Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 3 (März 1851)
- Date
- 1851-03-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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Das Fest der. Berschonuag. schirmen, fordert unS vor Allem die Gegenwart auf! Auch auf anderen. Gebieten mehren sich die Bekenner des Einen und einzigen Gottes, aber große Hindernisse haben sie zu überwinden, denn Neues wollen sie begründen. Wir, Israeliten, sind bei der Aufrechterhaltung der Lehre des Ewigen und Einzigen auf unserem eigensten Gebiete; nicht Neues haben wir festzustellen; Viertausend Jahre blicken heute am Verschonungsfeste warnend und begeisternd auf uns nieder. Was veraltet ist, das sind manche Hüllen, welche im Winter der Zeiten die künftige Blüthe gehütet haben, sie mögen schwinden, wie im Frühlinge die Hüllen springen und fallen, wenn die junge Knospe zun: Tageslichte durchbricht. Zu diesen vergänglichen Hüllen gehören aber nicht unsere Feste mit ihrem an die Natur, die ewig sich verjüngende Zeugin des allmächtigen Schöpfers, an die Geschichte, die ewige Berkünderin des allgerechten und allgütigen Regierers, an die Mose6lehre, die ewige Botschaften» des Emen Gottes an die einige Menschheit, erinnernden und ermahnenden, großen und weltgeschichtlichen Inhalt. Und so soll auch dieses Sreiheits- und Berschonungsfest von uns und unseren Kindern heilig begangen werden; und in die Zukunft hinein mit freudestrahlendem Auge blicken wir, und rufen den Völkern der Erde den Fcstgruß des begeisterten Sängers zu: " NN „Lobsinget dem Herrn, ihr Völker alle! Preist ihn im Bunde. Nationen! Denn mächtig über uns allen Waltet seine Gnade. Und die Wahrheit Gottes Wird besteh'» in Ewigkeit!" Halleluja.