Mannheim
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228
18981904
  1. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 24

    24 vor den König26). Der König macht den Helden zu seinem Schwiegersöhne, und nach kurzer Frist, als der König starb, bestieg er den Thron. Eines Wintertages, da er mit seinem Wolfe auf die Jagd ging, sah er den Werwolf mit der Tatze merkwü…

  2. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 25

    25 von ihnen zogen aus Furcht vor den wilden Tieren und vor Räubern weiter. Nur der dritte scheute sich, die Sabbatruhe zu entweihen. Er schlug sein Zelt auf und bereitete das Sabbatmahl. Da kam ein ungeheurer Bär in das Zelt, that aber dem…

  3. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 26

    26 Die eine Krähe wollte ihm, den sie für tot hielt, die Augen aushacken. Doch die andere, ihr Vater, warnte sie davor. Trotzdem flog die ungehorsame Krähe auf den gehorsamen Sohn, doch dieser griff rasch zu und wollte ihr den Hals umdrehen…

  4. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 27

    27 Doch sofort zog nun sein schlauer Wirt die Axt heraus, und das Unglück war gefangen. Lustig zog er nun heim, und da er jetzt das Unglück los war, wurde er in kurzem ein reicher Mann. Dem reichen Bruder liess der Neid keine Ruh’. Er drang…

  5. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 28

    28 11). Der betrogene Teufel•1) Ein armer Hausirer wanderte einst des Nachts bei hellem Mondschein eiligst der Heimat zu; denn er hatte in seiner Familie ein freudiges Ereignis zu erwarten. Da sah er plötzlich auf einem Baume an der Landstr…

  6. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 29

    29 bannen. Allein der Riese ging nur bis an die Arme in die Kanne zurück, und grosses Unheil wäre entstanden, wenn man nicht sogleich einen besseren Hexenmeister4), der dicht nebenan wohnte, herbeigeholt hätte. Der erschien nur auf der Schw…

  7. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 30

    30 zu einem Meister und lernte bei ihm so eifrig, dass er bald ebenso viel wusste, wie dieser. Da kam die Zeit, wo in Regensburg seine Hochzeit sollte gefeiert werden8). Schleunigst machte sich denn unser Chanina auf. Sein Meister und fünfz…

  8. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 31

    31 raten. Sonst müsse er, so sagte die Königin, mit seinem Leben dafür büssen. Alles war erstaunt über den plötzlich erworbenen Reichtum des Mannes. Seine Frau4) trug an Festtagen die Finger voll kostbarer Ringe. Schliesslich wollte sie sel…

  9. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 32

    — 32 — anderen Bruder. Aber auch das Geld, welches dieser ihm schenkte, war bald verbracht. Da verfiel er denn auf eine List. Er liess sich, als der Schlüssel in seiner Hand war, einen Nach- Schlüssel anfertigen, und sobald er die Truhe wie…

  10. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 33

    Aber gerade, als das Paar nach der Hochzeit heimgehen wollte, kamen Räuber und entführten beide in ihrem kostbaren Hochzeitsstaate. Nur auf das inständige Bitten der Braut liess sie der Räuberhauptmann mit all’ ihren! Schmucke frei Wer von …

  11. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 34

    34 war auf den Tod gefasst Da fand der Pförtner, als er an jenem Tag des Morgens die Judengasse־) öffnete, zwei Fremde davor, welche bekannten, das Verbrechen begangen zu haben. Das sagten sie auch den Wormser Bürgern, als diese den Schuldi…

  12. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 35

    35 ״Schliesslich," so rief er, ״setzt sie sich noch auf das Dach der Kirche, und da werdet ihr auch Juden darin suchen wollen?!" Kaum hatte er dies ausgesprochen, so stürzten in der That Leute mit der Meldung herein, die Gans süsse auf dem …

  13. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 36

    36 ein Licht anzuzünden, welches die ganze Woche hindurch brannte, ohne dass man Oel hinzuzugiessen brauchte. Der König hörte davon und befragte den Weisen darüber. Doch dieser verleugnete aus Bescheidenheit seine Wunderkraft. Nun machten s…

  14. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 37

    Der Wind. ) *) Aus einer unserer Handschriften, in welcher auf 338 0uartseif.cn von verschiedener Hand 85, galizianische Volkslieder aufgezeichnet sind. Die Orthographie ist nicht immer zuverlässig. Aussprache hier und im Folgenden : ä o, c…

  15. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 38

    38 Uebersetzung: ,,Sag mir, ich bitt’ dich, lieber Wind, Du fliegst doch durch die ganze Welt, Weisst nicht, wo nur glückliche Menschen sind, Wo das Unglück feiert in friedlichem Zelt? Wo keinem Morde die Sonne scheint. Wo keine Klage noch …

  16. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 39

    39 Joumar no Jisroel Ani hu ha-souelG) Weiber, das verlange ich von euch7): Lasst euch nur begnügen, so seid ihr reich, Liebet eure Männer von ganzem Herzen, So wird euch Gott behüten vor allen Schmerzen. Bleibt bei ihnen allein und denket …

  17. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 40

    40 Ihr Weiber, horcht auf meinem Wort! Denket nur immer auf Gottes Accord4)! Hu jimsol boklfi) hat Gott in der thouro angestellt. Jede brave Frau bleibt in ihrem Gezelt. Denn durch den viele Laufend Thut eine Frau ihren sem tonte7) verkaufe…

  18. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 41

    41 — 4. A. , 4 ) Üejfer'3) posek1 ׳), 5) Unk blink stunk. (Sat, Gouv. Kuwno.) B. Wie A, nur 4) - Tajweiser kaker. (Wilno.) 5. Engele bengele derey’^) a nügl’, Wejr «et wejnen. däjm wel i/ sl'ügn'6). Ose kose slisele17), Panie bracie18) kro/…

  19. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 42

    42 10. Elem belem Jost23), Host a k'&le, ejst zi So^e, Gejt zi a bi seie wajter, Bagejgnt zi a ki mit a hajter: I)i ki wil zi srügn, Gejt zi cum püric kl'ügn; n. Jajnkele, Jajnkele majner, Swarcer cigajner! Wu biste gelegn? 12. Jajnkele maj…

  20. 1898-01-01 · 2 (1898) · p. Seite 43

    Piser bok! Ma/ a zok, Gej in mark, 2°. Kejf a meser, Lejg in hintn, Pis za/ böser! (Gouv. Lernigow.) 21. Blinder eort42), albe kwort, Untern cejlim iz dajn ort! (Merec, Gouv. Wilnod 22. A. ן B) Der anderer bagrobm, 1) 1/ wel bänen mit draj …