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Der israelitische Volkslehrer · 1851-03-01 · Heft 3 (März 1851) · page 12

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
1 (1851)
Issue
Heft 3 (März 1851)
Date
1851-03-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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«6' H Das Fest ' . mich verschont, spricht Israel in Aegypten; und wie lange der Druck auch währte, der Tag der Erlösung kam dennoch, und der heutige Morgen, der Morgen der Freiheit, glich Jahrhunderte des Elends und der Knechtschaft aus. Da nahm der Herr die von den Menschen zu Boden Getretenen auf AdlerS Flügeln und brachte sie in seine Nähe; da zog Israel aus, NV*,"V2 mit erhobener Hand: der Leib frei, der Geist erlöst — "Als Israel zog aus Aegypten, Das HauS Jakobs aus fremdem Volk', Da ward Zuda sein Heiligthum. Israel sein Reich'. " Gott hat mich verschont, spricht Israel, in der Wüste. Vierzig Jahre mit Entbehrungen jeder Art kämpfend, erreichte ich, von Gott geführt, das verheißene Land der Vater, und wieder am Verschonungsfeste erblickte ich den Tag der Ruhe und Erholung — NdN V'N "Das Meer sah es und floh. Der Jordan wich zurück; Die Berge sprangen wie Widder, Die Hügel wie junge Lämmer'. Gott hat mich verschont, spricht Israel, in Palästina; rings von feindlichen Völkern umgeben, die mich „wie Bienen umschwärmten, wie verzehrendes Feuer" bedrohten, war eS der Herr, der mir den Sieg verschaffte — „Mein Sieg mein Saitensyiel ist Gott'. Cr ward zur Rettung mir'. - Gott hat mich verschont, spricht Israel, in Babylon; als Davids blühendes Reich vom nordischen Stürmer gebrochen war; als jede Hoffnung für immer in ewige Nacht versunken schien; als später Haman und Antiochus den Namen JSrael ganz austilgen wollten — PS »Da rief ich aus der Enge: Gott!" Und m der Freiheit gab mir Antwort Gott. Ist Sott mit vir. so furcht' ich nichts; Was kann ein Mensch mir thun! " Gott hat mich verschont, spricht Israel, in der Zerstreuung; fünfundzwanzig Jahrhunderte pilgere ich nun durch

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