Mannheim
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  1. 1851-03-01 · Heft 3 (März 1851) · page 10

    SS Das«.» Gott ta der Kindheit geschirmt, o schonet in der Jugend euch selbst! Lasset nicht den Verderber kommen in euer HauS, in euer Herz, um euere Unschuld, euere Sittenreinheit, den Blütheukranz eueres Lebens zu vernichten! Machet jede …

  2. 1851-03-01 · Heft 3 (März 1851) · page 11

    der Verschattung. SS bens! tNN NOS N2! Dein ganzes Leben sei ein Verschonungsopfer, dem Ewigen geweiht, und auf jeder Lebensstufe blicke nieder auf den zurückgelegten Weg ,und erinnere dich, was Gott für dich gechan, und blicke empor zu den…

  3. 1851-03-01 · Heft 3 (März 1851) · page 12

    «6' H Das Fest ' . mich verschont, spricht Israel in Aegypten; und wie lange der Druck auch währte, der Tag der Erlösung kam dennoch, und der heutige Morgen, der Morgen der Freiheit, glich Jahrhunderte des Elends und der Knechtschaft aus. D…

  4. 1851-03-01 · Heft 3 (März 1851) · page 13

    »er ««rschounng. MÄt ' die Welt; kein Leiden, das mich nicht traf; kein Unglücks daS uicht über mich hereinbrach; und da steh' ich noch rüstig und stark, das Mark in meinen Gebeinen ist noch nicht vertrocknet, die Pilgerfchaft weiter fortzu…

  5. 1851-03-01 · Heft 3 (März 1851) · page 14

    e»^ . D^M M Diener deS höchsten Gottes In Israel selbst drang daS sinnverwirrende Heidenthum ein; wie dunkeleS Gewässer strömte von den Höhen Asiens der Götterwahn nieder, mein kleines Ländchen, die heilige Pflanzung zu verheeren, welche Go…

  6. 1851-03-01 · Heft 3 (März 1851) · page 15

    der Verschattung. «3 chun übrigt, wozu das heutige Fest die israelitische Gesammtheit verpflichtet, und das lenke den Blick der Glaubensgemeinde heute in ernster Schlußbetrachtung 2. auf die Zukunft. — Denn sowie daS Unglück in das Herz jed…

  7. 1851-03-01 · Heft 3 (März 1851) · page 16

    «4 Das Fest fo ftohem und Vertrauensvollem Herzen auf dieser heiligen Stätte und sangen das nie verlernte Lied : " dvt< ew'ger Gott, tvTP'VIN Errette uns! O ew'ger Gott, ' ' 5U"NN'7^7! Laß eS gelingen!" Und der ew'ge Gott ließ es gelingen! …

  8. 1851-03-01 · Heft 3 (März 1851) · page 17

    der Derfchommss deines großen Schicksals alljährlich an diesem Feste dein Dasein, o Israel, und Jedem von uns sei es, ll^VV 82' ^2 als sei er selbst ans Aegypten befreit worden! — Und wie der Familienvater am Verschonungsfeste sich freuet f…

  9. 1851-03-01 · Heft 3 (März 1851) · page 18

    Das Fest der. Berschonuag. schirmen, fordert unS vor Allem die Gegenwart auf! Auch auf anderen. Gebieten mehren sich die Bekenner des Einen und einzigen Gottes, aber große Hindernisse haben sie zu überwinden, denn Neues wollen sie begründen…

  10. 1851-03-01 · Heft 3 (März 1851) · page 19

    10. Die Begrüßung des Frühlingsthaues. c^v) (Vorzutragen am ersten Tage des PesachfesteS vor dem Musaph - Gebete.) Laßt froh zum Herrn unS schauen. Schon weh'n die Lüfte lau; ES flieht des WinterS Grauen, Und grüßt des Himmels Blau; Bald we…

