Mannheim
Compact Memory
1,511 pages · page 52Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
335
191819271937
  1. 1935-06-01 · Heft 4 (Juni 1935) · page 31

    Arbeit, es kommt mit David Wolffsohns Unterstützung zur Bank-Gründung — wie schnell ist auch der treue „Dade" vergessen —, er kommt in Berührung mit Politikern und Herrschern, er fährt nach Rußland, macht die Palästinareise. Er wendet sich …

  2. 1935-06-01 · Heft 4 (Juni 1935) · page 32

    dessen neuen Lebenswillen und seine Besinnung auf die eigene Kraft zur wichtigsten Voraussetzung haben, Rückkehr der Juden zum jüdischen Boden ist daher die Forderung des Dichters, die er besonders eindringlich und schön in den Gedichten „H…

  3. 1935-06-01 · Heft 4 (Juni 1935) · page 33

    „Kibbusch", Eroberung durch Aufbau. (Hechaluz, Berlin, Februar 1935, 107 Seiten, 50 Pf.) Es kann immer wieder festgestellt werden, daß die Bücher und Schriften des Hechaluz — es gibt außer ihnen, abgesehen von den wenigen Werken der Privatv…

  4. 1935-06-01 · Heft 4 (Juni 1935) · page 34

    …ter. Aus dem KJV. sind ausgetreten: Dr Paul Bonem, Jerusalem / Emmerich Kaatz, Tel Alon/ Moses Rachmilewitz, Jerusalem/ Hermann Struck, Tel Aviv,« Dr. Rudolf Spiewkowski, Berlin. Sein Austrittsgesudh zurückgezogen bat: Dr, Alfred Haas, Haifa. Aus dem KJV…

  5. 1935-06-01 · Heft 4 (Juni 1935) · page 35

    Tapetenfabrik Emil Liepmann Berlin NW 87 gegründet 1884 Siemensstr. 15 Erstklassige Qualität Niedrige Preise Einzelverkauf: Berlin NW 87, Siemensstr. 15, am Stadtbahnhof Beusselstr. Telefon: 0 5 Hansa 1583 Fremdenpension Wir haben die B E R…

  6. 1935-07-01 · Heft 5-6 (Juli 1935) · page 1

    3. JAHRGANG , JULI/AUGUST 1935 * HEFT 5/6 DER JODISCHE WILLE ZEITSCHRIFT DES KARTELLS «JÜDISCHER VERBINDUNGEN E.V. # HERAUSGEGEBEN VOM PRÄSIDIUM DES K. J. V. IN BERLIN CHARLOTTENBURG 2, BLEIBTREUSTR.50 TELEFON: Cl STEINPLATZ 4736

  7. 1935-07-01 · Heft 5-6 (Juli 1935) · page 2

    Inhalt Seite Das religiöse Problem im Zionismus von Bbr. Alfred Jospe....... . 127 Zur Bildungssituation der jüdischen Jugend von Dr. Paul Eppstein.......134 Entstehung und Entwicklung des …

  8. 1935-07-01 · Heft 5-6 (Juli 1935) · page 3

    DER JÜDISCHE WILLE ZEITSCHRIFT DES KARTELLS JÜDISCHER VERBINDUNGEN Die im J.W. abgedruckten Beiträge sind, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes gesagt ist, als persönliche Meinungsäußerung des Verfassers anzusehen. Der »Jüdische Wille« i…

  9. 1935-07-01 · Heft 5-6 (Juli 1935) · page 4

    …üdischen Zeremonialformen, die als nationale Rudimente beanstandet wurden, zwischen dem berühmten Vertreter der Reform, Abraham Geiger, und dem auf mittlerer Linie stehenden Leopold Zunz. Geiger forderte die Abschaffung der Beschneidung, der Kaschruth un…

  10. 1935-07-01 · Heft 5-6 (Juli 1935) · page 5

    …ion und ohne Auseinandersetzung mit dem durch die Geschichte geprägten jüdischen Lebensstil. II. Aus diesem Geist kommt Theodor Herzl. Er ist ein Kind des 19. Jahrhunderts mit seinem Feiertagsjudentum und seiner Verdünnung der jüdischen Substanz. Darum …

