der Zeit zu untersuchen, wieso diese Entwicklung eintreten konnte, wie…

  4. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 78

    …n, ein ständiges Ringen um Annäherung. In der Mischna finden wir eine grundlegende Plugta zwischen Beth Hillel und Beth Schammai. B. H. sagt: Mizwa zricha kawana. Und B. Sch. sagt: Mizwa ena zricha kawana. Die Halacha ist: Von vornherein muß die Mi…

  5. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 79

    Nr. 9/12 Z I ON Seite 79 erfüllen, als die Mizwa auszuführen. Die Mizwa stellt die objektive Heilsmöglichketi dar, die man ergreifen oder verwerfen kann. B. H. dagegen vertritt die Auffassung, daß darüber hinaus die Möglichkeit gegeben ist,…

  6. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 80

    …t ist. Wir glauben das Recht zu haben, Gleiches für die Formulierung von „Tora im Derech Erez" festzustellen, die — wie Ernst Simon treffend bemerkte — nur deshalb nicht die unsrige werden konnte, weil sie vorher schon von anderen Kreisen gebraucht un…

  7. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 81

    Nr. 9/12 ZION Seite 81 Sinne des „Kol Jisrael arewim se läse" an Stelle des Verantwortungslosen und Klal — entfremdenden Lebens: Verantwortung zur Gemeinschaft, und im engeren Sinne: Chewra und Kibuziut. In geistiger Richtung verlangen wir …

  8. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 82

    Seite 82 Z I 0 N Nr. 9/12 während letztere auf Grund der ganzen methodischen Arbeit ihres Bundes in den Fragen der jüdisch-menschlichen und nicht selten auch der jüdisch-geistigen Arbeit vertiefend auf unser Milieu wirkten. Eine ausführlich…

  9. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 83

    Nr. 9/12. Z I 0 N Seite 83 greifen deshalb zwei Gruppen besonders heraus, um an ihnen wenigstens ungefähr zu zeigen, wie wir in einer entscheidenden Trage am leichtesten zum Ziel zu kommen gedenken. Rambam in seiner Einleitung zu S'raim bet…

  10. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 84

    Seite 84 ZION Nr. 9/12 in dem Punkte einsetzen kann, wo Generationen kraftvoll den Weg der Tora zu gehen versuchten und nicht dort, wo sie aus Gründen des .leichteren Weges" sich Schwierigkeiten aus dem Wege räumen wollten. Es kommt in dies…

  11. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 85

    …n. So stehen sich Glück und Unglück, und zwischen ihnen das getrübte Glück, im Leben von uns Juden stets gegenüber. Mit Max Brod möchte man hier den Unterschied zwischen Glück, „unedlem Unglück" und „edlem Unglück" machen. Aber: „W'eescha l'goi gad…

  12. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 86

    …-wissensmäßig vorwärts kommt und zugleich auf die Art des Denkens dieser Menschen hingewiesen wird. Wesentlich ist hier Ernst Simon in seinem Jeschurun-Aufsatz über Zionismus (aber auch in vielen anderen seiner Aufsätze zu empfehlen) und Wolfsberg, sp…

  13. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 87

    Nr. 9/12 ZI O N Seite 87 tamnu mipne reschit w'sof jirat schamajim." Sie verbargen es also nicht vor uns, weil Anfang und Ende von Kohelet eine falsche Auffassung der mittleren Kapitel unmöglich machen würde. Die Mitverwendung der diversen …

  14. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 88

    Seite 88 ZION Nr. 9/12 fehlen. Es ist gar keine Frage, daß daran anschließend sofort die bekannten Geschichtswerke gelesen werden sollen, soweit Zeit und Energien ausreichen. Palästinakunde: Hugo Hermann. Erleichtern wir auf diese Weise den…

  15. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 89

    Nr. 9/12 Z I 0 N Seite 89 durchzumachen hat, um zur wirtschaftlichen Produktivität zurückzukehren. Wenn hierbei der Mittelstand, um Löhne zu sparen, den billigeren Araber dem jüdischen Arbeiter vorzieht, so werden wir wirtschaftlich weiterh…

  16. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 90

    Seite 90 Z I 0 N Nr. 9/12 geachtet, daß jedes Ergebnis durch Arbeitsverträge gesichert bleiben soll. Zur Wahrung dieses Abkommens verpflichteten sich Arbeiter und Unternehmer. Die Hauptaufgabe der Gewerkschaften besteht darin, jede Regelung…

  17. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 91

    Nr. 0/12 ZION Seite 91 den bisherigen Zustand wieder herbeisehnen, so kann man doch hoffen, daß dies bald nur Vereinzelte sein werden. In London wurde fast zu gleicher Zeit ein Abkommen zwischen Revisionisten und Bin-Gurion geschlossen. Wen…

  18. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 92

    Seite 92 ZION Nr. 9/12 ein neues Problem, das bis dahin eigentlich nur platonisches Interesse hatte, nämlich die systematische Führerschulung. Auf diesem Gebiet ist noch viel zu leisten, und wir haben im vergangenen Jahre nur die ersten Ver…

  19. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 93

    Nr. 9/12 Z I O N Seite 93 ist und somit eine wichtige Position für den ganzen Jischuw darstellt. K i b b u z A1 i j a. Die Chawerim der bevorstehenden Alija haben wir wiederum in einem Kibbuz Alija zusammengefaßt, der sich in Mischmar Hasch…

  20. 1934-10-01 · 9-12 (10.1934) · p. Seite 94

    Seit« 94 Z I 0 N Nr. 9/12 dem Weg über die Zentralstelle für Jüdische Wirtschaftshilfe für die Finanzierung der chaluzischen Berufsumschichtung verwandt Dadurch wurde zum erstenmal die Möglichkeit geschaffen, aus der philantropischen Hilfe …