Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 4 (April 1851)
- Date
- 1851-04-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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7« DK Vrei Wortk - s/. 7 '..^ ^'/^ : Hingebung! si.^ - .^- . V^I'l« 1^N12d< NOS »Das VerschonungSopfer,welches ,IM VIVVN "^ere Väter genossen, als das heilige Haus "och stand, weßhalb geschah Dieses? es M-VWV?NV der Allheilige, gelobt sei Er. d<1N Vl"!^,""! schonend vorüber ging an den Häusern :0NXV2 12^N12^ unserer Väter in Aegypten." Das Erste also, was der himmlische Erlöser den Israeliten zurief, war: opfert! Und tausendfach in der Geschichte Israels ertönte der Ruf: opfertlopfert! gebt euch hin für die Sache Gottes. Auch in unserer Zeit ertönt dieser Mahnruf. Je düsterer und niederschlagender in Religionsgemeinde und Vaterland die Verhältnisse sich gestalten, desto mehr Ausdauer, Opferumth, Hingebung verlangt die Zeit von dem Freunde der Religion, des Vaterlandes, der Menschheit. Das Opfermahl, was unsere Bäter verzehrtet,, war ein Lieb es mahl. Und ich lasse mir's nicht nehmen, unsere Zeit offenbart sich Dem, welcher ihre Stimme versteht, als eine Zeit der Liebe, der Annäherung, der Verbrüderung; und wenn Israel mit aller Treue und Hingebung seine heilige Lehre von dem allverbrüdernden Einen Weltenvatcr Nutert und bewahrt, dann hat es an dem großen Werke, das die Zeit vorbereitet, seinen großen Antheil. Diese Läuterung aber Verlangt Aufopferung, Hingebung, und daran eben fehlt es leider g<w sehr im jetzigen Israel, auf beiden Seiten! Unsere Neuen — um mich eines gewöhnlichen Ausdrucks zu bedienen — wollen KuH e hqben, das religiöse Leben soll ihnen keine Sorge machen; unser? Alten, auch sie wollen Ruhe haben, die religiöse Neugestaltung soll sie in keiner Gewohnheit stören. Das ist ja auf beiden Seiten der leibhaftige Eigennutz, der sich um den Andern ^m'cht kümmert und sein Stück Brod unbelästigt verzehren will! Ich sage euch aber, wer in dieser Zeit für die Leiden der ringenden Menschheit, des trauernden Vaterlandes, der zerrissenen ReligionSgemeinde ein Herz hat — und wer keins hat, der ist nicht Werth, Jsraelite, Bürger, Mensch zu sein — wer, sage ich, ein