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… geliefert. — Ein ferneres erfreuliches Ereignis; in unserer Gelehrtcnwelt bildet die Berufung des Hrn. D. Valentin von Breslau zun; Professor der Physiologie au die Hochschule zu Bern. Dieser höchst talentvolle junge Mann von kaum 27 Jahren hat i…
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…g liegen mir vor, und beweisen, dich es dem neuen Obetrabbiner der Diöcese Crefeld Ernst ist in seinem Wirken. Auch von Breslau aus verlautet, daß das vor 7 Zähren Neu erbaute höchst geschmackvolle Gotteshausdas durch Ordüüng und Ruhe während des …
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Nachrichten. 159 m- Armenwesen ausgesetzt hat; von dem Fürsten A. Sulkvwski, der eine Forderung von 1040 Thlr. an die Synagoge zu Lissa der dortigen Gemeinde erlassen hat, unter der Bedingung, daß die Summe für das Schulwesen, namentlich fü…
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…sen (vgl. Museum, Blätter für bildende Künste 1836 Nr. 19), und die Zucrkennung des Preises erfolgt Ende Octobers.— Von Breslau aus erfahre ich soeben noch Mancherlei, wovon ich Ihnen jedoch blos soviel mittheile, daß ein Herr Candidat M. Brück, d…
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Abhandlung en. I. Die Judenhekt und das Iudenthum. Bedenken eines Laien. Wie freuet sich nicht ein Jeder, der es ernstlich und redlich meint mit dem wahren Wohle seiner Glaubensgenossen, über die raschen neuen Fortschritte, welche die letzt…
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162 I. Die Jndenheit und das Judenthnm. kräftige und heilsame Anregung, Mitwirkung und Untersuchung zur Herbeiführung dieser Erfolge von Seiten mancher Staaten geleugnet werden soll und kann; so sehr sie auch zu einer durchgreifenden, über …
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Bedenken eines Laien. 163 mit ihren Fesseln ferner umstricken. Es bedarf hier kaum eines Blickes auf die schönen Kräfte, welche in allen Gebieten des Wissens erstarkt sind, auf die Leistungen, welche in jeder Beziehung von Deutschen jüdisch…
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164 I. Die Iudenheit und das Jndenthnm. bürgerlichen Ansichten, von welchen sie im Allgemeinen durchdrungen sind, mögen diese auch zuweilen, mit Denkmälern der Vergangenheit, welche sie religuienmäßig verehren, mit Aeußerlichkeiten, welche …
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Bedenken eines Laien. 163 Judenheit zu verbreiten, da ja derselbe für gut genug betrachtet wird, daß, wenn er auch »»geändert bliebe, die bürgerliche Gleichstellung — das wichtigste Ziel — zu erfolgen habe, wodurch man eine jede innere Gest…
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166 I. Die Judenheit und das Judenthum. thum altes Bestehende und Herkömmliche verstanden; immer noch gilt als sein Symbol der Schulchan aruch mit seinen noch nicht befriedigten Cvmmentarien und Supercommentarien, und eine Abweichung hievon…
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I«7 Bedenken eines Laien. Zustimmung, wenigstens Ausgleichung mit den älteren Autoritäten buhlt. Diese Nothwendigkeit einer durchgreifenden Reinigung und einer Feststellung des wahren Judenthums entgeht nun freilich vielen Verständigen und …
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168 I. Die Judenheit und das Judenthum. und Unterlassung derselben mit seiner ganzen religiösen Überzeugung in Einklang zu bringen. Sey es daher, wie es wolle, mögen die Rabbiner über den Mangel an einem rückhaltlosen Aussprechen ihrer reli…
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Bedenken eines Laien. 169 Fortgeschrittenen die Ansicht haben, daß sie sich innerlich, aber nicht öffentlich, also in höchst zweideutiger Weise von ihrem eigentlichen Religionsbekenntnisse losgesagt haben. — Es ist nun allerdings wahr, daß …
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170 I. Die Judenheit und das Judenthum. Geiste des Judenthums und Zeitgemäßheit zu prüfen ist. Dieß ist der Schritt, zu welchem die Zeit drangt; dieß der Schritt, welcher das Judenthum wahrhaft fördern könnte. Es ist nicht mehr an der Zeit,…
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Bedenken eines Laien. 171 aussprechen und zu diesen sorgfältigern Untersuchungen anregen. Der Zwiespalt ist vorhanden; besser, er trete offen und im Zusammenhänge hervor, als in einzelnen Acten der Individuen; besser, er werde zu gründliche…
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172 II. Beiträge zur Beurtheiluug des Thalmnds. nie in der Mischnah vorkommt und gewöhnlich oon den Amoraim, für welche die Quelle der Tradition jedenfalls schon versiegt war, da angewendet wird, wo sie eine anerkannte Gesehbestimmung nicht…
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II. Beiträge zur Beurtheilung des Thalnmds. 173 der Thalmud, daß die fünf Hauptregeln beim rituellen Schlachten Gemara sein müssen, weil man sie nicht aus dem Texte des Pentateuchs herleiten kann. Merkwürdig ist es, daß auch Maimonides dies…
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…kein Prophet irgen deine neue Gesetzbestkmmung, als ihm geoffmbart, zu verkünden berechtigt war. Merkwürdig ist es, daß Raschi die meisten der hier unter der Benennung Gemara aufgezählten Gesetzbestimmungen geradezu für traditionell erklärt, Maim…
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…ere, daß er aus der Schrift hergeleitet werde. Wieder ein Beweis gegen die an sich so sehr einleuchtende Behauptung des Maimonides, daß über traditionelle Bestimmungen keine Contrvverse Statt haben könne. 2) Kherithoth 6, b sagt R. Iochanan, Gott hab…
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176 II. Beiträge zur Beurtheilung des Thalmnds. tische Wichtigkeit hätte. Jedoch gibt es auch noch eine sehr zahlreiche Kategorie thalmudischer Entscheidungen, die man für traditionell zn halten pflegt, und die sich über alle Verhältnisse d…