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Ephraim Neubl. 179 wird den so bärenhaft zutappen, Bruder Diether; komm' heraus die Nachtluft wird dich Mühlen." „Gott's Donner!" fluchte Diether, ihn zurückstoßend, „ich will sie einmal küssen; und weil sie noch putzig thut, zweimal oder d…
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180 Ephraim Neu bl. „EiJude!" rief der Schlagnitweit trotzig prahlend, „willst du uns noch Gesetze vorschrciben; wir werden bleien, so es uns beliebt, und dein sprödes Töchterlein will ich vor reinen Augen küssen." „So ich Euch nicht hinder…
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Ephraim Neubl. 1S1 rief; „Wan' Jud', ich will dir's gedenken." Dann jagreu beide gegen Wien;u. Auf halbem Wege kam ibnen ein reitender Kneäw entgegen, welchen der alte Schlagnirweit ausgesendet barte nach seinem Sehne. „Mit Gunst," sagte Di…
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182 Ephraim Neu bl. bärger und Mitglied der hohen erleuchteten Universität, in einer augenblicklichen Verlegenheit von dem Eigenjuden Ephraim Reubel zu Nußdorf, dreihundert Goldgulden geborgt, dafür unmäßige Zinsen bezahlt und den köstliche…
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Ephraim Reubl. 183 Ephraim erhob sich von seiner Bank; seine sonst so hohe und edle Gestalt war demüthig gebogen, seine Hände bittend gefaltet und das dunkle Auge richtete sich mit schmerzlichem Vorwurfe nach der: Richtern. Er fühlte es in …
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184 Ephraim Neubl. ob ich je sonst mit dem Herren Diether Schlagnitweit in Geschäftsverbindung gestanden; die dreihundert Goldgulden aber, so man bei mir gefunden, sind auf ehrliche und gesetzmäßige Weise verdient." Ephraim Reubl setzte sic…
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Ephraim Neu bl. löS zur Auswanderllltg seiner Familie aus dem Stadtgebiete; er selbst aber soll wegen Betrug mit Verlust der rechten Hand gestraft werden und öffentlicher Ausstellung am Pranger. So Ihr noch etwas einzuwenden habt, so thut e…
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186 Ephraim Neubl- Schlagnitweir mir ernster, ruhiger Stimme fort: „Ich bin ein alter Mann und so wie mein Haar in Ehren grau geworden, möchte ich es auch in Ebren in die Grube bringen. Ich babe bis jetzt geschwiegen, um klare Einsicht in d…
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Ephraim Neu dl. 87 „Ihr Herren, ich bin dt geworden im Glauben meiner Väter," jammerte der Ittde. „Ick kann dir nickt helfen," sagte der Seadrrichter achselzuckend. Ephraim sank wieder auf die Bank und verhüllte sein Gesicht in den Falten d…
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188 Ephraim Neu bl. edle und ehrenfeste Beisitzer des Löblichen Wiener Stadtgerichtes. Kommt zum Spruche! Actuarius, thut Eure Pflicht." „Haltet ein," rief der Jude, — „ich will." „Das läßt sich hören, das Gericht ist mithin aufgehoben," fu…
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Ephraim Neubl. 189 III. Das Haus des Juden Ephraim Neubl in Nußdorf war ein Tempel der reinsten Liebe geworden und die düstere:: Stuben schienen zu schimmern im Abglanze des edelsten der Gefühle. Der junge Mann den Ephraim mitgebracht hatte…
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190 Ephraim Neubl. ster, das hinaus ging auf den gefrornen Spiegel der Donau, auf dem die letzten Strahleil der langsam hinter dem Kahlenberge hinabsinkenden Sonne zitterten, inld das Eis in den mannigfachsten Farben schimmern ließen; dicht…
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Ephraim Neu bl. 191 „Mein starkes, mutbiges Mädchen!" rief Emanuel, seinen -Arm um sie schlingend, „der Vater wird gewiß bald, recht bald zurückkommen." „Wenn ich nur wüßte, was es denn eigentlich ist, warum man ihn in Wien zurückhält." fuh…
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192 Ephraim Nenbl. kann es ohne Anmaßung sagen, nicht Viele haben so gut gelernt, wie ich, da von Jugend an mein weiser Vater mich darin belehrt, ltnb mancher alte Mann hat sich verwundert über das, was ich geleistet im Studium des Talmud u…
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Ephraim Neubl. 193 „Ja/- sagte Emanuel, „Entgegen mein Freund der Braut mit Verlangen, Laßt unS den heiligen Sadbatlempfangen/" Alle stimmten mit ein, doch als er zur letzten Strophe kam: „D'rum zieh' ein in Frieden;" unterbrach ihn Ephraim…
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194 Ephraim Reubl. ihren Mantel breitete und der scharf pfeifende Nordwind dem Schnee von den Gebirgen herabjagte, daß er Ln stäubenden Wolken hinwirbelte und in Vertiefungen und Schluchten sich thurmhoch anhäufte, daß die heulenden Wölfe s…
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Ephraim Neubl. 195 den zu den Göttern der Fremden des Landes, dahin du mitten unter sie kommst, wird mein Zorn über dich erglühen und ich werde dich verlassen, viele Leiden und Noth werden dich treffen, der Himmel, der über deinem Haupte, w…
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196 Ephaim Neubl. „Nein," antwortete Ephraim nachdrücklich, „das kann ich' nicht dulden; er würde mir bei meinem Vorhaben nur hinderlich sein; er soll bei Euch bleiben und Euch schützen, vielleicht bedürft Ihr seines Schutzes mehr als ich."…
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Ephraim Neubl. 197 Ephrain:, du segnest ja deine Kinder, als ob du zu sterben gingest." „Wer weiß!" sagteder Jude mir schmerzlicher Rührung leise. Emanuel, der die glückliche R-eg'na an seine Brust gedrückt hatte, voll freudiger Abnung. daß…
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198 Ephraim Reubl. dem prächtigen Schauspiele, daß sich ihm darbor, stehen zu bleiben und bewundernd mit gefalteten Händen starrte er hinaus in das allgewaltige Wunder der Schöpfung. Ringsum herrschte das tiefste Schweigen, als bereite sich…