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— 37 — zeichnis der Soester Juden aus dem Jahre 18161) ermöglicht, die Begründung der neuen Veihältnisse zu erkennen. Das Verzeichnis enthält die Rubrik: „Ob er vor oder nach 1807 sich im Lande etabliert und auf welchem Grunde" und nennt nu…
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— 38 — Hinzugekommenen zwei Söhne eines Zuzüglers aus der französischen Zeit sind, also wohl schon vorher in Soest gewohnt, aber erst in der preussischen Zeit einen selbständigen Haushalt gegründet haben, der eine, nachdem er vorher in der …
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— 39 — Abgang Zugang Abgang Zugang 1829 1830 1835 1837 1838 1839 1840 1841 1842 1843 2 1 3 1 1 2 1 5 2 1 3 1 1 1844 1845 1846 1847 1848 1849 1850 1851 1852 1853 1854 1 1 1 2 1 2 3 5 2 2 3 3 - (5)1) Der Anlass des Abgangs lässt sich nur selt…
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— 40 — fortführen. Dann wachsen sie in das weitschichtige Problem der Siedelungs Verschiebungen hinein, welche für die Juden im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung naturgemäss in vielen Beziehungen besonderen Anlässen und Bedingungen wirtschaf…
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- 41 — Interesse der Arbeiten des Gesamtarchivs und der Ausnutzung seiner Bestände, nochmals zu betonen, dass sich für so weitgehende Unterscheidungen innerhalb des Mitgliederbestandes nach Art und Anlass ihrer Zusammensetzung das Material,…
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— 42 — Die Anfänge der Organisation reichen über das Jahr 1807 hinaus. Trotzdem der Bestand an Familien auf zwei eingeschränkt war, wurde gemeinsamer Gottesdienst in einem als Betraum eingerichteten Zimmer abgehalten und eine gemeinsame Kas…
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— 43 — eines bereits seit sieben Jahren fühlbaren Bedürfnisses festgestellt, nie mehr abgebrochen wurde und die erste Form eines organisierten Zusammenschlusses der Gemeindemitglieder darstellt. Damit hängt unmittelbar die Entwickelung der …
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— 44 - meinde wurde er erst ein halbes Jahr später; eigenartig genug, noch eigenartiger, dass er die durch den Einzugsbrief gegebenen Rechte mit dem Vorbehalt annahm, „an keinerlei Verpachtungen gegen die Gemeinde gebunden sein zu wollen". …
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— 45 — folgenden Statuts „Wahl und Pflichten des Synagogen- und Gemeinde- Vorstands" herrührt (A 10 a S. 12 f.). Dieser Entwurf ist aber nur die erste Hälfte einer an anderer Stelle (A 1) abschriftlich ganz erhaltenen ,, Gemeinde- und Synag…
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— 46 — Obervorsteher der Judenschaft des Herzogtums Westfalen nicht Mitglied des märkischen Verbandes, als Prediger nicht fähig zum Vorsteheramte sein. Hellwitz gab dem Proteste nach, „da dem allgemeinen Landrechte nach die Stellen eines Pr…
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— 47 — die Gemeinde, Synagoge, Schule und deren Verwaltung betreffenden ökonomischen und finanziellen Angelegenheiten" wurde. Die Kompetenzfrage war erledigt; die Rangfrage hielt den Streit offen. Hellwitz beanspruchte sofort wieder als Pre…
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— 48 — wiederum ein Vorstand gewählt war, schienen neue, sachlich inhaltlose Proteste noch einmal den Erfolg zu nichte zu machen. Am 19. Sept. wurde die Einigung aber erneuert und hatte Bestand. Hellwitz stand wiederum in seiner Eigenschaft…
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— 49 — beantragte Entscheidung in den Streitsachen der Gemeinde zu treffen, liegen. Der Entwurf stammt von Hellwitz. Am 13. Okt. wurde in einer Gemeindeversammlung beschlossen, Sutro die Möglichkeit einer Versöhnung mit der Gemeinde zu gebe…
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— 50 — Geltung der grossherzoglich-bergischen Verfassung für die ehemals bergischen Judengemeinden und von einer 1822 in einem Ministerialreskript enthaltenen Bemerkung, welche der Regierung zu Arnsberg die Statutenbestätigung anheimgab. Di…
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— 51 — äussere Form und Feier des Grottesdienstes sich erstrecken und nur negativ sein, d. h. der Staat wird die Bestimmungen zu verwerfen haben, welche dem angedeuteten Zwecke entgegenstehenSo wird der Sinn des Reskripts von 1822 festgeleg…
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— 52 — dei Religionsverhältnisse der Juden zu Grunde (A 4 S. 27 Gemeinde Wesel). In der zweiten Hälfte des Jahres 1840 muss Hellwitz also auf Grund dieser Entscheidung seine Petition und zugleich di…
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…twurf war unzureichend. Einen zweiten Entwurf fertigte ein Sohn des als Reformfreund bekannten Rabbiners Friedländer in Brilon und dieser übergab Hellwitz dem ein Kammermandat besitzenden Bürgermeister von Soest zur Weiterreichung an die zweite K…
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— 54 — durchlaufen müssen und dann erst nach Massgabe des Art. 13 der Verfassung das erforderliche Gesetz bei den Kammern beantragt werden könne. Nun folgen Eingaben an die Regierung und die negativen Bescheide, welche sich auf die die weit…
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Bericht über die Tätigkeit des Gesamtarchivs der deutschen Juden. Das Gesamtarchiv der deutschen Juden wurde im März 1910 aus den Mietsräumen Lützowstrasse 15 in den Neubau Oranienburgerstrasse 28 verlegt. In demselben Gebäude liegt die Bib…
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…ens, des Hilfsvereins der deutschen Juden, des Verbandes für Demographie und Statistik der Juden, der Synagogengemeinde Breslau, die Dozenten der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums und des Rabbinerseminars und viele andere Förderer und…