Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 3 (März 1851)
- Date
- 1851-03-01
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/3129675-3129676-3129680--0080-3130217- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
TotteSdlenstlicheS. Die „L«iMsi" (Gebet im engeren Sinne, worunter an Festtagen das Gebet der Siebenfprüche, anWerktagen das Gebet der Achtzehusprüche, verstanden wird, daher gewöhnlich „Sevemons-osrs" genannt), wird nur einmal gebetet, mit Ausnahme von N"Nwovon an seiner Stelle. Daß . j^ne Wiederholung von Seiten des Vorbeters, - - - nachdem die Gemeinde sie verrichtet, einer der großen Schäden unserer öffentlichen GotteSdienstordnung ist, wird jedem Synagogenbesucher bekannt sein. *) Wir haben sie deßhalb als störend und überflüssig beseitigt. Der Vorbeter beginnt sogleich die laut, die Gemeinde betet in stiller Andacht mit, spricht jedoch an den betreffenden Stellen: karm'k nun;c., --^men, Xaäosev, Larven ^vdoä, Müoen, dann die Worte: tan Festtagen: O^'V 71^ ^5), und beim DanksegenSspruche Moäiin) bloS die drei Worte: DNZd!?, welche der Vorbeter wiederholt nnd fortfährt. — Beim egen ("P^Zh spricht die Gemeinde dreimal „^mvn." — Iu dem Abschnitte 7,^9 NQV^ bleibt die Stelle iZTM d^l weg, und der Vorbeter fügt an AZ^I sogleich die Worte: VlNZ - DaS „LtsIWI," (Lobgesang, Ps. 113-- 118. nur für Feste und Neumonde bestimmt), wird in folgender Weise vorgetragen: Ps. 113. 114. rezitirt vom Vorb. und Gem. „ 115. (iA Vers 1 —8, in stiller Andacht. » V. S—11^ rezitirt der Vorb. je den ersten Theil deS Verses, " die Gem. erwiedert dreimal: ^17^ „ 4Ä 13/ rez. v. Vorb. u. Gem. „116. B. 1 —ZI, in stiller Andacht. „ „ M 12— 117.2, rezit. v. Vorb. nnd Gem. «. 118.-^17, nnd Choral; die übrigen Verse von Vorb. und Gem. rezitirt. Die üblichen Doppelverse, ^ildt u. w., werden vom Vorbeter rezitirt und von der Gemeinde wiederholt. — Die Stellen und '5^7155 bleiben an gewissen Tagen herkömmlich weg. Schlußtaddisch deS ,>8c-vacnaritn"-Gebetes. - Vom Vorlesen aus der Thora x. ,e. im nächsten Hefte. lZortsehung folgt.) ») Wir werden im nächsten Hefte beim Musaph auf diesen Gegenstand »nd dessen nähere Begründung zurückkommen. IM. Zu verbessernder Druckfehler im zweiten Hefte. S. 44. in dem Gedichte „5ie Gleichstellung," Z. 4, muß heißen: Ich jauchzte, statt: 2H jauchz'.- --^«»»^-