  11. 1851-03-01 · Heft 3 (März 1851) · page 20

    SS^-> ^z<;.^l^Di» «e>^ß«»»:5^7^. .-^ Doch auch im fremden Lande, Bon Feinden schwer bedroht, Umringt von Schmach und Schande Und tausendfachem Tod, War'S Gott, den ich erkannte Als Retter in der Roth: Der Blum' gleich auf der Au', Trank Trö…

  12. 1851-03-01 · Heft 3 (März 1851) · page 21

    RI. Gottesdienstliches. Sie Vottrsvienstordnung m der Hauptsynagoge zu Frankfurt aM. - . (Fortsetzung.) ' - ' ."^ '^'^ Wir kommen zu dem Morgengottesdienste der Sabbath¬ und Festtage. In diesem Gottesdienste haben die Gebete, nachdem im Lau…

  13. 1851-03-01 · Heft 3 (März 1851) · page 22

    …hen"? bis ^VsjeäAdde^-. Wir wissen, daß auch dies ein unnöthiger ' . ' Bestandteil des öffentlichen ßultuS ist und nach Maimonides >! undanderen Lehrern der Vorzeit eigentlich der HanSandacht angehört Doch find diese Benediktionen so schön, und ist e…

  14. 1851-03-01 · Heft 3 (März 1851) · page 23

    GötteSditnstliches^ Grundsätze des Talmuds: besser wenig mit Andacht, al5 viel ohne Andacht,^» ausgeschieden worden. ^) _ .Ms^nmatn" (die Seele alles Lebenden lobe Gott den Herrn) wird in deutscher Sprache vorgetragen. ,.5e»wcken ^ä" (Bewoh…

  15. 1851-03-01 · Heft 3 (März 1851) · page 24

    TotteSdlenstlicheS. Die „L«iMsi" (Gebet im engeren Sinne, worunter an Festtagen das Gebet der Siebenfprüche, anWerktagen das Gebet der Achtzehusprüche, verstanden wird, daher gewöhnlich „Sevemons-osrs" genannt), wird nur einmal gebetet, mit…

  16. 1851-04-01 · Heft 4 (April 1851) · page 1

    12. Predigt. Die drei Worte. (Gehalten in der Hauptsynagoge zu Frankfurt a. M. am ersten Tage des PesachfesteS 561!---1851.) Der Ewige und Einzige im Himmel und auf Erden sei mit euch jetzt und immerdar! Ihn lasset uns preisen am Festtage d…

  17. 1851-04-01 · Heft 4 (April 1851) · page 2

    74 Die drei Worte. indem er in Betreff der drei Worte dreimal die Frage aufwirft: TVMV^P weßhalb geschieht es? welche Bedeutung liegt den Worten zu Grunde? Er dringt also überall auf den Ursprung des Gebrauches, auf seine vernünftige Berech…

  18. 1851-04-01 · Heft 4 (April 1851) · page 3

    Die drei Worte. 75 wie religiösen Lebens? Trüb und traurig ist die Zeit; mit dunklen Fittigen überschatten uns die Feinde des Lichts; aber eine Zeit der Erlösung ist und bleibt sie dennoch, und heute an unserem Befreiungsfeste läßt sie drei…

  19. 1851-04-01 · Heft 4 (April 1851) · page 4

    7« DK Vrei Wortk - s/. 7 '..^ ^'/^ : Hingebung! si.^ - .^- . V^I'l« 1^N12d< NOS »Das VerschonungSopfer,welches ,IM VIVVN "^ere Väter genossen, als das heilige Haus "och stand, weßhalb geschah Dieses? es M-VWV?NV der Allheilige, gelobt sei E…

  20. 1851-04-01 · Heft 4 (April 1851) · page 5

    Die drei Worte. Herz hat M die Schmerzen Mld^ Kämpfe der Gesammcheit, der ißt fein Brod jetzt mit bitteren Kräutern, und er fühlt es ün teilnehmenden Herzen, daß die Zeit Hingebung, Aufopferung verlange, daß, wenn unsere heilige Religion, v…