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Dibre Emeth · 1847-12-01 · Heft 12 (Dezember 1847) · page 3

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Journal
Dibre Emeth
Volume
3 (1847)
Issue
Heft 12 (Dezember 1847)
Date
1847-12-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Was nufl die Zukunft der ROgion archWtz« so ist Herr %. PH. zuerst der Meinung, daß die religiöse Ihre und nicht die Menschlich^ heidnische zur Herrschaft in der gen werde. (9. 178.) Wie-aber wird sie in ihm ft M Erscheinung kommen? Durch Kgs Christeythnm nicht, Meint Herr Me denn di? religiöse Idee in christlicher Gestalt Ordere dm Glauben, weis? die Erkmntnjß ah, widerspreche der Vernunft. Za, im ChristenthM sei die religiöse Idee selbst noch bestritten, sei. mit sich sMst. in Inkonsequenz und Gegensätzlichkeit vorhanden. Anders im Zudenchum. Hier dringe die religiöse Zdee auf Erfassung durch die Vernunft, hier sei sie nie bestritten worden, und niemals wolle das Zudmchum seine spezielle Gestalt den Völkern aufdringen. Hingegen wer den einzigen nberweltljchen Gott bekenne, der sei nicht ein Zude in 8pecie sondern ein Bekenner seiner religiösen Zdee. Diese spezielle Gestaltung sei pberfiusfig, wenn die andern Religionen nach ihm sich Mhisieiren und die ganze Menschheit sich vereinigt „in de? Anerkenntniß des einigen, ubeWeltlichen, heiligen Gottes, dessen Werk die Welt ist, der dem Menschen den gottebenbildlichen Geist gegeben, der daher zum Menschen unmittelbar ist als Vorsehung, Richter, Versöhner und Offenbarer, dem der Mensch sich zuheiligen soll in Liebe und sittlichem Bewußtsein und durch eine auf Gleichheit des Rechtes, möglichster. WlytGheih des BMtzpH und persönlich?r Freiheit beruhende Gesellschaft." (9. 181.) Indessen könne es das Ziel nicht sein, in einigen Lehrsätzen eine Einigung der Menschheit hervorzubringen — es müsse das Ziel sein, zugleich die Einheit der Zdee und des Lebens herzustellen und darin gleichfalls eine Einigung hervorzubringen.*) Das sei aber sehr schwierig; denn trotz der religiösen Erkenytniß stecke das Leben, noch größtentheils im Heidenchume, ja der heidnische Egoismus sei Grundlage der Gesellschaft. Dies zeige sich m der Ungleichheit d?s Rechtes, iu völliger Ungleichheit des Besitzes und in der Tren- °) Herr Ph. hat das zwar schon cjefagt, indessen, Hamit Mau sehe, wie sehr ihm die Malistische Seite yig Herzen liege,. fpiwut er »och einmal auf die Gestaltung de« Staate« zurück. Er will Ihn jenen Grundsätzen gemäss elngerichttt missen und nennt das Einheit der! religiöse« Zdee «nd de« Wen«. ' 15«

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