  11. 1935-07-01 · Heft 5-6 (Juli 1935) · page 6

    …der Tradition die Grundlage für ein neues Leben. Und so lehrt einer der bedeutendsten Vertreter der radikalen Richtung, Jehuda Leib Gordon, daß das Leben mit der Religion ein großer Irrtum sei, Sie gibt dem Schicksal einen metaphysischen Sinn und betrachtet …

  12. 1935-07-01 · Heft 5-6 (Juli 1935) · page 7

    Die jüdische Bevölkerung bis zur zionistischen Einwanderung war streng religiös* In den alten Kolonien steht die Synagoge im Mittelpunkt der Siedlung. Erst die zionistische Einwanderung brachte, besonders von der 2. Alijah ab, die Ungläubig…

  13. 1935-07-01 · Heft 5-6 (Juli 1935) · page 8

    es im Leben des jüdischen Menschen kein „Adiaphoron" gibt, keinen Augenblick, in dem er der Forderung Gottes indifferent gegenüber stehen könnte. Der Jude geht nicht unter dem Signum einer selbstbewußten Volksgenialität durch die Geschichte…

  14. 1935-07-01 · Heft 5-6 (Juli 1935) · page 9

    …lässige Kriterium einer jüdischen ,.Kultur" der Zukunft ist die religiöse Forderung (wenn auch der Vulgärzionismus, wie Franz Rosenzweig ihn genannt hat, die Dringlichkeit dieser Auseinandersetzung nicht wird anerkennen wollen). Der Nationalismus hat das h…

  15. 1935-07-01 · Heft 5-6 (Juli 1935) · page 10

    unserer Ueberlieferung. In ihr knüpft der Mensch an die Tradition an* Im jedem Wort steckt die Wucht eines Zitats, und die ganze tausendjährige Geschichte wird in ihm lebendig. Das Traditionsgut, Bibel und Gebet, sind der Ausdruck unserer S…

  16. 1935-07-01 · Heft 5-6 (Juli 1935) · page 11

    Die jüdische Jugend fordert daher eine Bildung des einzelnen Juden aus geiner Gemeinschaft für die Bewältigung der jüdischen Aufgabe in der Welt* Es handelt sich nicht um Wissen und intellektuelle Schulung, nicht um die Schaffung von Stimmu…

  17. 1935-07-01 · Heft 5-6 (Juli 1935) · page 12

    wenn auch mit aller Vorsicht, feststellen, daß (ausgehend von der Berufsstruktur des Vaters) gewisse soziale Differenzierungen zwischen den beiden Bünden deutlich werden. Es gibt zwar auch bei dem deutsch-jüdischen Bund Fälle, in denen Hand…

  18. 1935-07-01 · Heft 5-6 (Juli 1935) · page 13

    Palästinakunde: Bei dem deutsch-Jüdischen Bund sind in 75 % aller Fälle keine palästinakundlichen Kenntnisse angegeben, während bei dem zionistischen Bund in allen Fällen allgemeine Palästinaschulung, in etwa 60 % der Fälle eine ins Einzeln…

  19. 1935-07-01 · Heft 5-6 (Juli 1935) · page 14

    Entstehung und Entwicklung des K, ). V, Von Bbr. Walter Gross. (Schluß,) Erst mit dem Eintritt allgemeiner stabiler Zustände konnte man wirk« lieh an eine Aufbauarbeit herangehen. Die erste Verbindung, die wieder zu einem eigenen inneren Sc…

  20. 1935-07-01 · Heft 5-6 (Juli 1935) · page 15

    bleiben solle; aber die ganze Art, wie es praktisch vorging, bedeute doch eine bestimmte parteimäßige Festlegung, und mit der Idee, bei Präsidialwahlen nach Gesichtspunkten der Kongreßpolitik vorgehen zu sollen, konnten sich viele nicht bef…