Mannheim
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  1. 1847-11-01 · Heft 11 (November 1847) · page 4

    180 Machen wir zurrst unsre Leser mit dem Inhalte der „Vorlesungen" bekannt, um uns dann zur Besprechung der hauptsächlichsten Punkte anzuschicken. Die Entwicklung der religiösen Idee soll dargestellt werden. Da diese nun anerkannter Maßen …

  2. 1847-11-01 · Heft 11 (November 1847) · page 5

    181 Nach diesen einleitenden Bemerkungen der ersten Vorlesung wird in den nächsten die vorchristliche Geschichte Israels besprochen, zunächst die erste Epoche, der Mosaismus. Das Heidenchum, heißt es, sei von der Welt ausgegangen und habe v…

  3. 1847-11-01 · Heft 11 (November 1847) · page 6

    182 Wie hat der Mosaismus diese religiöse Zdee verwirklicht? Zn der 3. Vorlesung setzt Herr Ph. auseinander, daß er dies gechan habe in der Heiligung des Menschen, welche als Liebe zu Gott und Nächstenliebe, als Gerechtigkeit und Barmherzig…

  4. 1847-11-01 · Heft 11 (November 1847) · page 7

    183 bringen mußten, so hätten sie es ausgesprochen, daß Israel seine Strafgerichte für alle Böller trage. Endlich hätten sie besonders die Lehre von der Weltregierung Gottes ausgebildet, und sie seien darum das Buch der Völker. Daneben hätt…

  5. 1847-11-01 · Heft 11 (November 1847) · page 8

    184 ja die Idee sei' der Form ganz unterlegen und die persönliche Geistesfteiheit ganj in die Gesetzesverpflichtung aufgegangen, (p. 153.) das Gesetz sei nur nach der Auslegung der Gelehrten für bindend angesehen, es sei mit einem Zaune umg…

  6. 1847-11-01 · Heft 11 (November 1847) · page 9

    185 „der religiösen Idee in ihrer Ganzheit" das Zndemhum nothwendig fortexistiren müssen. Freilich habe das den Juden wieder einen schweren Kampf gekostet, da die christliche Kirche die Juden, als ihren Gegensatz tragend, hätte vernichten w…

  7. 1847-11-01 · Heft 11 (November 1847) · page 10

    186 tungen als wahr erweisen, indem wir näher auf den Text eingehen und auf die daran angehängte Predigt; wir sagen angehängte, weil sie nicht aus dem Texte geflossen, sondern etliche beliebige, schon 100 Mal wiederholte Gedanken an den Tex…

  8. 1847-11-01 · Heft 11 (November 1847) · page 11

    187 gebete aussprechen. — Aber auch die heilige Schrift selbst Widerlegt den Herrn Doctor;deim er beruft fich für seine Darstellung, daß Israel kein anderes Vaterland habe als das Land in dem es jetzt wohne, auf Jeremias 29, wo gesagt ist: …

  9. 1847-11-01 · Heft 11 (November 1847) · page 12

    188 unter die Hand dessen beugte, der zerstörte, um aufzübauen, schlug um zu heilen, konnte hoffen: der Herr werde für die Bußfertigen auch wacker sein, sein Wort der Verheißung zu erfüllen. Doch wir müßten beinahe jeden Satz der Predigt be…

  10. 1847-11-01 · Heft 11 (November 1847) · page 13

    189 Gin jüdischer Lehrer predigt in der Synagoge gegen das Jndenthnm und für das Christenthum. Zm Septemberhefte des Zewish Zntelligence, Seite 335, findet sich folgende, für unsere Zeit charakteristische Mittheilung vom Prediger G. in P.: …

  11. 1847-11-01 · Heft 11 (November 1847) · page 14

    190 lichen Wandels, insonderheit seiner uneigennützigen Liebe willen die unzweideutigsten Beweise der Achtung empfangen hat. Die kleine, liebliche, vor 2 Zähren erst eingeweihte Kirche war am Sonnabend Nachmittag, als Wr. seine Predigt über…

  12. 1847-11-01 · Heft 11 (November 1847) · page 15

    191 Geschichte von der ehernen Schlange zu erläutern. Darauf machte der vorhin Genannte den Einwand: „Wenn das Christevthum das Leben, statt es leichter zu machen, schwerer machte, so ließe ich es mir eher gefallen." Meine Antwort umfaßte e…

  13. 1847-11-01 · Heft 11 (November 1847) · page 16

    192 Der jüdische Lehrer sprach es gegen uns aus, daß das Zudenthum dem Grabe nahe sei, weil der alte Gottesdienst nicht mehr vermöge, das Gemüth zur Andacht zu stimmen. Der Borsänger singe die heiligen Lieder oft nach Tanzmusik, und errege …

  14. 1847-12-01 · Heft 12 (Dezember 1847) · page 1

    ö d er .' ., .ri^k7e?, j Fz ll .; .6 '-.' JsraetttM und Freunds ZsmM - r : herausgegeben - - ■ '< . i..% , , ' ton ‘.' ■'' .’•'• .; I. C. Hartmmm. "Dezember 1847- S. Jährg«n»H. Die Cntwicklung der relrgMenMe^im Judenthmn , Christenttzum und…

  15. 1847-12-01 · Heft 12 (Dezember 1847) · page 2

    rm— 'II ck willen, die er anderswo sich zu erringen nicht 'die Kraft hat, (Herr Ph. meint, aus sittlicher Schwäche!) cheils aas äußern stk ohne sichere Basis, sie könne folgerichtig nur zur menschlichen Zdee, d. i. zum Heidenthum,züm Panthe…

  16. 1847-12-01 · Heft 12 (Dezember 1847) · page 3

    Was nufl die Zukunft der ROgion archWtz« so ist Herr %. PH. zuerst der Meinung, daß die religiöse Ihre und nicht die Menschlich^ heidnische zur Herrschaft in der gen werde. (9. 178.) Wie-aber wird sie in ihm ft M Erscheinung kommen? Durch K…

  17. 1847-12-01 · Heft 12 (Dezember 1847) · page 4

    m MNg von Herrschern und Beherrschten, von Freien und Sklaven, {p. 183.) Die Wallung (!) dieser Prinkipien erfülle auch dm Einzelnen gänzlich mit Egoismus, so daß er nach dem möglichsten AW<e?h»M möglichsten Besitze, der möglichsten Herrsch…

  18. 1847-12-01 · Heft 12 (Dezember 1847) · page 5

    197 Christenthum mündete, — Herr Ph, meint nicht das N. T. sondern das A. T- — zurückzugehen, die reine religiöse Zdee zu finden und auf dem positiven Unterbau des Zudenthums zu befestigen, (p. 188.) Zn diesen Prozesse» seien beide Religion…

  19. 1847-12-01 · Heft 12 (Dezember 1847) · page 6

    Sisyphusarbeit, wenn Wir das ganze Gewebe von Unwahrem, Halbwahrem und Wahrem einer genauen Sichtung unterwerfen wvlltM, und würde die uns hier gesteckten Grenzen weit überschreiten. Darum wollen wir Uns darauf keschräickev, in einigen folg…

  20. 1847-12-01 · Heft 12 (Dezember 1847) · page 7

    D M allgemeiner Äergestllfchafiung das MgWft Ziek Wr ZN kunft zu erreichen. Durch ihr „neues ESSNMÜM^ Minken St. Simons Schüler einen Instand der Dnrg in welchem die von Herrn W sö oft erwähnte» drei PWcipieü verwirklicht wären; aber eben, …