Mannheim
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  1. 1836-01-01 · Heft 2 · p. Seite 409 · Baiern, Israelitische Kreisversammlungen [Nachricht]

    409 Na ch r ich t e n. scn an die Aufhebung des durch Napoleon 16M eingeführten, in Frankreich selbst längst aufgehobenen, in den deutschen Rheinprovinzen Baicrns, wie Hessens und Preußens, auf unbestimmte Zeit verlängerten Edictes, das nam…

  2. 1836-01-01 · Heft 2 · p. Seite 410 · Baiern, Israelitische Kreisversammlungen [Nachricht]

    410 Nachrichten. den Juden nicht den gleichen Tag der wöchentlichen Feier zu haben, dieselbe auf den Sonntag verlegte: beachtet man dabei gar nicht, wie schwer es einer Glaubensgemeinde sein muß, der andern geradezu in einem wichtigen Punkt…

  3. 1836-01-01 · Heft 2 · p. Seite 411 · Baiern, Israelitische Kreisversammlungen [Nachricht]

    …m ihren Anfang am 25. Jan. unter dem Vorsitze des Negierungscommissärs v. v. Moy. Der Kreis hat nur zwei Rabbiner, Hrn. Abraham Bing in Würzburg und Hrn. Neuburger in Aschaffenburg; um jedoch die Anzahl der geistlichen Mitglieder nicht in einer zu unve…

  4. 1836-01-01 · Heft 2 · p. Seite 412 · Baiern, Israelitische Kreisversammlungen [Nachricht]

    412 Nachri ch t e Nl. Im Ganzen aber heißt es, sei die Entscheidung der religiösen Fragen der zu berufenden Generalversammlung, die in München abgehalten werden soll, überlassen morden. Mit größerer Ausführlichkeit hingegen ist die Frage üb…

  5. 1836-01-01 · Heft 2 · p. Seite 413 · Baiern, Israelitische Kreisversammlungen [Nachricht]

    Na ch r tchte n. 413 auch nicht wissenschaftlich gebildete Männer, die aber vollkommen in thalmudisch-thevlogischer Hinsicht tüchtig seien zn Oberrabbinern gewählt werden könnten, oder daß nur der Dirigirende nnter den dreien wissenschaftli…

  6. 1836-01-01 · Heft 2 · p. Seite 414 · Baiern, Israelitische Kreisversammlungen [Nachricht]

    414 Nachrichten. tragene mit allscitigcr Einstimmung durch, während jedoch Me hrcs der Generalversammlung überlassen blieb, weil sich die Kreisversammlung nicht für befrigt hielt, eine entscheidende Sprache zu führen. So soll mm die Aufhebu…

  7. 1836-01-01 · Heft 2 · p. Seite 415 · Baiern, Israelitische Kreisversammlungen [Nachricht]

    Na ch r i ch t e « 415 so daß das Leben weder von der Idee des Zndcnthums entblößt werde, noch in geist- und herzlosen Fvrmdienst versinke! Nachschrift. — Die Speierer Zeitung meldet, daß die Sitzungen der Deputaten aus dem Nheinkreise den …

  8. 1836-01-01 · Heft 2 · p. Seite 416 · Berichtigungen [Nachricht]

    416 Rachti ch t e «. i Dem Zusender des Briefes von Frankfurt, 18. März mit der Unterschrift; „N. iV. Mitglied des hiesigen Nabbineramtes", diene zür Nachricht, daß wenigstens die Redaction die Namen der Herren Berichterstatter kennen muß, …

  9. 1836-01-01 · Heft 3 · p. Seite 417 · Vertrautes Schreiben an einen Rabbi

    I. AbhandLungen. Vertrautes Schreiben an einen Rabbi. (Erste Hälfte.) Sie wollen wissen, mein Verehrter, welchen Eindruck jene in meiner Nähe erschienenen „Briefe über Judenthum"*) auf mich gemacht haben? Wenn ich keinesweges den Adel und d…

  10. 1836-01-01 · Heft 3 · p. Seite 418 · Vertrautes Schreiben an einen Rabbi

    …chriften einnimmt, oder liegt es an dem arroganten Tone, der in dem Büchlein herrscht, als hätte vor dem Verfasser kein Maimonides und kein Mendelssohn das Judenthum riEig aufgefaßt; oder sind es die vielen mystischkabbalistischen Gesetzdeutungen, di…

