Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 3 (März 1851)
- Date
- 1851-03-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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e»^ . D^M M Diener deS höchsten Gottes In Israel selbst drang daS sinnverwirrende Heidenthum ein; wie dunkeleS Gewässer strömte von den Höhen Asiens der Götterwahn nieder, mein kleines Ländchen, die heilige Pflanzung zu verheeren, welche Gott angelegt. Da traten die Propheten dem einreissende Verderben kühn entgegen, und den künftigen Sieg der reinen Gotteslehre laut verkündigend, riefen sie aus: "Von Sonnenaufgang bis zum Niedergang -----------Wrd einst gerühmt deS Ew'geu Namen!" — Hohe, heilige Verkündigung, du wirst in Erfüllung gehen! An dem Brunnen Jakobs tränken bereits unzählige Völker ihre Heerde»; aus Israels Garten haben beflügelte Geister den Saameu in alle Länder der Erde getragen. Sehet, wie es überall grünt und"AHr-ün1>^u^ 6.) Hat sich auch mancher Unkrautsaamen mit eingeschlichen, der edlere Saamen ist mein, mein auf ewig!" — So jubelt heute die Lehre des einzigen Gottes! Israeliten, welch' ein erhebendes Bewußtsein für uns, wenn wir heute, an dem erhabenen Feste, das einst unserer religiösen Gemeinschaft die Entstehung gab, zurückblicken auf die Jahrtausende, die hinter uns liegen, und uns sagen können, wir haben nicht umsonst gewirkt! unser Kampf war kein vergeblicher! Wir haben für das höchste Gut der Menschheit, für die religiöse Wahrheit, unser Dasein eingesetzt, und wir wurden gerettet durch die Religion, und die Religion werde gerettet durch uns, und beide wurden wir gerettet und erhalten durch den himmlischen Verschoner, vor dem wir uns heute neigen und beugen, und uns erhebend das heilige Lied einstimmen: ^HN Danket dem Herrn, denn er ist gütig. Ewig währet seine Gnade!« — Doch eS ist nicht genug. Israeliten, daß wir der Vergangenheit heute gedenken, daß wir uns am VerschonungSfeste der Freiheit freuen, die unsere Lehre dem Menschengeisie gebracht, der Blüthen und Früchte, womit sie den Erdengarten bereichert, wir müssen auch heute beherzigen, was uns noch zu *) «- 1»Un»t z. St. : xvH-n d^X ONX