Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 4 (April 1851)
- Date
- 1851-04-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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12. Predigt. Die drei Worte. (Gehalten in der Hauptsynagoge zu Frankfurt a. M. am ersten Tage des PesachfesteS 561!---1851.) Der Ewige und Einzige im Himmel und auf Erden sei mit euch jetzt und immerdar! Ihn lasset uns preisen am Festtage durch das Wort und am Werktage durch die That, und sein heiliger Name werde gefeiert durch unseren Dienst in JSrael und in der gesammten Menschheit, von nun an bis in Ewigkeit. Halleluja. „. Wir lesen, a. Z., in jenem für den Vorabend dieses Festes bestimmten Vortrage (Haxaöa) am Schlüsse die folgenden Worte: N!?2 INN ^8^122 PI Unser Meister Gamaliel sprach: wer diese NV^V tt^L? Worte am PesachfelZe nicht ausspricht, der hat seine Pflicht nicht erfüllt, sie hei- ,s^0^ ße„.. p^en^l^^Ularo^VerschonungS- N^Q ^1OS 1?^ opfer. ungesäuertes Brod, bittere :*MM Kräuter. Die Erklärer der „Hagada" nehmen Anstand an den Worten deS Weisen aus der Vorzeit. Warum hat Derjenige seine religiöse Obliegenheit nicht erfüllt, der diese drei Worte nicht ausspricht?—Daß aber dieses „amar« nicht ein bloßes Aussprechen, sondern ein Beherzigen der drei Worte bedeutet, versteht sich von selbst, und wird noch klarer durch die Fortsetzung jener Stelle, in welcher der Weise sich selbst erklärt, 7