  11. 1836-01-01 · Heft 3 · p. Seite 419 · Vertrautes Schreiben an einen Rabbi

    an einen Rabbi. 419 seligkeit das Judenthum seine Bekenner führt) da von jeher Elend und Sklaverei ihr Loos war?" (S. 2). Von jeher? Hat Israel denn keine glücklichen Lage gesehen? Sind alle Blätter in seiner Geschichte mit Blut und Thränen…

  12. 1836-01-01 · Heft 3 · p. Seite 420 · Vertrautes Schreiben an einen Rabbi

    …s unbekannt geblieben, die trotz ihrer strengen Religiösität zu den Koriphäen der Wissenschaften gehörten? Waren unsere Maimonides', unsre Ebn Esra's, unsre Alb o's — waren Männer, wie Iehuda H a l e v i, wie Moses Arama, Männer, wie Don Vidal, wie A…

  13. 1836-01-01 · Heft 3 · p. Seite 421 · Vertrautes Schreiben an einen Rabbi

    421 an einen Rabbi» genossen nicht sogleich beipflichten. Der Pentateuch allein ist das Judenthum nicht. Als ein umsichtiger Thalmus dist, die Zeit und deren Forderung besser würdigend als viele unserer alten und neueren Rabbinen, über Jude…

  14. 1836-01-01 · Heft 3 · p. Seite 422 · Vertrautes Schreiben an einen Rabbi

    422 I» Vertrautes Schreiben Ehe wir aber den Pentateuch öffnen, räth der Vrfr., müssen wir überlegen, wie man ihn lesen soll. "Als Juden wollen wir die Bibel lesen, d. h. als ein Buch, uns von Gott gereicht," (i. s. als Menschen, die die Sc…

  15. 1836-01-01 · Heft 3 · p. Seite 423 · Vertrautes Schreiben an einen Rabbi

    ; an einen Rabbi. 423 storische dürfen die Gesetze (S. 8.) symbolisch z aufgefaßt werden. Dagegen hat sich der Gesetzgeber selbst deutlich genug ausgesprochen und verwahrt (Deut. 29, 28 U. 30, 11 —14). Also gerade wenn wir die Thorah „als J…

  16. 1836-01-01 · Heft 3 · p. Seite 424 · Vertrautes Schreiben an einen Rabbi

    424 I. Vertrautes Schreiben der 9/ und die erste der 10. Seite einnimmt, schon drei Male und kann immer den Sinn uoch nicht finden. Hören Sie! „Nicht wahr, mein Benjamin! Jissroeil (i. s. Israel) wollen wir kennen lernen, lernen Inhalt und …

  17. 1836-01-01 · Heft 3 · p. Seite 425 · Vertrautes Schreiben an einen Rabbi

    an einen Rabbi. 425 zublicken sich nicht scheuet. Sie müssen sich erst durch die Dornenhecken der neun ersten Briefe durchquälen, dann wird Ihnen das Räthsel gelöst. Aus der Genesis wird Ihnen sowohl die Geognosis (S. 10 — 16) als auch , di…

  18. 1836-01-01 · Heft 3 · p. Seite 426 · Vertrautes Schreiben an einen Rabbi

    …ergiß nicht alles, was er dir läßt — reifen; eine schielende Erläuterung giebt er von dem Worte Wohl dürfte man dem Ben Usiel zurufen: vOIMri Nr)-- "1^ Das Wort (S. 21) übersetzt der Vrf.: der gesunknc Mensch. Will uns der fromme Ben Usiel etwa …

  19. 1836-01-01 · Heft 3 · p. Seite 427 · Vertrautes Schreiben an einen Rabbi

    …htes sollen die— bezeichnen (S. 29). Aber die Bibel nennt diese Ne ph ilim gerade „Männer von Namen "OVN Nein, nein Ben Usiel, '.17 ^2« S. 42 behauptet der Vrf:: keine andere Sünde war in Israels Nativnalleben begangen worden, als die, die auch …

  20. 1836-01-01 · Heft 3 · p. Seite 428 · Vertrautes Schreiben an einen Rabbi

    428 I. Vertrautes Schreiben fenen Fragen des fragfertigen Benjamin (Ben Oni) sollen ihre Erledigung finden. „Meinen flüchtigen Pinselstrichen (schreiben Theologen mit dem Pinsel?) ist es gelungen, schreibt Naphtali an seinen, noch vor Kurze…