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Der israelitische Volkslehrer · 1851-11-01 · Heft 11 (November 1851) · page 22

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
1 (1851)
Issue
Heft 11 (November 1851)
Date
1851-11-01
Page
– (sequence 22)
Language
German
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Israelitisches Schulwesen. sebe! rosek« gegen daS Haupt angelegt wird; und Einer unsrer Weisen bekanntlich vor allen übrigen Eigenschaften dem guten Herzen des Vorzug ertheilt (Spr. d. Vät. II, 9). Doch kehren wir wieder zu unserm Gegenstande zurück. Nachdem die „SiSra", mit ihren geschichtlichen Momenten und abzuleitenden ReligionSwahrheiten, chrem Hauptinhalte nach in deutscher Sprache durchgenommen ist, werden die Kleineren durch irgend eine Schreibäbung beschäftigt, den Größeren hingegen, je nachdem eS die Zeit erlaubt, ein größerer oder kleinerer Theil des Wochenabschnütes, am häufigsten die erste Parafchay, in hebräischer Sprache mit deutscher Übersetzung, nach der Hamiltonischen Methode, vorgetragen, was sie dann, nach vorgängiger mündlicher Nebung, als Selbstbeschästigung schriftlich wieder zu geben haben, wobei, wenn auf Calligraphie und Orthographie gehörig gesehen wird, mehrere Fächer miteinander verbunden werden, nach dem pädagogischen Grundsatze: „weise die Vielheit auf die Einheit zurück." Dieses Geschäft wird in noch einigen andern Morgenstunden der Woche wiederholt und ergänzt. Auf diese Weise kann eS nicht fehlen, daß die unmündigen Kinder Israels, allmählig und stätig fortschreitend, zur Mündigkeit in ihrer Religion gelangen, und wenn nur einigermaßen von Haus und Synagoge mitgewirkt wird,die Befähigung erhalten, ihre ursprüngliche Bestimmung zu behaupten, Träger und Aufbewahrer der göttlichen Lehre zu sein, und als solche vor den Augen der übrigen Erdbewohner in Heiligkeit und Gerechtigkeit die Trefflichkeit jeuer Lehre zu bewähren. Und sieht der Lehrer sein Werk auch nicht immer sogleich gelingen; werden ihm dabei zuweilen auch noch so viele Hindernisse von Außen bereitet, ja, muß er nicht selten Undank und Berkeunung als Lohn hinnehmen: so vergesse er nicht, daß der Gott JakobS in seiner Hilfe ist, und daß eS auch von ihm heißt: NlvA N^^QN TP^V d5"7 ' Du hast nicht die Aufgabe, das Werk ' t / .^I' allein zu vollenden, doch auch nicht die TS^N? 7?VN2 - Hd? 87? F„iheLt. dich davon loszusagen. Uns er-??yS 9?? wäge dabei, daß der Lohn ver Redlichftre- —" ' beubm in der besseren Zukunft liegt!" " - - <Spr. d. Vät. II, IS.)

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