Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 12 (Dezember 1851)
- Date
- 1851-12-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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«. Die Aufgabe des israelitischen Handwerkers, ' , > ' . I! seinem Handwerke und den Menschen gegenüber. Vortra g, gehalten im Tempel der israel. Gemeinde zu Wien*) am 17. August 18S1, W^^'S)^ von Prediger G. Wolf. Meine jungen Freunde! Wo Leben ist, da muß Offenbarung der Kraft sein; wo alles stille und ruhig ist, nichts sich regt und bewegt, da ist der Tod. Ob nun Einer wirklich im Grabe ruht, oder auf Erden als Schatten berumschleicht — wer auf Erden ist, ohne mehr als Schatten zu sein, der nichts nützt oder schadet, der ist todt. — Gott, der Herr, in seiner Macht und Gewalt schuf darum die Welt, daß sie ihn loben und preisen und die Lebensthätigkeit sich offenbaren soll. Mit Entstehung der Welt ward auch die wahre Herrlichkeit Gottes; denn wo Leben ist, da wird Gott gepriesen; wie es der Sanger der Psalmen ausspricht; „Die Todten loben dich nicht, die im Staube schlummern rühmen dich nicht; wir aber loben und preisen dich unser Ledenlang." (Ps. US, 17.18.) *) Neb«? die Bedeutung dieses und des folgenden Vortrags lassen wir den geehrten Verfasser in einem Briefe an den Herausgeber selbst reden. Er schreibt: .es dürfte Ihnen wohl bekannt sein, daß seit einiger Zeit hier ein Sonutagsgottesdieust für israelitisch? Handwerker bestehet, bei welchem ich von Seiten der hiesigen Herren Vertreter angestellt bin. die ErHorten (ermahueudeuVorträge)abzuhalten.—Dieser Gottesdienst hatte ursprunglich