Mannheim
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  1. 1851-11-01 · Heft 11 (November 1851) · page 14

    258 Ueber die Verhältnisse auS ihrem eigenen SZckel die Sorge übernehmen mußten. Darf eS unS unter dergleichen Verhältnissen noch wundern, wenn mehrere solche Familienväter sich einen hergelaufenen s. g. ekur als Reiigisnslehrer für ihre Ki…

  2. 1851-11-01 · Heft 11 (November 1851) · page 15

    israelitischer Religionslehrer. 259 den Ausgaben für den gesammten Kultus, gerecht und billig. Denn wenn man auch bei den Staatssteuern — insolange nicht eine allgemeine Einkommensteuer, sondern, außer der Grund- und Gebäudesteuer, die auch…

  3. 1851-11-01 · Heft 11 (November 1851) · page 16

    26V Uever die Verhältnisse noch mehr in Anspruch genommen werden. Im Gegentheile, wir beabsichtigen durch unsere Vorschläge über eine etwaige Schätz.ungssteuer für iSrael. Kapitalisten zugleich neue Zuflüsse für die israel. Knltuskasse zu e…

  4. 1851-11-01 · Heft 11 (November 1851) · page 17

    israelitischer Religionslehrer. 26t der bis t843 üblich gewesenen Schatzungssteuer herangezogen würden—auch die Besoldungen der israel. Religionslehrer aus einer allgemeinen Zentralkultuskasse fließen. Um jedoch die von dem hohen Staatsmini…

  5. 1851-11-01 · Heft 11 (November 1851) · page 18

    262 >Lerhälwisse israelitischer ReligionStehrer. iSrael. Filialschulen. Wir empfehlen daher unsere obigen Vorschläge Allen, die ein Interesse daran haben, zur nachdrücklichen Förderung 5) Der hier zuletzt angeregte Gegenstand ist gewiß von …

  6. 1851-11-01 · Heft 11 (November 1851) · page 19

    Israelitisches Schulwesen. 2S3 mcht nur von dem Genüsse der politischen und Gemeindebürgerrechte ausgeschlossen war, sondern nicht einmal ordentliche Gewerbe treiben durfte: Israel ist nunmehr in die große Staatenfamilie in fast allen europ…

  7. 1851-11-01 · Heft 11 (November 1851) · page 20

    264 . Israelitisches Schulwesen. wurde: „ihr sollt mir sein ein Reich von Priestern und ein heilig Volk" (das. 19, 6); und noch gilt uns das letzte Wort des letzten der Propheten: „gedenket der Lehre Mofis, meines Knechtes dem ich am Horeb …

  8. 1851-11-01 · Heft 11 (November 1851) · page 21

    ISraeUtische? Schuweftn 26S wenn auch die Gebete gehörig übersetzt und erklärt werden, wie dieß in den meisten' israelitischen Schulen geschieht, — sondern sie erhalten am Faden der biblischen Geschichte nach und nach auch Aufschluß über di…

  9. 1851-11-01 · Heft 11 (November 1851) · page 22

    Israelitisches Schulwesen. sebe! rosek« gegen daS Haupt angelegt wird; und Einer unsrer Weisen bekanntlich vor allen übrigen Eigenschaften dem guten Herzen des Vorzug ertheilt (Spr. d. Vät. II, 9). Doch kehren wir wieder zu unserm Gegenstan…

  10. 1851-12-01 · Heft 12 (Dezember 1851) · page 1

    «. Die Aufgabe des israelitischen Handwerkers, ' , > ' . I! seinem Handwerke und den Menschen gegenüber. Vortra g, gehalten im Tempel der israel. Gemeinde zu Wien*) am 17. August 18S1, W^^'S)^ von Prediger G. Wolf. Meine jungen Freunde! Wo …

  11. 1851-12-01 · Heft 12 (Dezember 1851) · page 2

    ZZy Dl> Aufgabe des israelitischen Handwerkers, v. Dte^ Thaten, dieser wahre Durst, Etwa« zu vollbringen, liegt in jedem Menschen, wenn auch der Träge ihm nicht durch entsprechende Thatigkeit genüge leistet. Fraget selbst diejenigen unter E…

  12. 1851-12-01 · Heft 12 (Dezember 1851) · page 3

    .ftinem-Handwerke und den Menschen gegenüber. 27l liten noch neuen Gebiete der gewerblichen Thätigkeit auszeichne und hervorthue. .Darum sollet Ihr Euch das genauste Verständniß von dem Kleinsten wie yon dem Größten verschaffen! ES gibt da …

  13. 1851-12-01 · Heft 12 (Dezember 1851) · page 4

    272 Dke Aufgabe des israelitischen Handwerkers, doch alles vergebens! es ward zeitlebens kein Schwan aus ihm! — Würdet Ihr eS nicht lächerlich finden, wenn ein Sind eine Marmorsaule wegschaffen wollte? Oder umgekehrt, wenn Jemand mit kräfti…

  14. 1851-12-01 · Heft 12 (Dezember 1851) · page 5

    feinem Handwerke und den Menschen gegenüber. 273 ständnlß in den feuchten Boden die eine, und in den trockenen Boden die andere Frucht pflanzen. So soll auch der Handwerker nicht bei dem Einen stehen bleiben, sondern sich auch mit dem Gebie…

  15. 1851-12-01 · Heft 12 (Dezember 1851) · page 6

    274 " Die Aufgabe des israelitischen Handwerkers^ aber außerdem auch Mensches, und wollet in der großen menschlichen Gesellschaft leben; auch dieser gegenüber gilt es, eine heilige Aufgabe zu erfüllen!.— / Dem Menschen ist die menschliche G…

  16. 1851-12-01 · Heft 12 (Dezember 1851) · page 7

    seinem Hasdwerke und den Menschen gegenüber. 275 in der menschlichen Gesellschaft einen Platz angewiesen zu bekommen, auf dem er sich behaupte! -- Doch sehet Ihr: nicht die Menschen sind es, die uns den Platz anweisen, sondern wir"selbst. E…

  17. 1851-12-01 · Heft 12 (Dezember 1851) · page 8

    2?K - Die Aufgabe des israelitischen Handwerker» «. So wie der Gedanke an Gott uns vor allem Schlechten bewahrt; wie Ihr es da oben in unserem Tempel aufgezeichnet findttVnM^^ habe Gott stets vor Augen, ViQtz darum wanke, darum falle ich ni…

  18. 1851-12-01 · Heft 12 (Dezember 1851) · page 9

    TS. Die Aufgabe des israelitischen Handwerkers, seiner Familie gegenüber. Vortrag, gehalten im israelitischen Tempel z» Wie»,am 24. August l8St^ ('«"-M NM 'S) von Prediger G. Wolf. AuS vollem Herzen begrüße ich Euch heute mit den Worten aus…

  19. 1851-12-01 · Heft 12 (Dezember 1851) · page 10

    Mg Die Aufgabe des israelitische» Handwerkers, Wahrlich, konnte eS geschehen, daß in einem Augenblicke alle die Bücher verschwänden, die vorhanden find, aus denen die Menschen Weisheit und Erkenntniß schöpfen, und mit ihnen das Buch der Büc…

  20. 1851-12-01 · Heft 12 (Dezember 1851) · page 11

    'Klmilie gegenüber. soll. Was ist es nun, das zunächst diesen heilsamen und förderlichen Einfluß auf den Menschen übt? Es ist die Familie. Die Familie ist eS, in deren Kreis der Mensch leiblich und geistig vom Niederen zum Höheren erzogen w…